Wechsel von PS3 auf PS4: Entertainment mit Abstrichen und kein Spaß ohne PlayStation Plus? + Fazit

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Special Michael Magrian - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Kein großer Händler kann die Playstation 4 im Moment liefern. Die einzige Möglichkeit ist, sich die Konsole online vorzubestellen und abzuwarten oder dem Fachhändler eures Vertrauens gelegentliche Besuche abzustatten.
Quelle: Sony

Das müssen Umsteiger von PlayStation 3 auf PS4 wissen: In unserem Artikel geben wir hilfreiche Tipps und Tricks, die euch den Wechsel auf die neue Konsolengeneration erleichtern sollen. Wir werfen einen Blick auf Bedienung sowie Zubehör, gehen auf spezifische Upgrades ein und verraten, ob ihr für PS4 zwingend eine PlayStation-Plus-Mitgliedschaft benötigt.

Entertainment mit Abstrichen

So toll der Bedienungskomfort aber auch ist, besonders die Rolle als Entertainment-Center erfüllt die Playstation 4 momentan nur teilweise. Der entscheidende Negativpunkt ist die fehlende Unterstützung vieler optischer Formate. Momentan liest die Konsole weder Audio-CDs, MP3s noch 3D-Blurays. Selbst wenn ihr die Inhalte auf einen externen Datenträger kopiert, werdet ihr kein Glück haben. Außer zum Zweck von Updates oder dem Backup von Speicherständen, sind USB-Sticks und -Festplatten zu nicht mehr einsetzbar. Gleiches gilt für NAS-Systeme und im Netzwerkspeicher. Neben den Sony-Diensten Music- und Video-Unlimited, hat die PS4 aber immerhin schon Apps für Watchever, Lovefilm, Maxdome und Musik-Videos über Vidzone.

(Kein) Spaß ohne Playstation-Plus

Da die Konsole für die komplette Wohnzimmerunterhaltung noch nicht ganz reif ist, solltet ihr den Kauf eher wegen der Spiele in Betracht ziehen. Besonders wenn ihr euch digitale Upgrades für einige eurer PS3-Games sichern möchtet. Ihr könnt für eine begrenzte Zeit einen Code für zehn Euro einlösen (sollte der Spiele-Box beiliegen), der euch Zugang zu der PS4-Version bietet. Das bezieht sich auf Assassin's Creed 4: Black Flag (bis Ende Januar), Battlefield 4 (bis 28. März), Call of Duty: Ghosts und NBA2K14 (jeweils bis Ende März). Ansonsten ist das Spieleangebot noch überschaubar, wenn auch mit Killzone: Shadow Fall oder FIFA 14 hochkarätig.

Online-Gamer werden nicht um den PS-Plus-Dienst herumkommen. Dafür bekommt ihr aber auch regelmäßig Gratisspiele und Rabatte auf Top-Titel. Quelle: PC Games Online-Gamer werden nicht um den PS-Plus-Dienst herumkommen. Dafür bekommt ihr aber auch regelmäßig Gratisspiele und Rabatte auf Top-Titel. Besser aufgestellt ist die Konsole im Bereich der Download- und Indie-Spiele. Titel wie DC Universe oder Warframe sind neben Resogun und Don't Starve sorgen für viele Stunden Unterhaltung. Besonders, da ihr die letzteren beiden als PS-Plus-Mitglied gratis erhaltet. Wer im Übrigen nicht ohnehin schon die 50 Euro im Jahr aufgebracht hat, sollte sich das überlegen. Das mag für einige störend sein, aber im Multiplayer-Modus könnt ihr nur zocken, wenn ihr das Upgrade macht. Davon ausgenommen sind Free2Play-Titel. Dadurch kann Sony aber Server bezahlen und ein besseres Online-Erlebnis bieten, als zuvor. Nebenbei bekommt ihr auch Cloud-Speicher für eure Speicherstände, früheren Zugang zu Demos und viele Rabatte auf Spiele.

Second-Screen

Wer das Komplettpaket möchte, kann sich noch die PS Vita anschauen. Durch Remote-Play könnt ihr so zum Beispiel eure PS4-Spiele auf euer Handheld streamen und von dort aus zocken. Da geht nicht nur über das Netzwerk zu Hause, sondern rein theoretisch auch in der ganzen Welt, sofern die Upload-Rate eures Internetanschlusses die nötige Bandbreite liefert. In einigen Spielen bekommt ihr auch die sogenannte Second-Screen-Funktion. Damit können Entwickler Inhalte zum Spiel auf die Vita auslagern, wie Mini-Maps oder zusätzliche Trivia zum Geschehen. Das geht aber auch mit der neuen Playstation-App auf iOS und Android.

Eure PS4 berechnet die Grafik und ihr zockt unterwegs Killzone: Shadowfall auf der Vita. So schnell wird kein Handheld diese Grafik liefern können. Quelle: Sony Eure PS4 berechnet die Grafik und ihr zockt unterwegs Killzone: Shadowfall auf der Vita. So schnell wird kein Handheld diese Grafik liefern können. Aber selbst wenn ihr eure Playstation 4 die meiste Zeit offline betreiben möchtet, so kommt ihr wohl nicht um den ersten Patch herum. Dieser schaltet nämlich einen Großteil der erwähnten Features erst frei. Darunter fallen Online-Gaming, das Abspielen von Blurays und DVDs, Streaming, Aufnahmen, Second-Screen, Party-Chat und noch viele mehr. Schließt die Konsole deshalb zumindest am ersten Tag an euer Internet an und ladet euch das ca. 300 MB große Update herunter, um die PS4 vernünftig nutzen zu können.

Fazit

Sobald die Playstation 4 in ausreichender Stückzahl zu einem normalen Preis verfügbar ist, steht ihr als potentielle Käufer vor der Entscheidung: Als Entertainment-Center lässt sich die Konsole in der aktuellen Version nur mit großen Einschränkungen (keine 3D-Blu-rays, eigene Videodateien oder MP3s abspielbar) einsetzen und das Spieleangebot ist, wie kurz nach Launch üblich, eher überschaubar. Allerdings sind mit Infamous: Second Son und The Order: 1886 potenzielle Top-Titel auf dem Weg. Immerhin bietet die Konsole dank der hohen Leistung eine Grafikqualität, die im PC-Bereich einen deutlichen Aufpreis kosten würde und steigert den Bedienkomfort deutlich gegenüber der letzten Generation. Wenn die PS3 das Zentrum eures Wohnzimmers war, werdet ihr diese aber wohl noch nicht abbauen können. Hier sollte Sony zeitnah nachliefern, sonst überlegen es sich vielleicht viele Kaufinteressenten zwei Mal, bevor sie den vollen Preis zahlen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Wechsel von PS3 auf PS4: SD ist Schnee von gestern + Bedienung und Zubehör
  2. Seite 2 Wechsel von PS3 auf PS4: Spezifische Upgrades und Software-Komfort
  3. Seite 3 Wechsel von PS3 auf PS4: Entertainment mit Abstrichen und kein Spaß ohne PlayStation Plus? + Fazit
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gohst74 NPC
        Das man am besten nicht umsteigt und das Geld für was spart das auch einen sinn macht .
      • Von Gohst74 NPC
        Das man am besten nicht umsteigt und das Geld für was spart das auch einen sinn macht .
      • Von Chr1stian Stille/r Leser/in
        Vollpreistitel zu Release um 30 Euro :D Dann muss ich wohl wechseln :)
      • Von Rabowke Klugscheißer
        Zitat von Lunica
        Am PC kosten alle Vollpreistitel zu Release 30€ nicht 40€.
        Alle Vollpreistitel ... aha. %-)

        Wirst du deinen dämlichen Pro-PC Kreuzug nicht langsam selbst überdrüssig?
      • Von Lunica Mitglied
        Zitat
        nur damit ich meine Spiele danach für 60 Euro kaufen muss, statt für 40.
        Am PC kosten alle Vollpreistitel zu Release 30€ nicht 40€ sofern man den Key nicht direkt bei Origin/Steam etc. kauft sondern über Reseller.

        Zitat
        kann man sich über den Lebenszyklus einer Konsolengeneration schon drei Mittelklasse-Grafikkarten holen
        Naja, das müsste man schon genauer durchrechnen.
        Also bei 10 Spielen pro Jahr sind das 300€ vs. 600€ sofern man die Spiele gleich zu Release kauft.
        Jetzt könnte ich aber sagen ich verkaufe die Konsolenspiele nach dem Durchspielen wieder.
        Das Problem ist! Dann ist man nicht mehr im Besitz dieses Spiels.
        Würde ich so mal nicht gelten lassen.
        Dann schon eher den Gebrauchtmarkt.

        Rechnen wir von der Differenz nochmal 50% weg. Sind also ~150€ pro Jahr (Also inklusive Gebrauchtmarkt den Mittelwert).

        Bei AMD und Nvidia gibt es Spielebundles. Gibt es auf der Konsole auch, aber nicht so viele.
        Sind ~3 AAA Titel die man bei der GPU dazu bekommt. Die kosten je nach Konsole etwa 150€.
        Zieht man eines ab weil bei der Konsole eben auch eines dabei ist. Sind also 100€.
        Die 50€ Gebühr fallen weg und kommen deswegen auch gleich wieder dazu - Somit bleibt es bei 150€.

        Wirklich GROB zum Vorteil der Konsole gerundet sind es bei 10 Spielen pro Jahr also 200-300€ die man sich am PC erspart.

        Ist also doch recht viel auch wenn man wirklich per Überschlag zum Vorteil der Konsole rechnet.

        Wenn jemand 20 Titel pro Jahr für eine Konsole kauft dann wird es richtig teuer außer man bezieht sich ausschließlich auf den Gebrauchtmarkt und verkauft die Titel dann auch gleich wieder.
        Persönlich habe ich da aber kein Interesse daran.
        Gebraucht kaufen ja - Aber verkaufen? Nein.

        Naja muss halt jeder selbst ausrechnen.
        Spiele für die Konsole kaufte ich schon immer nur gebraucht. 60€ ist Wucher, würde ich niemals bezahlen außer es handelt sich um so Spiele wie die Metroid Trilogy. Spiele (10/10) mit knapp 150 Stunden Spielzeit findet man aber sehr sehr sehr sehr² selten.
        Klar eine Uncharted Trilogy (1-2-3) würde ich mir auch um 60€ für die PS4 holen oder eine Halo Trilogy (1-2-3-4).
        Ansonsten fällt mir jedoch NICHTS ein (außer GTA5 vielleicht) das 60€ rechtfertigt.
        BF3 damals mit Season Pass um 60€ - Geht auch noch klar.

        Unterm Strich gibt es jedoch sehr sehr sehr sehr wenige Spiele für die ich 60€ auf den Tisch legen würde. Die meisten würde ich also im Regal stehen lassen.
        Seit Steam kaufe ich jedoch eher gemischt. Also die Wahrscheinlichkeit das sich ein Spiel dennoch gut verkauft wenn es billiger ist, ist definitiv höher.
        Wenn ein Spiel nämlich mal nur GUT und nicht SEHR GUT ist dann kaufe ich das schon auch - Aber garantiert nicht um 60€.
      • Von leckmuschel Mitglied
        Zitat von Atuan
        Weswegen sollte man eine Konsole sonst kaufen? Wegen Multiplattform-Titeln? Sorry, aber ich bin nicht heiß darauf, 400 oder 500 Euro auszugeben, nur damit ich meine Spiele danach für 60 Euro kaufen muss, statt für 40. Dazu dann noch die verminderte Auswahl der Genres durch das vorgegebene Eingabegerät (Egoshooter, Echtzeitstrategie und Flug- und Weltraumsims gehen einfach nicht, bzw. nur stark eingeschränkt).

        Ne... Wenn ich mir eine Konsole hole, dann für ihre Exklusivtitel (bzw. für Titel, die nicht auf den PC kommen). Für was bitte sonst? Es ist eher das Gegenteil der Fall: Wer sich eine Konsole kauft, nur um dann Spiele zu spielen, die auch auf PC erscheinen, sollte mal überlegen, was für ein Marketingopfer er doch ist. Für das Geld, das eine Konsole kostet, kann man sich über den Lebenszyklus einer Konsolengeneration schon drei Mittelklasse-Grafikkarten holen, die immer für aktuelle Titel reichen. Desweiteren kann man sein Eingabegerät frei wählen, zahlt DEUTLICH weniger für seine Spiele und darf sogar im Multiplayer spielen, ohne eine monatliche Gebühr zahlen zu müssen.

        Konsole für Exklusivtitel? Klar! Konsole für Call of Duty? *lolz*
        seh ich ganz genauso.
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