Planetside 2 im Test: Das hat uns gefallen

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Planetside 2 im Test: Der MMO-Shooter von Sony Online Entertainment protzt mit riesigen Schlachtfeldern, auf denen sich bis zu 2.000 Kämpfer tummeln. Bei den gewaltigen Schlachten geht es oft stundenlang hin und her. Warum ihr Planetside 2 unbedingt mal antesten solltet, lest ihr in unserem Test.

Planetside 2 im Test: Das hat uns gefallen

Riesige Schlachtfelder

Die Ausmaße von Planetside 2 sind fantastisch. Ständig toben an verschiedenen Fronten Scharmützel, oft toben gigantische Schlachten um riesige Strukturen über Stunden, ohne dass sich ein Sieger abzeichnet. An manchen Flaschenhals-Stellen beschießen sich hunderte Gegner auf beiden Seiten, oft finden sich gut koordinierte Squads mit bis zu 48 Teilnehmern, die in riesigen Konvois tief in feindliche Gebiete vorrücken. In solchen Momenten glänzt Planetside 2 und lässt beeindruckende Muskeln spielen: Selbst mit vielen Teilnehmern hatten wir nie Performance- oder Verbindungsprobleme. Schön: Dank der übersichtlichen Karte werden euch die größten Gefechte direkt angezeigt, ein einziger Klick bringt euch direkt ins Geschehen.

Mächtige Übersichtskarte

Die Karte ist in Planetside 2 ein wichtiges Instrument. Sie zeigt euch die Gebiete an, die jede Fraktion erobert hat. Außerdem seht ihr Feindbewegungen und größere Scharmützel. Ihr könnt sogar in Echtzeit verfolgen, wenn ein Gebiet von einer fremden Partei übernommen wird, da die Karte sekündlich aktualisiert wird. Wenn ihr ganz nah heranzoomt, seht ihr sogar einzelne Einheiten. Auch sonst ist die Karte mit Informationen vollgestopft. Ihr seht das Kräfteverhältnis der drei Streitenden, die bestehenden Ressourcen und alle wichtigen Strukturen inklusive ihrer Boni. Im gleichen Menü findet ihr auch die Reiter, um eure erhaltenen Zert-Punkte zu verprassen, euren Charakterbogen und den Ingame-Shop. Die Übersichtskarte ist so mit Informationen vollgestopft, dass es einige Zeit braucht, wichtige Dinge herauszulesen. Filter helfen, für euch wichtige Infos auszusortieren. Wir hätten uns außerdem noch eine Legende oder besser ein Planetside-Wiki gewünscht, um schnell herauszufinden, was all diese Symbole (die euch auch im Spiel den Bildschirm vollballern) zu bedeuten haben.

Planetside 2 im Test: Wir verraten euch, warum ihr den MMO-Shooter von Sony Online Entertainment antesten solltet. (6) Quelle: PC Games Planetside 2 im Test: Wir verraten euch, warum ihr den MMO-Shooter von Sony Online Entertainment antesten solltet. (6) Taktisches Teamspiel

Der Online-Shooter verfügt über viele sinnvolle Funktionen, die ein Teamspiel unterstützen. Ohne koordiniertes Vorgehen macht Planetside 2 sowieso nur halb so viel Spaß: Kämpfer organisieren sich in großen Squads, kommuniziert wird über ingame-Voice-Software. Dazu kann der Commander Befehle geben und Wegpunkte setzen oder gegen entsprechendes Upgrade sogar Spawn-Beacons setzen. Einen Squad-Spawn, wie man ihn etwa aus Battlefield 3 kennt, gibt es zum Glück nicht. Auch in der Hitze der Schlacht kommt ihr mit normalem Ballern nicht weit. Ihr müsst Kameraden verarzten und wieder aufrichten, feindliche Abwehrstellungen zerstören (und als Ingenieur natürlich reparieren), Abwehrtürme aufstellen, um die Lufthoheit kämpfen und ein Mittel gegen feindliche Panzerangriffe finden. Ständig gibt es neue Aufgaben, nur selten hatten wir dagegen Momente, wo wir per Dauerfeuer Gegner um Gegner ummähten. Die großen Strukturen, die es an vielen Stellen zu erobern gilt, verfügen zum Beispiel über unzählige Abwehrtürme und mehrere Produktionsstätten für Fahrzeuge, die ihr im Falle eines Angriffs zerstören müsst. Gleichzeitig gilt es mehrere Kontrollpunkte einzunehmen und zu halten. Das funktioniert ohne gute Absprache kaum, vor allem da große Schlachten in Minuten immer neue Kämpfer anziehen.

Gutes Balancing

Auf den Schlachtfeldern treffen mehrere Fahr- und Flugzeugtypen auf sechs verschiedene Infanterieklassen und allerlei feste Abwehrstrukturen. Bei einer solchen Vielzahl ist es schwierig, ein gelungenes Balancing zu schaffen. Planetside schafft einen guten Spagat, macht kein Element zu mächtig. Fahrzeuge wie Panzer oder Schwebegleiter lassen sich recht fix zerstören, doch ein guter Pilot ist mit den durchaus wendigen Flugzeugen eine echte Bedrohung für jede Bodenoffensive. Auch die Klassen selbst besitzen individuelle Stärken und Schwächen und spielen sich angenehm unterschiedlich.

Fairer Item-Shop

Wir haben es ja weiter oben schon beschrieben, wollen es aber noch einmal erwähnen: Planetside 2 lässt sich wunderbar spielen, ohne auch nur einen Cent auszugeben. Der Shop drängt sich nicht auf, unterstützt Spieler, anstatt ihnen unfaire Vorteile zu verschaffen. Dafür finden wir die Preise zu heftig. Aber in einen Vollpreistitel würden wir ja auch 50 Euro versenken…

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Planetside 2 im Test: Infos zum MMO-Shooter von Sony Online Entertainment
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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von p1andy Anfänger/in
        75% hin oder her, ein Spiel von diesem Format muß auch Anfänger unterhalten (ihnen eine Chance geben) und ein Tutorial mitbringen das zumindest zeigt um was es eigentlich geht. Es ist absolut zum .... wie überheblich manche sind weil sie sofort alles wissen und können. Dieses Spiel gibt Anfängern absolut keine Chance Spaß am Spielen zu entwickeln. Ein Spiel dieser Qualität was sich von Anfang an nur an sehr geübte Gamer richtet bei dem sind "meiner Meinung nach" nicht mehr als 75% gerechtfertigt. Viele Stunden zu verbringen um (selber) rauszufinden was die Symbole bedeuten, wo die Front ist, was man eigentlich zu tun hat und welche Verbesserungen man erziehlen kann usw. hat mehr mit Frust als mit Spaß zu tun. Und wenn so ein Spiel noch paar Cheater hat dann wirds richtig gut.... ich frage mich jetzt noch wie ein Typ dem ich ein halbes Magazin von hinten verpaßt habe sich umdreht und mich mit 1 Schuss !!! erledigt... Fazit: das Spiel soll Geld einbringen... aber so wie es jetzt ist werden Neulige kaum Interesse am Spiel zeigen. Denkt dran das ist meine Meinung... ok.
      • Von p1andy Anfänger/in
        75% hin oder her, ein Spiel von diesem Format muß auch Anfänger unterhalten (ihnen eine Chance geben) und ein Tutorial mitbringen das zumindest zeigt um was es eigentlich geht. Es ist absolut zum .... wie überheblich manche sind weil sie sofort alles wissen und können. Dieses Spiel gibt Anfängern absolut keine Chance Spaß am Spielen zu entwickeln. Ein Spiel dieser Qualität was sich von Anfang an nur an sehr geübte Gamer richtet bei dem sind "meiner Meinung nach" nicht mehr als 75% gerechtfertigt. Viele Stunden zu verbringen um (selber) rauszufinden was die Symbole bedeuten, wo die Front ist, was man eigentlich zu tun hat und welche Verbesserungen man erziehlen kann usw. hat mehr mit Frust als mit Spaß zu tun. Und wenn so ein Spiel noch paar Cheater hat dann wirds richtig gut.... ich frage mich jetzt noch wie ein Typ dem ich ein halbes Magazin von hinten verpaßt habe sich umdreht und mich mit 1 Schuss !!! erledigt... Fazit: das Spiel soll Geld einbringen... aber so wie es jetzt ist werden Neulige kaum Interesse am Spiel zeigen. Denkt dran das ist meine Meinung... ok.
      • Von Svatlas Spiele-Enthusiast/in
        Also die 75% sind defenitiv sind gerechtfertigt. Ich habe jetzt auch schon einige Stunden auf den Buckel und wieviel verrat ich nicht sonst bin ich noch nen PS2 Suchti :D. Es macht wirklich richtig viel Laune. Das gute an PS2 du kannst in jeder Situation direkt auf die entsprechenden Einheiten zugreifen und entsprechend agieren. Seies Luftkampf Bodenkampf und Co. Die Einführung ist wirklich sehr umständlich bis man sich zurecht gefunden hat, aber ich gib jeden den Tip einfach durch wuseln.

        Das Gameplay vs Itemshop ist hier wirklich Top. Da ihr euch alle nötigen Skills erspielen müsst und nicht kaufen könnt. Klar Waffen sind käuflich aber ein reiner FTP Spieler kommt auch auf seine Kosten. Man muss nur richtig anfangen.

        Für Leute die kein Geld ausgeben wollen und dennoch fix Z-Punkte holen wollen, ist der Ingenieur zu empfehlen. Mit seinem Repair Kit plus Ammo Kit rasseln die XP nur so. Bei eingenommen Basen einfach alles reparieren oder bei Schlachten und schaut was passiert.

        Weitere Möglichkeit ist z.b schnell hin und her zuspringen auf der Karte, wo gerade eine Basis angegriffen wird. Dann bekommt man relativ schnell gut Punkte zusammen. Zertifizierungspunkte sind das A und O dort und diese bekommt Ihr auch nur durch Erfahrung. Man muss keinen Gegner den letzten Hit geben um diese zubekommen es reicht einfach nur treffen,reparieren oder hacken etc. Daher alles machen was Erfahrung bringt.

        Zu den Waffen sei gesagt: Schaut genau hin, wenn ihr eine kaufen wollt. Es gibt viele Waffen die nur für eine Infantrie Einheit gedacht ist und die Ihr dann nicht für einen Sanitäter verwenden könnt. Das heißt ihr haut doppelt soviel Punkte raus. Hier empfehlt sich zb die Thanatos oder Nova, die Ihr bis auf den Spion für alle Klassen verwenden könnt. Mit weiteren Skills könnt ihr diese auch auf mittlerer Range skillen. So hat man erstmal eine Waffe für alle Klassen.

        Und was die Waffenwahl angeht, hier brauch man wirklich nur 1-2 neue Waffe nach der F2P Standard Waffe der Rest entscheiden die Skills und wann du wo welche einsetzt.

        Viele Fahrzeuge lassen sich auch erst durch Skills besser Handhaben und fühlen sich daher so schwammig an. Aber alles in allem ein wunderbarer F2P Shooter mit gigantischen Karten und toller Grafik :)

        PS: Zu den Preisen muss ich auch sagen das sie teilweise sehr teuer sind, aber hier merkt man das Sie mehr mit Outfits und CO Ihr Geld verdienen wollen als ein Pay to Win Spiel erzeugen. Daher kann es auch ruhig so bleiben. Weil es dadurch nie Unfair wird. Nur der ein oder andere brauch halt was länger oder kürzer. Meine Lieblingswaffe ist die Soltice C :) Und an alle Spione die Taste Shift ist euer bester Freund;)
      • Von Nordwacht NPC
        gebe dir zu 100% Recht !!
      • Von black-diablo Gelegenheitsspieler/in
        Also so schlimm finde ich die Maussteuerung bei BF3 jetzt nicht.
        Klar, ein bisschen schwammig ists schon. Aber intuitiv zocken lässts sich damit aber trozdem.
      • Von dangee Mitglied
        Zitat von Marten-Broadcloak
        Schwammige Steuerung bemängeln aber dann BF3 als Beispiel? :ugly:

        BF3 ist da auch nicht wirklich besser. Wenn ich da als Scharfschütze spiele und ordentlich auf jemandes Kopf zielen möchte, geht das gar nicht, denn wenn ich die Maus nur ein bisschen bewege, springt das Fadenkreuz direkt ein ganzes Stück in die richtige Richtung. Man kann es überhaupt nicht pixelgenau ausrichten. Bei meiner Maus kann man die DPI-Einstellungen mehr Tastenkombination ändern, hat auch nichts gebracht, dadurch wurden die Bewegungen nur langsamer oder schneller. Das "rumgespringe" des Fadenkreuzes blieb gleich.

        da solltest du aber nochmal deine Einstellungen/Maus checken. Das geht butterweich in BF3!

        PS hat zur Zeit ein großes Problem: die Performance! Alles auf min habe ich bei größeren Infanteriegefechten gerne mal Framedrops auf 30fps. Das kombiniert mit lags und der Spielspaß ist vollends flöten.
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