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  • Pokémon Karmesin & Purpur im Test: Ein Schuss in den Technik-Ofen + Test-Video

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    Test Annika Menzel - Redakteurin Lukas Schmid - Brand / Editorial Director
    Pokémon Karmesin & Purpur im Test: Ein Schuss in den Technik-Ofen + Test-Video
    Quelle: Nintendo

    Mit Pokémon Karmesin und Purpur wird die altehrwürdige Rollenspielserie nun auch in der Hauptreihe Open Word. Zum Hit reicht das aber leider angesichts vieler Probleme trotzdem nicht, wie wir im Test klären.

    Für Pokémon-Fans gibt es zurzeit allerhand Grund zur Freude. Nicht nur, dass vor circa einem Jahr die Remakes zu Diamant und Perl erschienen sind, mit Legenden Arceus gab es Anfang des Jahres ein von der Hauptreihe losgelöstes Spiel mit einem ganz eigenen Prinzip. Erst kürzlich ist es außerdem der Trainer-Ikone Ash Ketchum aus dem entsprechenden Anime nach 25 Jahren endlich gelungen, zum Weltmeister zu werden! Wenn ihr jetzt in seine Fußstapfen treten und selbst der Allerbeste werden wollt, kommen die neuen Editionen gerade gelegen. Am 18. November erscheint mit Pokémon Karmesin und Purpur auf der Nintendo Switch bereits die neunte Generation der Taschenmonster und nimmt euch mit auf eine Reise durch die erstmals ganz offene Spielwelt. In unserem Test verraten wir euch, ob die beiden Titel das Zeug zum Champ haben. Dazu haben wir die Purpur-Version genauer unter die Lupe genommen.

    Hasta la vista, baby!

    Traditionellerweise sind die Regionen der Pokémon-Spiele an Orte aus dem echten Leben angelehnt. So ist es auch dieses Mal, weshalb ihr euch auf einer virtuellen Variante der iberischen Halbinsel, auf der sich Spanien und Portugal befinden, austoben dürft.

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    Pokémon Karmesin & Purpur | REVIEW | Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück

    Wieder einmal zieht euer Charakter in jungen Jahren los auf ein Abenteuer, doch diesmal wurde die Schulpflicht nicht außen vor gelassen. Je nachdem, für welche Edition ihr euch entscheidet, besucht ihr die Trauben- oder Orangen-Akademie, an der sowohl Kinder als auch Erwachsene Kurse belegen können.

    Eure Nachbarin Nemila, die gleichzeitig Schülersprecherin und ganz versessen aufs Duellieren ist, führt euch und euer ausgewähltes Starterpokémon zur Akademie. Unterwegs trefft ihr auf ein mysteriöses und sehr geschwächtes Monster, dem ihr erst mal wieder auf die Beine helfen müsst. Auch wenn ihr an diesem Punkt noch nicht erfahrt, was es damit auf sich hat, begleitet es euch von nun an auf eurer Reise. Dabei handelt es sich um das jeweilige Cover-Pokémon Koraidon beziehungsweise Miraidon.

    Pokémon Karmesin & Purpur im Test: Ein Schuss in den Technik-Ofen (3) Pokémon Karmesin & Purpur im Test: Ein Schuss in den Technik-Ofen (3) Quelle: Nintendo

    Auf dem Weg zur Schule trefft ihr außerdem direkt auf zwei Rüpel von Team Star, die gerade versuchen, eine Schülerin für ihre Bande anzuwerben. Ihr schlagt sie kurzerhand in die Flucht und setzt nach einer schier endlosen Anzahl an Treppenstufen zum ersten Mal einen Fuß in die berühmte Akademie.

    Kaum seid ihr angekommen, wird kurz darauf von Direktor Clavel eine besondere Ankündigung gemacht: Im Rahmen einer Projektarbeit sollen sich alle Schüler auf eine Schatzsuche begeben. Weitere Vorgaben gibt es allerdings nicht, es ist also jedem selbst überlassen, wonach er suchen möchte. Für euch bedeutet das den Startschuss in die offene Spielwelt, in der ihr jetzt drei verschiedenen Handlungspfaden folgen könnt.

    Zum einen wollt ihr natürlich der beste Trainer aller Zeiten werden und das geht am besten, indem ihr ganz klassisch gegen die verschiedenen Arenaleiter der Region antretet und so nach und nach alle Orden sammelt. Zum anderen bittet euch euer Mitschüler Pepper um Hilfe bei der Suche nach sogenannten Herrscher-Pokémon, die wertvolle Geheimgewürze bewachen. Da Team Star für Unruhe an der Akademie sorgt, bekommt ihr außerdem die Aufgabe übertragen, die verschiedenen Bandenanführer ausfindig zu machen und sie im Kampf zu besiegen.

    Durch die drei Hauptmissionen wird eine für die Reihe unbekannte Freiheit geschaffen, die ziemlich gut mit dem Spielsystem von Pokémon harmoniert. So konnten wir nach Belieben entscheiden, welches Gebiet wir uns als Nächstes ansehen wollten und ob wir eine der Aufgaben in der Nähe schon mal absolvieren möchten. Da es auch möglich ist, sich ganz auf einen Missionspfad zu konzentrieren, entsteht ein individueller Spielfluss und es kommt tatsächlich das Gefühl auf, auf seiner ganz eigenen Reise zu sein.

    Spielerische Freiheit in Paldea

    Wann und in welcher Reihenfolge ihr die Stationen abklappert, ist also ganz euch überlassen. Von der Hauptstadt aus brecht ihr entweder nach Westen oder Osten auf und dürft euch nach Herzenslust austoben. Die verschiedenen Ziele sind auf eurer Karte markiert und die Gebiete in unterschiedliche Zonen eingeteilt, die sich hinsichtlich der dort vorkommenden Pokémon und der Landschaft stark unterscheiden.

    Ausgebremst werdet ihr gelegentlich nur durch zwei Dinge: Hindernisse, die ihr erst später überwinden könnt, und Gegner mit einem hohen Level. Koraidon und Miraidon lassen euch auf ihrem Rücken durch die offene Welt reiten, im Verlauf des Spiels erlangen sie noch weitere Fähigkeiten, wodurch ihr euch nicht nur schneller und einfacher durch die Region bewegt, sondern auch zuvor geblockte Gebiete erreicht.

    Ob ihr euch zunächst einer Hauptmission widmet oder mal hier mal da eine Aufgabe übernehmt, prägt zwar den Verlauf eurer Reise, allerdings nicht die Schwierigkeit des Spiels.

    Je nach Gebiet sind die Trainer und Monster unterschiedlich stark, weshalb euch zwar keiner aufhält, wenn ihr gegen den leveltechnisch überlegenen Arenaleiter kämpfen möchtet, allerdings eignet sich eine andere Route dann unter Umständen besser.

    Ein regelmäßiger Wechsel zwischen den verschiedenen Hauptmission hat uns dabei geholfen, Abwechslung in den Spielfluss zu bringen. Die einzelnen Aufgaben sind nämlich nicht allzu spektakulär und fühlen sich etwas repetitiv an.

    Vor allem die Bandenverstecke von Team Star sind zügig erledigt und fühlen sich eher wie ein notwendiges Übel vor dem interessanteren Bosskampf an. Anfänglich wirken die Mitglieder der Organisation nicht gerade wie die hellsten Sterne am Himmel, es stellt sich aber schnell heraus, dass eine ernste Geschichte hinter ihrer Gründung steckt, wodurch sie etwas sympathischer werden.

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