Warum der PC auch 2014 rockt: PC-Spiele drängen ins Wohnzimmer
Totgesagte leben länger: In unserer dreiteiligen Artikelserie stellen wir Thesen auf, warum der PC als Spieleplattform im neuen Jahr maßgebend sein wird - trotz PS4 und Xbox One. Brauchen vielversprechende Titel überhaupt noch das Geld vom Publisher? Müssen wir unsere Rechner aufrüsten? Wie sieht es mit unseren Wohnzimmern aus, wird dort demnächst der PC die Konsole ersetzen? Hier erfahrt ihr es - mit Video!
These: PC-Spiele drängen ins Wohnzimmer
Es gab eine Zeit, da war das Spielen im Wohnzimmer noch den Konsolenbesitzern vorbehalten. Mittelfristig gehören aber selbst Wii, Xbox 360 und Playstation 3 zum alten Eisen, und ihre Nachfolger haben es mit der Vorherrschaft im Wohnzimmer nicht mehr ganz so leicht wie früher. Still und heimlich haben sich schon längst Handys und günstige Tablet-PCs zum Daddeln etabliert und nun drängt sich auch noch der PC zwischen Xbox One und Playstation 4. Expansion: Langsam, aber sicher! Der Angriff des Personal Computers auf das Refugium von Gamepad-Geräten ist mitnichten ein blindes Vorpreschen des grauen Kastens als Zockmaschine, sondern vielmehr Teil einer strategisch geplanten Expansion.
Zumindest jener, die Valve Software seit Jahren verfolgt. Die Entwickler um Firmenchef Gabe Newell können mit ihrem Datendienst Steam auf eine lange und beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Vor mehr als zehn Jahren als Tool für Mehrspieler-Modi von Valve-Spielen gegründet, hat sich die Plattform seitdem beständig weiterentwickelt. Neben der Lizenzüberwachung (DRM) von Spielen kamen auch Funktionen zum automatischen Patchen sowie die Digitaldistribution der Spiele über einen eigenen Shop hinzu. Nun geht Valve den nächsten Schritt und bringt 2014 nach dem bereits länger verfügbaren Big-Picture-Modus, der die Anzeige von Steam-Spielen auf großen (TV-)Monitoren optimiert, nun ein eigenes komplettes Betriebssystem auf den Markt. SteamOS basiert auf Linux, ist für Steam-Spiele optimiert und wird sich auf jedem PC installieren lassen. Zudem bringen einige Hersteller mit den Steam Machines auch eigens dafür zugeschnittene Mini-PCs auf den Markt.
Das allein reicht aber noch nicht, um die Spieler davon zu überzeugen, einen PC zwischen HiFi-Rack und TV zu quetschen. Denn wer hantiert schon gern mit Maus und Tastatur, wenn er es sich im gemütlichen Ohrensessel bequem gemacht hat. Das weiß man auch bei Valve, wo man passend zum neuen "Wohnzimmer-Betriebssystem" auch noch einen eigenen Spielecontroller entwickelt hat. Von der Form her erinnert er an handelsübliche Controller, bietet jedoch eine augenscheinliche Neuerung. Er besitzt ein Touchpad in der Mitte und verzichtet auf Analogsticks. Statt der üblichen Daumen-Steuerknüppel hat Valve zwei Trackpads verbaut, die an stark verbesserte Notebook-Eingabegeräte erinnern.
Doch Valve wäre nicht Valve, gäbe es hier nicht noch eine Besonderheit. Die US-amerikanischen Entwickler zogen bei der Entwicklung der neuen Hardware natürlich auch in Betracht, dass die PC-Spielerschaft nicht nur Shooter, Action- und Rollenspiele liebt, sondern auch auf Strategie- und Wirtschaftssimulationen nicht verzichten möchte. Deshalb lassen sich die Trackpads des Steam-Controllers für jedes Spiel individuell anpassen. So kann man Steam-Spielen dann auch vorgaukeln, das Spiel mit einer Maus zu steuern. Dass das bereits ziemlich gut funktioniert, zeigte der Entwickler eindrucksvoll mit einem entsprechenden Video, in dem etwa ein Portal 2 ebenso gut zu steuern war wie ein Civilization 5.
Wird das was? PC-Hardware, Betriebssystem und Controller wirken gut aufeinander abgestimmt. Die Zeichen stehen gut, dass Valve den Platzhirschen Microsoft und Sony im Wohnzimmer heftige Konkurrenz macht und ihnen mit den neuen Steam-Machines größere Marktanteile abjagt.
Umfrageergebnis: 49 Prozent stimmen zu

Ich kenne viele Leute, die auch auf dem PC zocken und alle einschließlich ich selbst haben ihren PC schon viele Jahre an ihre Heimkinoanlage und Fernseher angeschlossen. Es ist viel bequemer, im Wohnzimmersessel zu zocken und das ganze auf einem 50 Zoll Fernseher. Was soll man mit einem kleinen 27 Zoll Monitor, wenn man doch so viel mehr haben kann.
Also: Ab mit dem PC ins Wohnzimmer, denn dort gehört er hin in der heutigen Zeit.
Frage Nr.2: Wer produziert nur immer diese gammligen 2-Minuten Videos? Die meisten Amateure auf Youtube machen bessere und hochwertigere und vor allem inhaltlich bessere Videos als die PCG, mal ganz ehrlich. Das was ihr da macht, das ist ganz großer Quark, sry....das letzte einigermaßen gute Video, das ich hier auf PCG gesehen habe, war die Expertenrunde nach der PS4-Ankündigung und das war nicht mal ein PC Thema.... :-|
Mit Sicherheit nicht die reinen Konsolenspieler - die kaufen sich einmal alle 8 Jahre eine neue Hardware und ansonsten geben sie ihr Geld NUR für Spiele aus.
Schön für sie, gelle ?!
Aber auf welchen Entwicklungen basieren denn neueste Konsolen ? Natürlich auf den jahrelangen Entwicklungen der Computerindustrie, welche immer wieder neue Höhen und Verbesserungen erbringt, eben WEIL PCs immer wieder erneuert werden, komplett oder eben deren Einzelkomponenten.
Und davon leben auch die Konsolen, erst recht die neue Generation PS4 und XBOX One - schaut euch die Teile mal genau an. Was sind diese Geräte im Grunde ? Natürlich - es sind PCs, als Konsolen getarnt.
Denn das, was die Konsolen jetzt können, können sie nur mit PC-Komponenten. Die alten Konsolen von früher, welche sich wirklich noch Spiele-Konsolen nennen durften, hatten einfach nur einen Cartridge-Slot und dafür gab es Spiele auf Cartridges, welche komplett fix waren, keine Verbesserungen oder Patches oder Erweiterungen gab's dafür.
Dies geht nur mit und über PC-Technik !
Und mit Sicherheit wird die Computerindustrie auch nicht in ihrer Grösse überleben, wenn es nur noch die Mickrig-Technik alla Tablets oder Smartphones gibt mit ihren 0-8-15 Anwendungsmöglichkeiten - ja, gut wenn man irgendwo unterwegs ist und etwas Unterstützung braucht. Aber für zu Hause ?
Da kann nichts einen vollwertigen leistungsfähigen PC ersetzen. Wer sagt, er/sie bräuchte keinen PC mehr, denn ein Tablet-PC würde ihnen reichen, diese User haben wirklich noch nie einen PC richtig gebraucht und genutzt mit dessen wirklichen Möglichkeiten.
Lasst die PCs aussterben und die Computerindustrie geht mit ihr den Bach hinunter. Denn welche Computerindustrie kann es sich leisten, 8 Jahre zu entwickeln z.B. für eine zukünftige Konsole und in dessen Zeitraum nichts zu verkaufen ??
Die Tablet- und Smartphone-Hersteller werden es richten ? Ja klar, diese Mikro-Technik ist eben so verkleinert, damit man sie mit sich schleppen kann, aber das war's auch schon. Soll mir keiner erzählen, daß in der Industrie und Wirtschaft demnächst alle Arbeiter, Büroangestellte usw. ihre detaillierte Arbeit mit Tablet-PCs durchführen. Lachhaft - ich arbeite auch mit Office-Anwendungen und Sonder-Software - die Massen an Daten und Informationen kann man vergessen, mit einem Tablet schnell und gut zu verarbeiten.
Ich möchte niemals meine Arbeit in meiner Firma am PC mit einem Tablet-PC erledigen wollen, das wäre der Super-Gau !
Zur Unterstützung zwischendurch für kleinere Arbeiten, sag ich nichts, aber für die vollwertigen Hauptarbeiten brauch ich einen leistungsfähigen PC, mit grossem Monitor (ohne Herumgetatsche) und detaillierter Hardwaretastatur und genauer Mauseingabe ...