Path of Exile im Test - Koop und Item-Shop

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Test Stefan Weiß - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Path of Exile im Test: Bekommen Diablo 3 und Torchlight 2 mächtige Konkurrenz?
Quelle: PC Games 

Path of Exile im Test: Im Thronsaal der Action-Rollenspiele machen die Heldenfiguren von Diablo und Torchlight Platz, um Neuankömmlinge willkommen zu heißen. Diese hören auf die Namen Marauder, Witch, Duelist, Ranger, Templar, Shadow und Scion. Den glorreichen Sieben gemein ist das Schicksal, ins finstere Exil der düsteren Welt von Wraeclast verbannt worden zu sein und sich im Free2Play-Spiel Monster schnetzelnd die Freiheit zu erkämpfen.

Charaktertüfelei mit Pfiff

Die passiven Skills stellen aber nur einen Teil des komplexen Charaktersystems dar. Schließlich benötigt ein Fantasy-Held ja auch schlagkräftige Manöver, Spezialfähigkeiten und Zaubersprüche, die er aktiv einsetzen kann. Das geschieht in Path of Exile mithilfe von Edelsteinen, die man in Ausrüstungs-Sockel einsetzt. Der große Reiz im Spiel besteht darin, die zum eigenen Spielstil passende Kombination von passiven Skills, Edelsteinen und Ausrüstung zu finden und immer weiter zu verbessern. Passend dazu enthält Path of Exile ein cleveres Crafting-System. Quasi im Sekundentakt prügeln und zaubern wir Skeletten, Zombiesn und anderen Monstern reichlich Gegenstände aus dem Kittel. Die meisten Items landen jedoch kurzerhand auf dem nächstgelegenen Händlertisch.

Auch hier erwartet uns eine Überraschung im Vergleich zu gängigen Action-RPGs. Die verkauften Gegenstände bescheren uns keinerlei Gold. Vielmehr erhalten wir Schriftfragmente und Artefakt-Scherben, die sich stapeln lassen. Ab einer fest vorgegebenen Anzahl dieser Stücke erhält man verschiedenste Komplett-Artefakte, so genannte Orbs.

Je nach Orb kann man Sockelfarben der Ausrüstung verändern, die Qualität eines Gegenstands verbessern oder gänzlich neue Attribute für den Gegenstand erzielen. Andere Orbs erlauben es, Sockel miteinander zu verbinden, um neue Kombinationen der Skills zu ermöglichen - komplex und ungemein motivierend. Allerdings muss man dabei auch in Kauf nehmen, dass die Tüftelei Gegenstände regelrecht verhunzen kann. Denn alle Aktionen mit den Orbs sind vom Zufall geprägt; man hat keinerlei Einfluss darauf, welche Änderungen durch eine Aktion zu erwarten sind.

Ebenfalls gänzlich anders als in bekannten Actionrollenspielen, bieten Trank-Flaschen eine weitere Möglichkeit, um den Charakter zu optimieren. Die Lebens- und Manatränke füllen sich erstens immer wieder auf, wenn man Gegner umhaut und besitzen zweitens eigene Fähigkeiten, die den Charakter unterstützen. Ein Nahkämpfer freut sich beispielsweise über eine Elixier-Phiole die mal eben für 30 Sekunden 3.000 Rüstungspunkte spendiert, wenn man ein Schlückchen Trank geschlürft hat.

Auge und Ohr spielen mit

Path of Exile im Test: Spärlich verteilte NPCs, die mit guten Sprechern vertont sind, erzählen ein bisschen was zur Story. Doch Zwischensequenzen sucht man vergeblich. Quelle: PC Games Grinding Gear Games Path of Exile im Test: Spärlich verteilte NPCs, die mit guten Sprechern vertont sind, erzählen ein bisschen was zur Story. Doch Zwischensequenzen sucht man vergeblich. Technisch gibt sich Path of Exile recht solide, aber nicht spektakulär. Zwar gibt es keine Physik-Spielereien wie etwa in Diablo 3 zu beobachten und auch die Texturqualität ist nicht immer allererste Sahne. Trotzdem merkt man insbesondere im Vergleich zur Beta-Version, dass die Entwickler etliche Verbesserungen implementiert haben. Es gibt deutlich mehr atmosphärische Effekte zu beobachten und auch der Detailgrad wurde angehoben. An vielen Stellen fühlen wir uns an die Optik von Titan Quest erinnert, die weit rausgezoomt wunderschön war, beim Reinzoomen aber Schwächen zeigte.

Die Soundkulisse ist sehr gut gelungen. Wuchtige Effekte geben einem das Gefühl, sich mitten im Getümmel zu befinden. Dazu sorgt der stimmige Soundtrack für eine schöne Klangkulisse. Gute, wenn auch nur sporadisch auftretende Sprecher, runden die insgesamt stimmige Atmosphäre ab.

Nach dem Release traten zunächst häufiger als noch in der Betaphase zahlreiche Lags auf. Das dürfte daran gelegen haben, dass die hohe Spielerzahl die Online-Server zum Schwitzen gebracht haben. Inzwischen haben die Entwickler neue Server aktiviert.

Abstriche gibt es in Sachen Übersichtlichkeit und mangelndem Trefferfeedback, insbesondere im Nahkampf. Hier kommt es schon mal vor, dass die Figur blind ins Leere eindrischt, weil der Gegner nicht korrekt anvisiert ist. Auch die zahlreichen Effekte sorgen Unübersichtlichkeit, wenn man die eigene Figur vor lauter Blitz-, Feuer- und sonstigem Gewitter nicht mehr erkennt.

In den Wald- und Dschungellandschaften versperrt einem die Vegetation oftmals die nötige Sicht zum Gegner. Bäume werden beispielsweise nicht ausgeblendet. Erst recht in den finsteren und teils sehr engen Innenlevels sucht ihr mitunter lange nach dem nächsten Durchgang. Da hilft auch die einblendbare Overlay-Karte nicht viel weiter. Besonders im dritten Akt seit ihr in riesigen, verzweigten Arealen unterwegs, die dann recht ermüden wirken - noch ein Korridor, noch eine Halle mit zig Gegnern. Irgendwann geht man dazu über, die Räume voller Mob-Gegner einfach nur zu durchlaufen, statt zu kämpfen. Nur noch die Bosse sind dann von Interesse.

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  1. Seite 1 Path of Exile im Test - Klassen und Kämpfe
  2. Seite 2 Path of Exile im Test - Grafik und Skillsystem
  3. Seite 3 Path of Exile im Test - Koop und Item-Shop
  4. Seite 4 Path of Exile im Test - Bosskämpfe und Fazit
    • Kommentare (83)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cowboy28 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von chbdiablo
        Mein Lvl 42 Ranger sieht im Moment so aus...
        Schaut doch ganz okay aus, mein Ranger ist im Moment so ähnlich geskillt (Lvl 32), gehe auch voll auf Physical-Damage, da ich Ice Shot verwende (40% des physischen Schadens als Eisschaden) und Burning Arrow (30% des physischen Schadens als zusätzlicher Feuerschaden), Ele-Bögen kann ich daher nicht wirklich gebrauchen, auch wenn der "Nebenschaden" ja nicht verkehrt ist, habe aber einen richtig krassen Lvl 35 Bogen in der Kiste mit fett physischem Schaden, freue mich schon, wenn ich damit loslegen kann! :-)
      • Von Cowboy28 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von chbdiablo
        Mein Lvl 42 Ranger sieht im Moment so aus...
        Schaut doch ganz okay aus, mein Ranger ist im Moment so ähnlich geskillt (Lvl 32), gehe auch voll auf Physical-Damage, da ich Ice Shot verwende (40% des physischen Schadens als Eisschaden) und Burning Arrow (30% des physischen Schadens als zusätzlicher Feuerschaden), Ele-Bögen kann ich daher nicht wirklich gebrauchen, auch wenn der "Nebenschaden" ja nicht verkehrt ist, habe aber einen richtig krassen Lvl 35 Bogen in der Kiste mit fett physischem Schaden, freue mich schon, wenn ich damit loslegen kann! :-)
      • Von chbdiablo Mitglied
        Mein Lvl 42 Ranger sieht im Moment so aus: Passive Skill Tree - Path of Exile
        Macht mir persönlich auch mehr Spaß als ne Witch (auch ca lvl 40), werde damit jetzt wohl erstmal weiterspielen. :-)
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Cowboy28
        So würdest Du zu Leather and Steel kommen:

        Passive Skill Tree - Path of Exile
        Würde mir da eher ne Quicksilver Flask mitnehmen, oder Schuhe mit + auf Movement Speed. Oder Du sparst Dir bei Marauder/Templar ein paar Nodes, und nimmst die dann beim Duelist mit, wenn Du schon dort bist.
        Vielen Dank, der Weg für Leather and Steel wäre noch weiter.

        Und ich habe bereits eine Quicksilver Flask of Heat mit 40% increased Movement Speed und Dispels Frozen and Chilled. ;-)
        Allerdings mit nur einer 5 Sekunden Dauer.
      • Von Cowboy28 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von MisterSmith
        Mal schauen ob das näher liegt, mir geht es da aber auch vor allem darum den Movement-Penalty auf die Armor loszuwerden. ;-)

        So würdest Du zu Leather and Steel kommen:

        Passive Skill Tree - Path of Exile

        Würde mir da eher ne Quicksilver Flask mitnehmen, oder Schuhe mit + auf Movement Speed. Oder Du sparst Dir bei Marauder/Templar ein paar Nodes, und nimmst die dann beim Duelist mit, wenn Du schon dort bist.
      • Von MisterSmith Spiele-Kenner/in
        Zitat von Cowboy28
        Da bietet sich beim Marauder/Templar eher Armor bzw. Armor/E-Schild an, aber naja...
        Ich lege es jetzt auch nicht unbedingt darauf an, den perfekten Char zu erstellen, ansonsten hätte ich mich niemals auf Schwert sondern auf Äxte spezialisieren müssen. ;-)

        Aber ich habe gerade gesehen es gibt eine Alternative zu Cloth and Chain.
        Leather and Steel - Path of Exile Wiki

        Mal schauen ob das näher liegt, mir geht es da aber auch vor allem darum den Movement-Penalty auf die Armor loszuwerden. ;-)
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