Cut! Cut! Cut! Die Geschichte der Zwischensequenz

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Ein Quick Time Event in Shenmue 2. Ein Quick Time Event in Shenmue 2. Zu guter Letzt hat sich die interaktive Zwischensequenz etabliert. Als einer der Vorreiter gilt das japanische Action-Adventure Shenmue für Sega Dreamcast. In sogenannten QTEs (Quick Time Events) läuft eine Sequenz an, deren Ausgang maßgeblich vom Spieler beeinflusst wird. Es gilt, zur rechten Zeit den richtigen Knopf zu drücken, um zum Beispiel über ein Hindernisse zu springen oder einem Passanten auszuweichen. Aktuelle Spiele, darunter Tomb Raider: Legend und Resident Evil 4, setzten auf eine ähnliche Technik. Besonderes Augenmerk verdient das Action-Adventure Fahrenheit (zum Test), das auf einem schmalen Grad zwischen Spiel und interaktivem Film wandert. Eine echte Rarität sind Zwischensequenzen in Comic-Form, wie sie Max Payne 2 verwendet.

Bioshock: In den wenigen Zwischensequenzen betrachten Sie das Geschehen immer aus der Sicht des Protagonisten. Quelle: 2k Games Bioshock: In den wenigen Zwischensequenzen betrachten Sie das Geschehen immer aus der Sicht des Protagonisten. Der interaktive Film ist keine Form der Zwischensequenz, sondern ein eigenständiges Produkt. Zu den bekanntesten zählen Dragon‘s Lair und Space Ace. Zu Beginn der 90er entwickelte Atari ein CD-Rom-Modul für ihre damals aktuelle Konsole, den Jaguar. Im Zuge dessen patentierte der Publisher die Marke GameFilm und veröffentlichte mehrere interaktive Filme im Quick-Time-Format. Hohe Produktionskosten und kommerzielle Misserfolge ließen das "Genre" aber schnell in Vergessenheit geraten. Trotzdem: Auch heute noch erscheinen einige vergleichbare Ableger, darunter Scene It! Für Xbox 360 und Lara Croft: Tomb Raider - The Action Adventure (DVD-Spiel), basierend auf der Geschichte von Tomb Raider: The Angel of Darkness.

Der aktuelle Trend scheint sich von ausufernden Sequenzen abzuwenden. Spiele wie Bioshock und Half-Life 2 verzichten zunehmend auf Zwischensequenzen, in denen Sie aus der Haut des Protagonisten schlüpfen und das Geschehen aus einer entfernten Perspektive betrachten. Als Ausgleich treten geskriptete, schnelle Events im Spielgeschehen auf den Plan. Call of Duty 4 zum Beispiel ist überhäuft davon.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von aasgaia Spiele-Novize/Novizin
        @Solon 25,ich hätte wohl erwähnen sollen,das ich mit ausufernd gemeint hab,dass ich noch nicht bis zum ende vorgedrungen bin(ja eine Anspielung auf deinen Coitus Interuptus^^)aber gut zu wissen,dass ich nich weiterspielen muss xD
      • Von TheChicky Mitglied
        Schöne Zwischensequenzen als Belohnung für eine Mission, und eine erstklassige Schlusssequenz sind für mich ein Muss. Und immer wieder lustig, wenn die Hersteller mit fadenscheinigen Ausreden wie "Spielfluss wird unterbrochen, Renderfilme brechen Grafikstil, etc" kommen, weil sie wissen, dass hochwertige Renderfilme a la Blizzard einfach verfilxt schwer herzustellen und sehr teuer sind und sie sich einfach das Geld gespart haben.

        Und die Spielemagazine geben ihnen teilweise auch noch recht in den Reviews und begrüßen den Einsatz von billigen Spielgrafiksequenzen anstatt hochwertiger Renderfilme genauso.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von sickBoy82 am 04.06.2008 19:12
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
        Hier wird wohl "leider" mehr auf die Spielmechanik und das Gameplay im allgemeinen geachtet, als auf stimmungsvolle Zwischensequenzen. Für mich ist die Grafik an sich weniger wichtig, auch kleinere Designschwächen was z. B. die Steuerung betrifft, ignoriere ich, wenn das Feeling, die Stimmung, die Atmosphäre, Story etc. wirklich fesselnd sind. Aus dem Grund ist mir der Multiplayermodus in 99% aller Spiele auch scheißegal ... da gibt es keine Story, keine interessanten Charaktere und keine Ziele, auf die man hinarbeiten kann, bei denen man mit tollen Filmsequenzen belohnt wird.

        Final Fantasy 8 (eines meiner Lieblingsspiele) ist da auf jeden Fall ein Paradebeispiel, wie das Verhältnis Spiel/Zwischensequenzen für mich aussehen soll. Grafisch war es auch damals nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber es halt halt tierisch Spaß gemacht und die Zwischensequenzen schaue ich mir heute noch gern bei youtube etc. an.
      • Von sickBoy82 Gelegenheitsspieler/in
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
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