Zenturios gesucht! Die Prätorianer fordern selbst ausgefuchste Taktiker.

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Zwischen den Bäumen sind Ihre Truppen vor feindlichen Blicken geschützt. Im Gegensatz zu den (rot hervorgehobenen) Bogenschützen, können die Lanzenträger und Reiter im Vordergrund den Wald nicht passieren. Zwischen den Bäumen sind Ihre Truppen vor feindlichen Blicken geschützt. Im Gegensatz zu den (rot hervorgehobenen) Bogenschützen, können die Lanzenträger und Reiter im Vordergrund den Wald nicht passieren. Fast jede Truppengattung hat eine eigene Sonderformation oder einen Spezialangriff, schlägt sich besonders gut gegen eine Einheit, hat gegen eine andere im Duell schlechte Karten. So sind Lanzenträger tödlich für Kavallerieangriffe, wenn sie in Wartestellung gehen und ihre Speere vor sich in den Boden rammen. Eine Gruppe Schwertkämpfer reibt dieselbe Formation aber binnen Sekunden auf. Leichte Infanterie hat gegen Panzerreiter keine Chance - es sei denn, sie ziehen sich in den Wald zurück, wo die Pferde der Reiter keinen Weg finden.

Es gibt keine "Über-Einheit", selbst die namensgebenden Elitesoldaten der Prätorianer haben ihre Schwächen. Das richtige Zusammenspiel der Truppengattungen entscheidet über Sieg oder Niederlage. Puzzelspiel für Prätorianer Die komplexe Schlachtordnung stellt Sie immer wieder vor neue Probleme. Um zum Beispiel ein Fort der Gallier auszuräuchern, genügt es nicht, ein paar Katapulte und Ballisten zu zimmern und das Tor einzuschießen. Denn der Computerkommandeur stellt sich alles andere als dumm an und wird in solchen Situationen mit einem Reiterausfall Ihre Belagerungsmaschinen schnell zu Kleinholz verarbeiten.

Versuchen Sie, Ihre Artillerie mit eigenen Truppen zu schützen, geraten die unter das Feuer der Bogenschützen auf den Wachtürmen. Für so einen Angriff ist viel mehr Vorbereitung nötig. Zunächst konstruieren Ihre Krieger eine Handvoll Sturmleitern, mit denen sie später die Mauern erklimmen können. In Belagerungstürmen sammelt sich die schwere Infanterie, vor Pfeilhageln geschützt. Dann geht es los: Berittene Bogenschützen täuschen eine Attacke an der Seite vor, um die Verteidiger abzulenken. Unterdessen rollt ein Rammbock auf das Haupttor zu. Zwar wird der von den Brandpfeilen recht schnell zu Asche verarbeitet, gibt den Legionären aber Zeit, ihre Leitern und Belagerungstürme in Stellung zu bringen. Infanterie erklettert die Mauern und verwickelt die Bogenschützen in Nahkampfe, so dass die Katapulte ohne nennenswerte Gegenwehr das Tor unter Feuer nehmen können. Binnen Sekunden zersplittert das Portal. Jetzt ist der Weg frei für die Lanzenreiter, die im Burghof schnell die verbliebene Gegenwehr ersticken.

Sobald die Schlacht im Gange ist, sind Sie zum Zuschauen verdammt. Wenn die Kämpfer einmal in Scharmützel verwickelt sind, können sie sich nicht mehr zurückziehen, bis einer der Kontrahenten die Oberhand gewinnt. Diese Zusammenstöße vorausschauend zu planen, ist der eigentliche Spielinhalt von Praetorians. Ein gigantisches Puzzlespiel: Ablenkung an der einen Stelle macht anderswo den Weg frei. Vorstoß an der linken Flanke, macht die rechte verwundbar. Die Attacke auf einen Trupp, gibt dem anderen Raum zum Manövrieren.

Sie befehligen als Caesars Feldherr natürlich hauptsächlich römische Soldaten. Hin und wieder unterstehen Ihnen aber auch Krieger verbündeter Stämme. Zwar sind die Gattungen (Leichte Infanterie, Bogenschützen, Lanzenträger, Schleuderer und Kavallerieabteilungen) bei allen drei Völkern ähnlich, sowohl die Römer als auch die Gallier und Ägypter haben aber Spezialeinheiten und eigene Fähigkeiten. Die Kämpfer aus dem Norden sind nicht ganz so zahlreich wie ihre Widersacher aus Italien, dafür aber meist besser gerüstet. Die Krieger vom Nil versuchen ihre Gegner dagegen vor allem mit zahlenmäßiger Überlegenheit zu schlagen. Während römische Kavallerie vor Wäldern halt machen muss, galoppieren Germanische Lanzenreiter auch durch dichte Baumreihen.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von blade88 Mitglied
        hab mirs heut gekauft,
        mal sehen wies is.....
      • Von blade88 Mitglied
        hab mirs heut gekauft,
        mal sehen wies is.....
      • Von pirx Spiele-Enthusiast/in
        Jap--- lustiges Spiel.

        Neuerdings spielen auch Höhenunterschiede plötzlich wieder eine ungeahnte Rolle.... hr hr....
      • Von ZOCKERHEAVEN Mitglied
        Komplette Rezension auf

        http://www.zocker-heaven.de

        Fazit: Praetorians ist ein äußert solides Spiel, das jedoch durch nichts bestechen kann, was man nicht auch schon vorher kannte. Wer hier einen absoluten Strategiehit erwartet hat, wird sehr schnell unsanft auf den Boden der Tatsachen aufprallen. Zwar kann man keine gravierenden Schwächen ausmachen, bis auf die Tatsache des eingeschränkten Überblicks (wie auch im Test erwähnt), aber großartige Neuerungen, fantastische Features oder eine überragende Grafik wird der Spieler eher vergebens suchen.
        Zwar ist es schön, mit der richtigen Truppenauswahl und dem Ausnutzen des Terrains zum Erfolg zu kommen, und sich somit als Kriegsstratege bestätigen zu können, dennoch ist es nicht alles, was das Zockerherz begehrt. Ein völliges Weglassen des Bauparts, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben, sich besser auf sie Schlacht zu konzentrieren, kann man machen, ob es aber wirklich sinnvoll ist, sollte jeder Spieler für sich selbst entscheiden.

        Wer dieses Genre liebt und sich für Spiele dieser Art begeistern kann, sollte sich erst das Demo besorgen, bevor er zugreift. Auch Neulingen sei erst ein Probespiel ans Herz gelegt. Ich lasse mich zu ganz schwachen 9/12 Punkten hinreißen. (Zottel)

        Grafik: 8/12
        Atmosphäre: 9/12
        Gameplay: 9/12
        Motivation: 8/12

        Gesamt: 9/12
      • Von WARIER Anfänger/in
        Zitat
        am 11.03.03 um 18:17 schrieb Elzy:
        Zitat von
        am 11.03.03 um 13:25 schrieb Legatus:
        Was ich vor allem bei Praetorians gut fand ist, dass man kein ewiges Ressourcenmanagement am Anfang betreiben muss, sondern sofort zur Action kommt. Auch gefallen haben mir die taktischen Möglichkeiten, den Feind zu besiegen.
        Beide Daumen hoch!
        Jepp... mir persönlich gefällts sogar mittlerweile besser als C+C:G und Co., weil taktisch interessanter... ...grafisch sehen die Einheiten zwar nicht sooo gut aus, wie bei anderen 3D-RTS, aber die Landschaften sehen dafür umso besser aus.

        Nur isses wirklich hammerschwer... ich bin momentan bei der 3.ten "richtigen" Mission, also die Verteidigung der Festung... leider verliere ich in der letzten Minute immer!
        meine meinung....am liebsten mag ich die Taktikmöglichkeiten:Bogenschützen Stellung nehmen,-Schildkrötenformation. Auch ganz nett ist dass man jetzt nicht jede Einzelne Einheit rumkommandieren muss sondern immer Truppen hat.....erleichtert zb. Kämpfe
        Super Spiel! :)
      • Von Elzy Mitglied
        Zitat
        am 11.03.03 um 13:25 schrieb Legatus:
        Was ich vor allem bei Praetorians gut fand ist, dass man kein ewiges Ressourcenmanagement am Anfang betreiben muss, sondern sofort zur Action kommt. Auch gefallen haben mir die taktischen Möglichkeiten, den Feind zu besiegen.
        Beide Daumen hoch!
        Jepp... mir persönlich gefällts sogar mittlerweile besser als C+C:G und Co., weil taktisch interessanter... ...grafisch sehen die Einheiten zwar nicht sooo gut aus, wie bei anderen 3D-RTS, aber die Landschaften sehen dafür umso besser aus.

        Nur isses wirklich hammerschwer... ich bin momentan bei der 3.ten "richtigen" Mission, also die Verteidigung der Festung... leider verliere ich in der letzten Minute immer!
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