Wechsel von PS3 auf PS4: Spezifische Upgrades und Software-Komfort
Das müssen Umsteiger von PlayStation 3 auf PS4 wissen: In unserem Artikel geben wir hilfreiche Tipps und Tricks, die euch den Wechsel auf die neue Konsolengeneration erleichtern sollen. Wir werfen einen Blick auf Bedienung sowie Zubehör, gehen auf spezifische Upgrades ein und verraten, ob ihr für PS4 zwingend eine PlayStation-Plus-Mitgliedschaft benötigt.
Spezifische Upgrades
Da sich die verschiedenen Varianten der PS3 ein wenig unterscheiden, zeigen wir euch, was sich für euch ändert. Besitzer der allerersten PS3-Version, müssen mit weniger USB-Ports leben (zwei statt vier). Kartenleser gibt es ebenfalls keine und der dicke Stromanschluss wurde durch den kleineren Zwei-Pin-Kaltgerätestecker der PS3 Slim und Super-Slim ersetzt. Dieses Kabel liegt der Konsole selbstverständlich bei. Bei den Ein- und Eject-Tasten heißt es Back to the Roots – also keine Hardware-Knöpfe mehr, sondern Touch-empfindliche Bedienung. Was wohl viele erfreuen dürfte, ist die Rückkehr des Slot-In-Laufwerks (übrigens mit sechsfacher Geschwindigkeit, drei Mal schneller, als noch bei der PS3!). Glücklicherweise hat Sony damit Abstand von dem schäbigen und unpraktischen Top-Loader-Laufwerk der Super-Slim genommen.
Quelle: PC Games
Die Playstation 4 hat mit 500 GB zwar schon eine ordentliche Festplatte, aber bei der beachtlichen Größe einiger Spiele, könnte schon in einem halben Jahr Platzmangel entstehen. Wer sich viele Spiele kaufen will, sollte sich besser früh überlegen, ob mehr Speicher Sinn macht.
Mit 500 Gigabyte ist die Festplatte der PS4 auch recht üppig, wobei fast 90 GB vom Betriebssystem belegt werden. Wer viele Spiele kauft sollte sich überlegen, den Datenspeicher zu erweitern. Das ist weiterhin sehr einfach möglich und die Garantie bleibt auch erhalten. Wenn ihr nicht gerade ein Vermögen für genügend SSD-Speicherplatz ausgeben möchtet, aber trotzdem von der höheren Geschwindigkeit profitieren wollt, empfehlen wir euch eine sogenannte SSHD-Festplatte. Solche Hybrid-Platten bieten eine Kombination aus schnellem Flash- und herkömmlichem Speicher zu einem angenehmen Preis. Achtet darauf, dass es sich um eine 2,5 Zoll-Platte handelt, die nicht höher als 9,5 mm ist. Habt ihr das neue Schmuckstück eingebaut, wartet nur noch die Installation des 900-Mbyte-schweren Betriebssystems.
Software-Komfort
So wichtig die technischen Aspekte sind, im Alltag macht das Betriebssystem und die Bedienung der Konsole den größten Unterschied. Gleich vorweg schon mal der größte Wermutstropfen: Die fehlende Abwärtskompatibilität. Im Moment können weder PS1-, PS2- noch PS3-Spiele auf der neuen Konsole abgespielt werden. Zwar arbeitet Sony an der Emulation der beiden erstgenannten Systeme, aber das kann sich noch hinziehen. Die Hoffnung ruht in diesem Fall auf dem Spiele-Streaming über Playstation Now. Wir Europäer müssen uns allerdings noch bis nächstes Jahr gedulden, bevor wir den Dienst selbst testen können.
Bis dahin hat Sony aber endlich ein wichtiges Feature eingefügt – den Cross-Game-Chat. Zusammen mit Freunden, die entweder eine PS4 oder PS Vita besitzen, könnt ihr euch in Partys zusammenschließen und euch unterhalten. Damit ist einer der größeren Kritikpunkte der letzten Konsolengeneration von der Bildfläche verschwunden.
Die Navigation des neuen "Dynamic Menu", das die Cross-Media-Bar ablöst, geht gut von der Hand. Auf zwei Ebenen werden die Einstellungen und Social-Media-Anwendungen von dem Spielen getrennt. Die Modern-UI von Windows 8 scheint ein bisschen Einfluss darauf genommen zu haben. Obwohl wir insgesamt recht zufrieden sind, bahnt sich bereits jetzt schon ein Problem an – man kann keine Ordner erstellen. Für jedes Spiel, das ihr herunterladet oder installiert, wird eine weitere Kachel zur Leiste hinzugefügt. Wenn in Zukunft 30 Titel auf der Konsole gespeichert sind, ist ewiges Scrollen angesagt. Hoffentlich wird ein Update die Möglichkeit bieten, selbst eine Ordnung in das Chaos zu bringen. Was die Geschwindigkeit betrifft, überrundet die PS4 die Vorgängerkonsole mehrfach.
Quelle: PC Games
Ihr könnt direkt über die Icons auf News und zusätzliche Inhalte zum ausgewählten Spiel zugreifen.
Trophäen, Einstellungen und der Store öffnen sich merklich schneller. Nicht nur das, denn das Gerät beherrscht auch echtes Multitasking. Ihr könnt ein Spiel öffnen, zwischendurch mit dem Browser nach Tipps surfen oder im Hintergrund einen Download durchführen. Selbst wenn ihr ein neues Spiel einlegt und installiert, könnt ihr meist nach wenigen Minuten schon spielen. Während ihr zockt, kümmert sich die Konsole um die restlichen Spieldaten, ohne Abstriche beim Gameplay.
Viele zeitraubende Aufgaben erledigt die Playstation 4, während sie im neuen Bereitschaftsmodus ist. Updates und Downloads von Spielen könnt ihr einfach machen lassen, wenn ihr unterwegs seid. Selbst wenn ihr die Konsole mit pausiertem Spiel stehen lasst, könnt ihr aus dem Stand-By wieder ohne Verzögerung direkt ins Geschehen einsteigen.

Wirst du deinen dämlichen Pro-PC Kreuzug nicht langsam selbst überdrüssig?
Also bei 10 Spielen pro Jahr sind das 300€ vs. 600€ sofern man die Spiele gleich zu Release kauft.
Jetzt könnte ich aber sagen ich verkaufe die Konsolenspiele nach dem Durchspielen wieder.
Das Problem ist! Dann ist man nicht mehr im Besitz dieses Spiels.
Würde ich so mal nicht gelten lassen.
Dann schon eher den Gebrauchtmarkt.
Rechnen wir von der Differenz nochmal 50% weg. Sind also ~150€ pro Jahr (Also inklusive Gebrauchtmarkt den Mittelwert).
Bei AMD und Nvidia gibt es Spielebundles. Gibt es auf der Konsole auch, aber nicht so viele.
Sind ~3 AAA Titel die man bei der GPU dazu bekommt. Die kosten je nach Konsole etwa 150€.
Zieht man eines ab weil bei der Konsole eben auch eines dabei ist. Sind also 100€.
Die 50€ Gebühr fallen weg und kommen deswegen auch gleich wieder dazu - Somit bleibt es bei 150€.
Wirklich GROB zum Vorteil der Konsole gerundet sind es bei 10 Spielen pro Jahr also 200-300€ die man sich am PC erspart.
Ist also doch recht viel auch wenn man wirklich per Überschlag zum Vorteil der Konsole rechnet.
Wenn jemand 20 Titel pro Jahr für eine Konsole kauft dann wird es richtig teuer außer man bezieht sich ausschließlich auf den Gebrauchtmarkt und verkauft die Titel dann auch gleich wieder.
Persönlich habe ich da aber kein Interesse daran.
Gebraucht kaufen ja - Aber verkaufen? Nein.
Naja muss halt jeder selbst ausrechnen.
Spiele für die Konsole kaufte ich schon immer nur gebraucht. 60€ ist Wucher, würde ich niemals bezahlen außer es handelt sich um so Spiele wie die Metroid Trilogy. Spiele (10/10) mit knapp 150 Stunden Spielzeit findet man aber sehr sehr sehr sehr² selten.
Klar eine Uncharted Trilogy (1-2-3) würde ich mir auch um 60€ für die PS4 holen oder eine Halo Trilogy (1-2-3-4).
Ansonsten fällt mir jedoch NICHTS ein (außer GTA5 vielleicht) das 60€ rechtfertigt.
BF3 damals mit Season Pass um 60€ - Geht auch noch klar.
Unterm Strich gibt es jedoch sehr sehr sehr sehr wenige Spiele für die ich 60€ auf den Tisch legen würde. Die meisten würde ich also im Regal stehen lassen.
Seit Steam kaufe ich jedoch eher gemischt. Also die Wahrscheinlichkeit das sich ein Spiel dennoch gut verkauft wenn es billiger ist, ist definitiv höher.
Wenn ein Spiel nämlich mal nur GUT und nicht SEHR GUT ist dann kaufe ich das schon auch - Aber garantiert nicht um 60€.
Ne... Wenn ich mir eine Konsole hole, dann für ihre Exklusivtitel (bzw. für Titel, die nicht auf den PC kommen). Für was bitte sonst? Es ist eher das Gegenteil der Fall: Wer sich eine Konsole kauft, nur um dann Spiele zu spielen, die auch auf PC erscheinen, sollte mal überlegen, was für ein Marketingopfer er doch ist. Für das Geld, das eine Konsole kostet, kann man sich über den Lebenszyklus einer Konsolengeneration schon drei Mittelklasse-Grafikkarten holen, die immer für aktuelle Titel reichen. Desweiteren kann man sein Eingabegerät frei wählen, zahlt DEUTLICH weniger für seine Spiele und darf sogar im Multiplayer spielen, ohne eine monatliche Gebühr zahlen zu müssen.
Konsole für Exklusivtitel? Klar! Konsole für Call of Duty? *lolz*