Auch Gaming von Trump-Politik betroffen. Wie sollte es auch anders sein...

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Special Antonia Dreßler - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Auch Gaming von Trump-Politik betroffen. Wie sollte es auch anders sein...
Quelle: Canva / Francesco Ungaro

Die USA und China schaukeln die Zölle hoch und am Ende verliert vor allem der Konsument, der die Kosten wieder ausbaden darf.

Wie sagt man so schön: "Wenn zwei sich streiten, dann verliert der Dritte." Na ja, auch wenn das Sprichwort eigentlich anders geht, lehrt uns die Realität, dass man gut und gerne zwischen die Räder geraten kann, wenn zwei Parteien sich gerade an die Gurgel gehen. Das ist umso wahrer, je größer und mächtiger die Streithähne sind.

In diesem Falle handelt es sich um die wirtschaftlichen Giga-Mächte der USA und China. Nachdem der neu gewählte Präsident Trump Einfuhrzölle von 10 Prozent auf chinesische Produkte verhängt hatte, legte China selbst mit Zöllen auf bestimmte amerikanische Güter nach, was am Ende wohl vor allem den Konsumenten zum Nachteil gereichen wird.

Im Wissen, dass es sich bei Trump nicht um den vernünftigsten aller denkbaren Politiker handelt, ist jetzt damit zu rechnen, dass sich der Streit um die Zölle in absehbarer Zeit hochschaukelt. Wobei die USA nach ersten Beschwerden von Lieferservices erst einmal ein Stück zurückgerudert sind und vergleichsweise kleine Pakete im Wert von unter 800$ nun wieder freigegeben haben, bis eine bessere Lösung gefunden wird. Das spricht aber leider weniger für das Nachgeben gegenüber China, sondern dafür, wie unkoordiniert und schnell die Zollbestimmungen übers Knie gebrochen wurden.

Größere Lieferungen sind außerdem weiterhin betroffen, was unter anderem wohl einen bedeutenden Effekt auf die Videospielindustrie haben könnte. So hat sich etwa die Entertainment Software Association (ESA) zu Wort gemeldet und warnt davor, dass die Zölle einen nachhaltigen negativen Einfluss auf die Videospielbranche in den USA haben könnten. So haben sich bereits Analysten wie Mat Piscatella zu Wort gemeldet und offen bekannt, dass die aktuellen Analysen in einer derartigen politischen Situation nicht nachhaltig reliabel sind.

Bluesky Post von Mat Piscatella Quelle: Bluesky via Mat Piscatella Mat Piscatella via Bluesky

Videospiel-Hardware in Zukunft teurer?

Auf den größten Teil der Videospielindustrie hat das voraussichtlich keinen Einfluss, denn digitale Güter sind von den Handelsstreits nicht betroffen. Wohl aber Hardware und Produkte, die aus China kommen. Das könnte bedeuten, dass Konsolen und PC-Teile sowie in China hergestellte Peripherie bedeutend teurer werden. Das natürlich in erster Linie in den USA, aber auch andere Märkte könnten in Zukunft die Auswirkungen spüren.

Denn wenn Zölle in den USA zu so hohen Preisen führen würden, dass amerikanische Gamer nicht mehr bereit oder in der Lage wären, entsprechende Hardware zu kaufen, wäre es nicht auszuschließen, dass betroffene Hersteller die Preissteigerung quersubventionieren und so auf mehrere Märkte aufteilen. So könnten die Verkaufspreise in Amerika gesenkt und damit der Zoll zum Teil ausgeglichen werden. Die Preise in anderen Gebieten wie Europa oder den asiatischen Märkten stiegen dann. Davon ist deswegen auszugehen, da es sich wohl kaum ein Hersteller leisten kann, auf den amerikanischen Markt zu verzichten, der rund 27 Prozent des weltweiten Umsatzes in Bezug auf Videospiele ausmacht - auch wenn hier natürlich digitale Spielverkäufe mitinbegriffen sind, die ja wie erwähnt nicht unter die Tarife fallen. Der Anteil an den Hardware-Verkäufen dürfte sich aber in ähnlichen Gefilden bewegen.

So ungewiss diese Entwicklung ist, so komplex sind auch die dahinterliegenden Zusammenhänge, was die Gaming-Industrie selbst betrifft. Denn nicht alle Hardware und Bauteile werden in China hergestellt, und manche Hersteller haben bereits während der ersten Präsidentschaftsperiode von Donald Trump vorgesorgt, um drohenden Zollgebühren zu entgehen.

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von Spoutsnout
        Ja, klar, das was der Trump macht, ist einzig die Schuld von all denen, die nicht für ihn gewählt haben oder sogar in einem anderen Land leben, das liegt völlig auf der Hand. Immer tadellose Logik von den rechten Sesselfurzern.
        Habe ich das behauptet?
        Ich habe lediglich eine Bestandsaufnahme gemacht. Es geht hier nicht um Schuld oder Nichtschuld, sondern darum, dass jetzt Dinge, die schon gefühlte hundert Jahre Ursache haben, einer Politik versucht wird in die Schuhe zu schieben, die manchen halt so gar nicht passt.
        Endlich hat man eine Projektionsfläche für das eigene Versagen.
        Bin ich deiner Ansicht nach deshalb rechts? Oder ist es das auch wieder mal nur die reflexartige Schutzbehauptung vieler inzwischen Hirntoter, die die Realität nicht mehr erkennen und deren einzige Moral darin besteht, allen mit abweichender Meinung jegliche Moral abzusprechen?
        Aber wenns für ein Like vom LOX reicht, mußt du wohl recht haben.
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von Spoutsnout
        Ja, klar, das was der Trump macht, ist einzig die Schuld von all denen, die nicht für ihn gewählt haben oder sogar in einem anderen Land leben, das liegt völlig auf der Hand. Immer tadellose Logik von den rechten Sesselfurzern.
        Habe ich das behauptet?
        Ich habe lediglich eine Bestandsaufnahme gemacht. Es geht hier nicht um Schuld oder Nichtschuld, sondern darum, dass jetzt Dinge, die schon gefühlte hundert Jahre Ursache haben, einer Politik versucht wird in die Schuhe zu schieben, die manchen halt so gar nicht passt.
        Endlich hat man eine Projektionsfläche für das eigene Versagen.
        Bin ich deiner Ansicht nach deshalb rechts? Oder ist es das auch wieder mal nur die reflexartige Schutzbehauptung vieler inzwischen Hirntoter, die die Realität nicht mehr erkennen und deren einzige Moral darin besteht, allen mit abweichender Meinung jegliche Moral abzusprechen?
        Aber wenns für ein Like vom LOX reicht, mußt du wohl recht haben.
      • Von SethWinterstein Mitglied
        Zitat von s3dr1ck
        ok, gutes Argument!

        EDIT: Um mal ernsthaft bei der Sache zu bleiben: Dieser Artikel hat zum Thema, dass Trump schuld an Problemen der Gaming-Industrie ist / sein wird. Mein Statement dazu ist, die Probleme mal bei sich selbst zu suchen und nicht immer jenseits des Ozeans. Bin ich bekloppt oder hab ich mich vrelesen? Wie kommst Du zu Deiner Aussage?
        Ich komme zu der Aussage weil du meinst "immer mit dem Finger auf andere zeigen" und ich sehe kein immer. Wir haben einen Artikel, der sich mit der US Außenpolitik beschäftigt und deine Reaktion ist genau das. Also ein einziger Artikel reicht aus, damit es zuviel ist. Ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht, wo man die Ursache für Probleme bei sich selbst suchen soll. Nehmen wir mal mein Handy. Ich habe immer Huawei gekauft, fand ich gut. Günstig und akzeptable Qualität. Dann kam Trump und seit dem hat Huawei keinen Google Support mehr. Wo soll ich nun die Probleme bei mir suchen? Wo habe ich was mit dem Betriebssystem von Huawei Handys zutun? Wo ist da mein Handlungsspielraum? Ich arbeite nicht bei Huawei, ich arbeite nicht bei Google, ich habe keinen Einfluss auf Beschränkungen u.Ä..
        Und das sieht dann in Bezug auf andere internationale Themen auch nicht anders aus. Wenn unter Trump die ganze Zollgeschichte weitergeht und Dekrete erlassen werden und das irgendwie Einfluss auf bspw. Hardwarepreise hätte, kann ich mit dem Finger zwar auf mich zeigen aber ohne dass es irgendeinen Sinn hätte.

        Also was ist der Sinn der Aussage, wenn es am Ende keinen Sinn hat? Dass man nicht mehr über internationale Themen spricht? Dass man den Einfluss des US-Präsidenten auf die Welt und uns in Europa ausblendet? Dass wir quasi in einer Truman Show leben wollen, wo es eine Außenwelt nur auf dem Globus gibt? Tut mir leid aber ich verstehe es nicht so Recht.
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von SethWinterstein
        Passiert doch gar nicht.
        ok, gutes Argument!

        EDIT: Um mal ernsthaft bei der Sache zu bleiben: Dieser Artikel hat zum Thema, dass Trump schuld an Problemen der Gaming-Industrie ist / sein wird. Mein Statement dazu ist, die Probleme mal bei sich selbst zu suchen und nicht immer jenseits des Ozeans. Bin ich bekloppt oder hab ich mich vrelesen? Wie kommst Du zu Deiner Aussage?
      • Von SethWinterstein Mitglied
        Zitat von s3dr1ck
        (...)Haben wir keine eigenen Probleme, dass wir immer mit dem Finger auf andere zeigen müssen?(...)
        Passiert doch gar nicht.
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Spoutsnout
        Und da die meisten US-Influencer im Gaming-Bereich rechtspopulistische, verwöhnte Bonzen zu sein scheinen, wird das Thema dort vermutlich klein- oder schöngeredet werden.

        Ja, klar, das was der Trump macht, ist einzig die Schuld von all denen, die nicht für ihn gewählt haben oder sogar in einem anderen Land leben, das liegt völlig auf der Hand. Immer tadellose Logik von den rechten Sesselfurzern.

        Eine seltsame Art auf dieses Thema zu reagieren.
        "Executive Orders" hat Biden auch an die hundert am Anfang gegen Trumps vorige Politik gemacht. Das ist an sich keine besondere Leistung, nur war das weniger im Bereich der Sabotage und mehr der Normalisierung. Bzw. wurde sowas natürlich bewusst ignoriert von sämtlichen rechten Meme-Board Hanseln etc.

        Spätestens bei dem Geschwafel wird klar, dass die vorige Behauptung, ein "großer Trump Kritiker" gewesen zu sein, eine Lüge war. Was ohnehin logisch ein völlig absurder Wandel und unglaubwürdig ist.
        Ich finde es schon amüsant, wie sich alle über Trump aufregen. Was ist denn mit den ganzen Diktatoren auf dieser Welt, die ihr Volk seit jeher unterdrücken und an der Ausreise aus den jeweiligen Ländern hindern? Da werden Menschen gefoltert und umgebracht und mit Bussen abtransportiert, weil da überall Stasi-Methoden praktiziert werden. Hier hacken alle auf Trump rum, als würde es uns mehr angehen, was er in seinem Land macht, als das, was in anderen Ländern passiert. Die Schuld an all den Problemen in Deutschland tragen allein unsere Politiker, Entscheider und Manager in der Wirtschaft, die der Ansicht waren, dass harte Abhängigkeiten nach Russland oder den USA schon ok sind, zumindest für die nächsten 4 Jahre. Danach kann ja jemand anderes unsere Brücken restaurieren und die Bahn auf Vordermann bringen. Trump kann man bewerten, wie man will. Er wurde gewählt und es ist nicht unsere Entscheidung gewesen. Und unsere Trump-feindliche Einstellung hier macht uns nur noch mehr Probleme. Wenn man wenigstens nicht mit zweierlei Maß messen würde und bei den einen Diktatoren Öl kaufen und die anderen verteufeln würde, hätte es die Bevölkerung hier auch leichter. Über uns kann man sich nur lustig machen. Mit dem Tesla zur AfD Gegendemo fahren und die Politiker steigen wieder auf Diesel um. Und immer wird der Verbraucher abgezockt. Er hat ja Subventionen für seine PV-Anlage bekommen, da kann man den reichen Bonzen auch wieder 1000 € aus der Tasche ziehen für einen smarten Stromzähler. Einfach nur widerlich, was hier passiert. Kein Wunder, dass die Wirtschaft keine Planungssicherheit hat und langsam abwandert. Aber das geschieht uns Recht, wir ziehen ja auch die ganze Zeit Fachkräfte aus anderen Ländern ab, wo sie auch gebraucht werden, und lassen die Länder langsam ausbluten. Und das mit erhobenem Moralfinger. Einfach nur abartig. Und alle tanzen den Medien nach, die Moral kommt aus dem TV, direkt nach Dschungelcamp. Das gleiche wird bald mit Deutschland passieren, wenn die Regierung nicht mal endlich was tut, außer sich über die Probleme der USA zu echauffieren. Haben wir keine eigenen Probleme, dass wir immer mit dem Finger auf andere zeigen müssen? Wenn die Ausländer unser Land nicht kaputt machen, dann ist eben Trump schuld. Es ist hier echt egal ob links oder rechts, das ist nur ne andere Geschmacksrichtung für die selben unfähigen Trittbrettfahrer, die unser Land kaputt wirtschaften. Armes Deutschland
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