Zenturios gesucht! Die Prätorianer fordern selbst ausgefuchste Taktiker.
Bevor Sie Engstellen wie diese Schlucht passieren, sollten Sie mit Ihren Scouts sicherstellen, dass die umliegenden Berge feindfrei sind.
Die Streitwagen der Ägypter und Briten sind besonders gefürchtet, weil sie als einzige Einheit quasi durch Gegner hindurch fahren können, ohne in den Nahkampf verwickelt zu werden. Um solche extrem starken Einheiten zu rekrutieren, müssen Sie Ehrenpunkte investieren, die Sie sich in der Schlacht verdienen. Hin und wieder fechten Sie Seite an Seite mit alliierten Armeen. Die werden zwar vom Computer gesteuert und folgen vorbestimmten Angriffsrouten, helfen Ihnen aber aus, wenn Sie in der Klemme stecken.
Umgekehrt sollten Sie Ihre Verbündeten nie im Stich lassen. Im Mehrspielermodus haben Sie die freie Wahl zwischen den drei Parteien. Auf satten 16 Karten treten zwei bis acht menschliche Kommandeure gegeneinander an, wobei auf Wunsch PC-Generäle fehlende Mitspieler (sehr gut) ersetzen. Die Multiplayer-Schlachten sind enorm abwechslungsreich, da Rushen so gut wie nie zum Erfolg führt und man seine Gegner auch nur schwer durch Massenproduktion überwältigen kann. Selbst, wenn ein Spieler in die Ecke gedrängt wird, kann er mit einer durchdachten Taktik dem Angreifer so hohe Verluste beibringen, dass er selbst wieder zur Konterattacke ausholen kann.
Zwar ist die Praetorians-Spielwelt komplett in 3D gehalten, anders als in Age of Mythology dürfen Sie die imaginäre Kamera aber nicht ums Schlachtfeld rotieren lassen und nur sehr begrenzt die Sichthöhe ändern. Hobbygeneräle, die bei der Konkurrenz hin und wieder die Orientierung verloren haben, können aufatmen. Die Karten sind alle so gestaltet, dass kein Berg oder Haus jemals Einheiten verdeckt; in Wäldern oder im hohen Gras werden die Truppen farblich hervorgehoben. Der Schwachpunkt ist die Übersicht: Obwohl sich die Auflösung immerhin bis 1.024x768 schrauben lässt, ist der Bildschirmausschnitt genauso groß - oder besser: klein - wie bei 640x480, um in Mehrspielerpartien Generäle mit schwachbrüstigen Rechenknechten nicht zu benachteiligen. Das hat zur Folge, dass selbst eine kleine Streitmacht mit einer Handvoll Formationen kaum auf einen Bildschirm passt, wenn sie nicht dicht beieinander bleiben.
Große Schlachten sind so schwer zu lenken. Es kommt durchaus vor, dass etwa eine Kavallerieattacke die Flanke aufreibt, während man gerade die Front ordnet. Hier hätten die Pyro Studios zugunsten der Übersicht lieber höhere Hardwareanforderungen in Kauf nehmen sollen. Die Landschaftsarchitekten haben ihr Bestes gegeben, die Umgebung zum Leben zu erwecken. Plätschernde Bäche schlängeln sich durch wogende Wälder, Sandstürme wehen durch die Wüsten, in Germaniens Bergen rieselt Schnee auf weiß getupfte Baumwipfel. Kurz: Die Schlachtfelder sind eine wahre Pracht.
Die Gebäude und vor allem Einheiten können da nicht ganz mithalten. Zwar marschieren die Legionäre lebensecht animiert über Stock und Stein, sind aber selbst aus der Entfernung erkennbar eckig und polygonarm. Auch das entschuldigt Pyro mit dem Hardware-Argument. Bei bis zu 2000 Einheiten pro Schlacht würden hoch detaillierte Krieger zu viel Rechenzeit kosten. Bleibt allerdings die Frage, warum Besitzer von High-End-Geräten nicht wenigstens wahlweise schickere Soldaten bekommen.

mal sehen wies is.....
Neuerdings spielen auch Höhenunterschiede plötzlich wieder eine ungeahnte Rolle.... hr hr....
http://www.zocker-heaven.de
Fazit: Praetorians ist ein äußert solides Spiel, das jedoch durch nichts bestechen kann, was man nicht auch schon vorher kannte. Wer hier einen absoluten Strategiehit erwartet hat, wird sehr schnell unsanft auf den Boden der Tatsachen aufprallen. Zwar kann man keine gravierenden Schwächen ausmachen, bis auf die Tatsache des eingeschränkten Überblicks (wie auch im Test erwähnt), aber großartige Neuerungen, fantastische Features oder eine überragende Grafik wird der Spieler eher vergebens suchen.
Zwar ist es schön, mit der richtigen Truppenauswahl und dem Ausnutzen des Terrains zum Erfolg zu kommen, und sich somit als Kriegsstratege bestätigen zu können, dennoch ist es nicht alles, was das Zockerherz begehrt. Ein völliges Weglassen des Bauparts, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, sich besser auf sie Schlacht zu konzentrieren, kann man machen, ob es aber wirklich sinnvoll ist, sollte jeder Spieler für sich selbst entscheiden.
Wer dieses Genre liebt und sich für Spiele dieser Art begeistern kann, sollte sich erst das Demo besorgen, bevor er zugreift. Auch Neulingen sei erst ein Probespiel ans Herz gelegt. Ich lasse mich zu ganz schwachen 9/12 Punkten hinreißen. (Zottel)
Grafik: 8/12
Atmosphäre: 9/12
Gameplay: 9/12
Motivation: 8/12
Gesamt: 9/12
Was ich vor allem bei Praetorians gut fand ist, dass man kein ewiges Ressourcenmanagement am Anfang betreiben muss, sondern sofort zur Action kommt. Auch gefallen haben mir die taktischen Möglichkeiten, den Feind zu besiegen.
Beide Daumen hoch!
Nur isses wirklich hammerschwer... ich bin momentan bei der 3.ten "richtigen" Mission, also die Verteidigung der Festung... leider verliere ich in der letzten Minute immer!
Super Spiel! :)
Was ich vor allem bei Praetorians gut fand ist, dass man kein ewiges Ressourcenmanagement am Anfang betreiben muss, sondern sofort zur Action kommt. Auch gefallen haben mir die taktischen Möglichkeiten, den Feind zu besiegen.
Beide Daumen hoch!
Nur isses wirklich hammerschwer... ich bin momentan bei der 3.ten "richtigen" Mission, also die Verteidigung der Festung... leider verliere ich in der letzten Minute immer!