Planetside 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen
Planetside 2 im Test: Der MMO-Shooter von Sony Online Entertainment protzt mit riesigen Schlachtfeldern, auf denen sich bis zu 2.000 Kämpfer tummeln. Bei den gewaltigen Schlachten geht es oft stundenlang hin und her. Warum ihr Planetside 2 unbedingt mal antesten solltet, lest ihr in unserem Test.
Planetside 2: Das hat uns nicht gefallen
Unzureichende Informationen
Wer Planetside 2 anfängt, wird von Symbolen erschlagen. Erklärt wird davon kaum etwas. So müsst ihr vieles mühsam selbst herausfinden. Zwar gibt es online einige offizielle und gut gemachte Erklärungsvideos auf Englisch, im Spiel selbst fehlt aber ein großer Hilfebereich. So stolpern Einsteiger oft ziellos durch die Gegend und finden oft den Weg an die Front nicht. Ein ausführliches Tutorial hätte dem Spiel wirklich gut getan! Außerdem ist der Bildschirm bei großen Strukturen oft dermaßen mit Icons überfrachtet, dass wir uns auch hier einen Filter wünschen.
Hakelige Steuerung
Ein nerviger Punkt: Das Schießen in Planetside 2 fühlt sich nicht besonders gut an. Der glasklaren Präzision eines Counter-Strike oder Battlefield 3 hat Sonys Shooter nichts entgegenzusetzen. Stattdessen wirkt das Geballer schwammig, wer schneller draufhält, gewinnt. Dabei verfügen alle Waffen über konkrete Feuerreichweiten oder verziehen realistisch beim Schießen! Trotzdem bleibt der reine Shooter-Part hinter unseren Erwartungen zurück. Noch schlimmer ist das Ganze bei den Fahrzeugen: Die verschiedenen Gleiter steuern sich träge und matschig, ohne großzügige Anpassung im Konfigurationsmenü (das geht zumindest) seht ihr kein Land. Unverständlich: Spezialaktionen der Fahrzeuge liegen pro Fraktion auf unterschiedlichen Tasten! Ihr müsst euch also pro Fahrzeug eine neue Konfiguration merken. Um einen Gleiter effektiv zu steuern braucht es gar eine Vielzahl an Schub- Brems- und Schwebetasten. Trotzdem bleibt das Ganze ungenau und wackelig.
Zähe Levelaufstiege und wenige Waffen
Quelle: PC Games
Planetside 2 im Test: Wir verraten euch, warum ihr den MMO-Shooter von Sony Online Entertainment antesten solltet. (8)
Wer nicht zahlt, spart Geld, muss aber auch Einiges hinnehmen. Das Aufleveln ohne XP-Bonus ist ungewohnt langsam und zäh. Außerdem bekommt ihr dafür nichts außer ein paar hübschen Emblemen. Waffen wie in anderen Shootern gibt es nur gegen Zert-Punkte. Das bedeutet, dass ihr als Anfänger lange Zeit mit der immergleichen Wumme rumrennt. Es braucht ja keinen Knarren-Overkill wie in Battlefield 3, aber ab und zu hätten wir schon gern eine neue Waffe, allein der Abwechslung wegen! Leider krebsen zahlungsunwillige Spieler viel zu lange ohne echte Upgrades herum. Das nervt, denn neue Waffen und coole Upgrades sorgen für Abwechslung und laden zum Experimentieren ein!
Spielspaß zum Selbersuchen
Ein kleiner Kritikpunkt: Es passiert in Planetside 2 oft, dass ihr an der Schlacht vorbeirennt. Oder zu spät kommt. Oder in einer frustrierenden Großoffensive des Gegners gnadenlos zusammengeschossen werdet. Oder mit Idioten unterwegs seid, die nicht wissen was sie tun. Das gehört bei einem MMOG leider dazu und auch Planetside 2 ist dagegen nicht geschützt. Zwar versuchen euch einige Mechaniken, in die richtigen Bahnen zu lenken, doch gegen kollektive Dummheit ist kein Spiel gefeit. Ein richtig gutes Spiel entsteht nur, wenn alle Beteiligten (zumindest ein kleiner Kreis Williger) an einem Strang ziehen. Planetside 2 zwingt Spieler nicht offensiv genug zum Gruppenspiel, doch genau dabei kommt der meiste Spielspaß auf. Der Squad-Chat zum Beispiel ist in der oberen linken Ecke völlig fehl am Platz. Da hier auch noch Statusmeldungen erscheinen "Sie wurden getötet", gehen Commander-Befehle meist unter. Es sollte zudem möglich sein, die Anstrengungen einer kompletten Fraktion zu dirigieren, um so globale Attacken zu planen. Die Kommunikation zwischen Anführern und verschiedenen Squads muss koordinierter ablaufen, um zu viel Chaos zu verhindern. Hier verträgt der Shooter noch Nachhilfe. Nichtsdestotrotz findet ihr online inzwischen immer besser organisierte Squads, die per Teamspeak oder Skype zusammenarbeiten.

Das Gameplay vs Itemshop ist hier wirklich Top. Da ihr euch alle nötigen Skills erspielen müsst und nicht kaufen könnt. Klar Waffen sind käuflich aber ein reiner FTP Spieler kommt auch auf seine Kosten. Man muss nur richtig anfangen.
Für Leute die kein Geld ausgeben wollen und dennoch fix Z-Punkte holen wollen, ist der Ingenieur zu empfehlen. Mit seinem Repair Kit plus Ammo Kit rasseln die XP nur so. Bei eingenommen Basen einfach alles reparieren oder bei Schlachten und schaut was passiert.
Weitere Möglichkeit ist z.b schnell hin und her zuspringen auf der Karte, wo gerade eine Basis angegriffen wird. Dann bekommt man relativ schnell gut Punkte zusammen. Zertifizierungspunkte sind das A und O dort und diese bekommt Ihr auch nur durch Erfahrung. Man muss keinen Gegner den letzten Hit geben um diese zubekommen es reicht einfach nur treffen,reparieren oder hacken etc. Daher alles machen was Erfahrung bringt.
Zu den Waffen sei gesagt: Schaut genau hin, wenn ihr eine kaufen wollt. Es gibt viele Waffen die nur für eine Infantrie Einheit gedacht ist und die Ihr dann nicht für einen Sanitäter verwenden könnt. Das heißt ihr haut doppelt soviel Punkte raus. Hier empfehlt sich zb die Thanatos oder Nova, die Ihr bis auf den Spion für alle Klassen verwenden könnt. Mit weiteren Skills könnt ihr diese auch auf mittlerer Range skillen. So hat man erstmal eine Waffe für alle Klassen.
Und was die Waffenwahl angeht, hier brauch man wirklich nur 1-2 neue Waffe nach der F2P Standard Waffe der Rest entscheiden die Skills und wann du wo welche einsetzt.
Viele Fahrzeuge lassen sich auch erst durch Skills besser Handhaben und fühlen sich daher so schwammig an. Aber alles in allem ein wunderbarer F2P Shooter mit gigantischen Karten und toller Grafik :)
PS: Zu den Preisen muss ich auch sagen das sie teilweise sehr teuer sind, aber hier merkt man das Sie mehr mit Outfits und CO Ihr Geld verdienen wollen als ein Pay to Win Spiel erzeugen. Daher kann es auch ruhig so bleiben. Weil es dadurch nie Unfair wird. Nur der ein oder andere brauch halt was länger oder kürzer. Meine Lieblingswaffe ist die Soltice C :) Und an alle Spione die Taste Shift ist euer bester Freund;)
Klar, ein bisschen schwammig ists schon. Aber intuitiv zocken lässts sich damit aber trozdem.
BF3 ist da auch nicht wirklich besser. Wenn ich da als Scharfschütze spiele und ordentlich auf jemandes Kopf zielen möchte, geht das gar nicht, denn wenn ich die Maus nur ein bisschen bewege, springt das Fadenkreuz direkt ein ganzes Stück in die richtige Richtung. Man kann es überhaupt nicht pixelgenau ausrichten. Bei meiner Maus kann man die DPI-Einstellungen mehr Tastenkombination ändern, hat auch nichts gebracht, dadurch wurden die Bewegungen nur langsamer oder schneller. Das "rumgespringe" des Fadenkreuzes blieb gleich.
da solltest du aber nochmal deine Einstellungen/Maus checken. Das geht butterweich in BF3!
PS hat zur Zeit ein großes Problem: die Performance! Alles auf min habe ich bei größeren Infanteriegefechten gerne mal Framedrops auf 30fps. Das kombiniert mit lags und der Spielspaß ist vollends flöten.