Payday 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung

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Test Matti Sandqvist Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Test zu Payday 2: Wegen eines geringen Umfangs und des relativ schweren Einstiegs wurde der Vorgänger im Stile von Left for Dead zu Recht kritisiert. Nun haben die Entwickler ihre Hausaufgaben erledigt und an den zwei Kritikpunkten stark gearbeitet. Im Payday 2-Test erfahrt ihr, wie gut der Titel geworden ist.

Das hat uns nicht so gut gefallen

Die künstliche Intelligenz

Obwohl Payday 2 eigentlich ein reinrassiger Koop-Shooter ist, könnt ihr alle Missionen auch alleine spielen und werdet dann von drei KI-Kameraden unterstützt. Die Schergen können zwar recht gut schießen und heilen euch auch bei Gelegenheit, doch wenn es um Spezialaufgaben wie Türen aufbrechen oder Safes knacken geht, versagen eure virtuellen Teamkameraden komplett. Dadurch sind die meisten Aufträge am Ende im Offline-Modus kaum zu schaffen.

Story

Wie bereits erwähnt, auf Youtube findet ihr eine von den Machern produzierte Mini-Web-Serie, wodurch ihr recht viel über die Welt von Payday 2 erfahrt. Auch die Missionen sind so gestaltet, dass ihr immer wieder kleine Info-Häppchen über eure Auftraggeber erfahrt. Doch eine richtige Story mit Zwischensequenzen fehlt dem Spiel komischerweise so gut wie komplett. Hier hat man eindeutig Potenzial verschenkt - jedoch auch verständlich, wenn man mit einem so kleinen Team ein Spiel kreiert.

Hoher Schwierigkeitsgrad

Man lernt zwar das Einmaleins eines Bankräubers in den Übungsräumen, doch für die als "schwer" deklarierten Missionen solltet ihr als Team sehr gut zusammen arbeiten, hervorragend Zielen und schießen sowie wohlbedacht mit der wenigen Munition umgehen, denn sonst sind die Aufträge kaum zu schaffen. Da es vor allem auf eine gute Teamarbeit ankommt und man mal mehr oder weniger Glück mit den Zufallskameraden im Internet hat, kann Payday 2 manchmal etwas frustrierend sein.

Wertung zu Payday 2 (PC)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Tolles MissionsdesignAbwechslungsreiche AufträgeMotivierendes LevelsystemDenkarbeit bei der Missionsplanung ist gefragtDichte Atmosphäre dank gelungenem Soundtrack und guten Sprechern
Die Umgebungen wirken aufgrund weniger Details generischMit KI-Kameraden sind die Missionen kaum zu schaffenKeine richtige StoryZum Teil sind die Aufträge bockenschwer

Meinung

Bildergalerie

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PropperThunderwolf Anwärter/in
        An sich gibt es im Spiel ziemlich viel Recycling bei der Levelauswahl und bisher kann man auch ziemlich viel darüer meckern das es derzeit keine 7 Tage lange Heist.
      • Von PropperThunderwolf Anwärter/in
        An sich gibt es im Spiel ziemlich viel Recycling bei der Levelauswahl und bisher kann man auch ziemlich viel darüer meckern das es derzeit keine 7 Tage lange Heist.
      • Von wurzn Gelegenheitsspieler/in
        30 maps? Irgendwie is des dreiste augenwischerei. Die selbe bank gibts 5 mal, minimal anders. Nur weil die wachen anders laufen, is des kein neues szenario. Mich hat der kleine umfang bei Teil 1 gestört, und aus meiner sicht, hat sich da nix getan.
        Evt check ichs ja nicht, und hab 20 missionen übersehn. Wär schön, wenn mir der tester des erklähren könnte. Wo die vielen abwechslungsreichen missionen genau zu finden sind.
      • Von Demanufacture Gelegenheitsspieler/in
        Macht schon Spass das Game....vorausgesetzt man kommt dazu.
        Gestern wollte ich schon den Rechner zusammentreten vor Wut, weil ich fast in jeder Mission 5x rausgeflogen bin! Hatte vor dem Release die Beta gezockt und da war es nicht so schlimm. Dachte auch ok ist ja ne Beta usw und wird in der Ful gefixt... so so.

        Heute ist angeblich ein Patch gekommen, werde es nachher probieren.
        Teil 1 lief tadellos, darum wundert es mich warum man ein funktionierendes System nicht übernimmt?!
      • Von Hawkins Hobby-Spieler/in
        Das Game ist super, aber es gibt zu wenige Maps. Viele der Heists sind auf derselben Map.

        Der Serverbrowser ist ja wohl die größte Schwachstelle. Wenn man ein Team aus Freunden hat und eine bestimmte Mission spielen will muss man oft ewig warten bis sie endlich einmal auftaucht...
        Für Leute die solo unterwegs sind und mit "Randoms" spielen ist der Serverbrowser ok denn dann gibt es viel mehr Auswahlmöglichkeiten.
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von PeterBathge
        Das einzige, was mich am Spiel nervt, ist der "Serverbrowser". Was sich die Entwickler beim Crime.net gedacht haben, werde ich wohl nie kapieren. Viel zu unübersichtlich! Das eigentliche Spiel macht mir aber viel Spaß, auch wenn ich bislang nur die Beta gespielt habe. Finde es besonders schön, dass die Missionen ein bisschen abwechslungsreicher daherkommen als im Vorgänger. Mein Lieblingseinsatz ist bisher die Sache mit der Meth-Küche - das hat mich an Breaking Bad erinnert :-B

        P.S: Die KI der Polizisten ist immer noch furchtbar. Da verhält sich ja selbst so mancher Left 4 Dead-Zombie schlauer ;)

        Ach, so unübersichtlich finde ich den Browser gar nicht mehr. Mit der Zeit weiß man schon, worauf man achten und was man suchen muss. Im Grunde finde ich die Idee dahinter sogar ganz nett. Allerdings funktioniert der Browser nicht immer einwandfrei. Oft kann man leeren Spielen nicht beitreten oder wartet 2 Minuten lange um beizutreten, nur um dann mit der Meldung wieder gekickt zu werden, dass der Server jetzt voll ist. :) Deshalb empfehle ich auf jeden Fall immer ein eigenes Spiel zu erstellen. So läuft man vor allem auch nicht Gefahr, grundlos gekickt zu werden.

        Den Job mit der Methküche finde ich auch cool. Da kam uns auch direkt Walter und Jesse in den Sinn. :) Es gibt aber auch einige andere abwechslungsreiche Missionen im fertigen Spiel.

        p.s. Die KI ist wirklich schlecht, aber lieber so, als ständige Frustmomente. Das Spiel ist so schon schwer genug. Wober mir weniger, aber dafür schlauere Kontrahenten auch nichts ausmachen würden. ;)
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