Cut! Cut! Cut! Die Geschichte der Zwischensequenz

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Eine Realfilm-Szene aus Command & Conquer 3: Tiberium Wars Eine Realfilm-Szene aus Command & Conquer 3: Tiberium Wars Während für die beiden genannten Beispiele alle Szenen extra gedreht wurden, bedienen sich Filmumsetzungen einfach bei den Originalfilmen, integrieren Ausschnitte oder nicht verwendetes Material. Dazu zählen unter anderem Enter the Matrix und die Spiele auf Basis von Der Herr der Ringe und Star Wars. Ihren Höhepunkt erreichte die Realfilm-Zwischensequenz zu Beginn und Mitte der 90er-Jahre. Die Akzeptanz der CD als neues Speichermedium war dafür maßgeblich verantwortlich. Command & Conquer blieb der Tradition über diesen Zeitraum hinaus treu. Das jüngste Projekt, Alarmstufe Rot 3, setzt abermals auf reale Schauspieler, von denen einige bereits feststehen.

Hinsichtlich der animierten Cut Scenes unterscheidet man zwei verschiedene Typen: in-game und vorgerendert. Die In-Game-Sequenzen laufen, wie der Name schon sagt, in der Spielgrafik ab. Die Engine des jeweiligen Spiels berechnet in diesem Fall auch die Zwischensequenzen. Beispiele dafür sind Grand Theft Auto 4, Quake 4 (dt.) und Kane & Lynch: Dead Men.

Eine vorgerenderte Szene aus Diablo 2. Quelle: PC Games Eine vorgerenderte Szene aus Diablo 2. Im Falle der vorgerenderten Animation (auch CGI - Computer Generated Imagery genannt) entsteht ein Bruch zwischen Spiel und Film. Dieser Bruch sorgt vor allem in älteren Spielen, bei denen die Unterschiede zwischen Spiel- und Render-Grafik mehr als deutlich sind, für Unbehagen. Ein weiterer Nachteil ist die Starrheit einer solchen Sequenz: Sie lässt sich nicht an individuelle Einstellungen anpassen, wie zum Beispiel an die Kleidung Ihres Spielcharakters. Trotzdem schafften es einige Spiele, vorgerenderte Zwischensequenzen von genialer Qualität in die Handlung zu integrieren, Diablo 2 und Warcraft 3 zum Beispiel. Auf Konsolen, genauer gesagt der ersten Playstation, sticht vor allem Final Fantasy 7 heraus, der erste Teil der Serie, in dem vorgerenderte Sequenzen zum Einsatz kommen.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von fobbolino Mitglied
        Auch ich bin ein Fan von Zwischensequenzen, Sie Bereichern das Spielerlebnis und bringen Abwechslung und einen "Belohnungseffekt". Allerdings gibt es wirklich auch immer mehr Titel, die Sequenzen in Spielgraphik super einbinden. Am besten sind meiner Meinung nach Kombinationen. Vorzeigebeispiel sind Bioware Titel. Kotor, Jade Empire und neuerdings auch Mass Effect, bei denen die genial in Szene gesetzten Dialoge und die realistische Graphik der Figuren dafuer sorgt, dass im Spiel echte Filmatmosphaere aufkommt. Aber es gibt eben auch tolle Rendersequenzen an Schluesselstellen. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung!
      • Von aasgaia Spiele-Novize/Novizin
        @Solon 25,ich hätte wohl erwähnen sollen,das ich mit ausufernd gemeint hab,dass ich noch nicht bis zum ende vorgedrungen bin(ja eine Anspielung auf deinen Coitus Interuptus^^)aber gut zu wissen,dass ich nich weiterspielen muss xD
      • Von TheChicky Mitglied
        Schöne Zwischensequenzen als Belohnung für eine Mission, und eine erstklassige Schlusssequenz sind für mich ein Muss. Und immer wieder lustig, wenn die Hersteller mit fadenscheinigen Ausreden wie "Spielfluss wird unterbrochen, Renderfilme brechen Grafikstil, etc" kommen, weil sie wissen, dass hochwertige Renderfilme a la Blizzard einfach verfilxt schwer herzustellen und sehr teuer sind und sie sich einfach das Geld gespart haben.

        Und die Spielemagazine geben ihnen teilweise auch noch recht in den Reviews und begrüßen den Einsatz von billigen Spielgrafiksequenzen anstatt hochwertiger Renderfilme genauso.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von sickBoy82 am 04.06.2008 19:12
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
        Hier wird wohl "leider" mehr auf die Spielmechanik und das Gameplay im allgemeinen geachtet, als auf stimmungsvolle Zwischensequenzen. Für mich ist die Grafik an sich weniger wichtig, auch kleinere Designschwächen was z. B. die Steuerung betrifft, ignoriere ich, wenn das Feeling, die Stimmung, die Atmosphäre, Story etc. wirklich fesselnd sind. Aus dem Grund ist mir der Multiplayermodus in 99% aller Spiele auch scheißegal ... da gibt es keine Story, keine interessanten Charaktere und keine Ziele, auf die man hinarbeiten kann, bei denen man mit tollen Filmsequenzen belohnt wird.

        Final Fantasy 8 (eines meiner Lieblingsspiele) ist da auf jeden Fall ein Paradebeispiel, wie das Verhältnis Spiel/Zwischensequenzen für mich aussehen soll. Grafisch war es auch damals nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber es halt halt tierisch Spaß gemacht und die Zwischensequenzen schaue ich mir heute noch gern bei youtube etc. an.
      • Von sickBoy82 Gelegenheitsspieler/in
        Ich sehe das genauso, Zwischensequenzen waren meist eine tolle Sache und eine wirkliche Belohnung, für Singleplayer Erfolge. Blizzard in Ehren, die qualitativ hochwertigesten Rendervideos hatte zu jedem Zeitpunkt Square. Final Fantasy 7 und 8 sind dafür gerade legendär und Teil 9 ist bis heute das Game mit den schönsten Cutscenes (Teil 10 und 12 haben in diesem Punkt leider etwas nachgelassen.

        Es muss nicht immer gerendert sein, auch ingame kann man cineastisch tolle Szenen inszenieren, gerade die Metal gear Soldid Reihe sticht hier hervor, oder die Devil May Cry Spiele.

        Wenn ich so darüber nachdenken, waren Games mit Konsolenursprung in diesem Punkt immer ein paar Stufen besser. Viele PC Spiele so gut sie auch sein mögen haben ein lächerlich kurzes und völlig unbefriedigendes Ende. Das Prinzip Cutscenes als Belohnung ist hier wohl nicht wirklich akzeptiert, leider. Da kann man sich von den zwanzigminütigen Endsequenzen der Final Fantasy Titel ruhig mal ein paar Scheiben abschneiden.
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