10 Jahre Rainbow Six - Aufstieg und Fall einer Serie
1999 - 2001
Rainbow Six: Rogue Spear
Nur ein Jahr später, also 1999, erschien Rainbow Six: Rogue Spear (81%, 11/99). Der zweite Teil der Serie setzte auf die gleiche Grafikengine und bot nur wenige Neuerungen. Im Gegensatz zum Vorgänger hängen die einzelnen Missionen jedoch nicht direkt zusammen und sind lediglich in eine Rahmenhandlung gebettet. Am Gameplay änderte Entwickler Red Storm Entertainment nichts. Auch in Teil 2 lautet die Devise: Erst planen, dann zuschlagen. Auch die Erweiterungen Urban Operations (2000, 69%, 06/2000)), Covert Operations Essentials (2000, 71%, 12/2000) und Black Thorn (2001, 59%, 12/2001) behielten das Spielprinzip bei.
2003 - 2004
Rainbow Six: Raven Shield
Tom Clancy's Rainbow Six 3: Raven Shield (86%, 04/03) erschien 2003 und setzt auf die Unreal Engine 2. Doch blieb es nicht bei grafischen Änderungen. Auch am Gameplay nahm Red Storm Veränderungen vor, die bei eingefleischten Rainbow-Fans nur auf wenig Gegenliebe stießen. So wurde der Schwierigkeitsgrad drastisch herabgesetzt, ein Mehrspieler-Modus wurde integriert und auf den Konsolen entfiel sogar die Planungsphase - dunkle Vorzeichen für kommende Rainbow-Titel. Damit nicht genug. Die Konsolenversion bot nur noch ein einziges Team, welches aus drei Kameraden bestand. Die Möglichkeit, in die Haut eines anderen Protagonisten zu schlüpfen fiel ebenfalls der Schere zum Opfer.
2004 brachte Ubisoft das erste Add-on namens Athena Sword (80%, 11/03) auf den Markt, nur wenig später gab es in Form von Iron Wrath eine kostenlose Erweiterung für Fans. Beide Titel änderten nichts am Gameplay.

Da spiel ich gleich CoD4 des is geiler :D
100% Zustimmung. Ich hab mich beim Lesen des Artikels gefragt ,was der Redakteur da (ich rede von der PC Version) gespielt hat.
Raven Shield war definitiv der Höhepunkt der Serie.
es wird sehr viel verklärt dargestellt, egal wie groß "taktisch gesehen" die enttäuschung beim singleplayer lockdown war (im mp wars nicht schlecht gemacht - nur halt wenig gespielt ;-) ) der absolute tiefpunkt der reihe waren die rogue spear addons, covert operations essentials war mit 3 level eine totalverarschung und urban operations + black thorn griff man ins klo, da die neu eingeführten waffen total over waren, die ganze balance (besonders mp) flöten ging
btw mp, warum steht da bei ravenshield "ein Mehrspieler-Modus wurde integriert"??? mps hatten die die beiden vorgänger auch, genauso wie terroristenjagt, lonewolf etc...
kurzum: ohne planungsphase kein echtes r6 - basta!
Das Spiel das Rainbow Six sein wollte, es aber nie geschafft ist SWAT!!!
war ganz nett zu zocken aber in der beziehung stößt nichts die alten r6-teile vom genrethron.
schade, dass sich die nachfrage auf dem markt immer mehr zum schnellen gedaddel entwickelt und weg vom minutiös geplanten einsatz mit anschließender akkurater durchführung.
r6 r.i.p.
:-(
Ob's irgendwann mal wieder ein Revival geben wird, wo man über einen Zeitraum von zwei, drei Jahren gleich mehrere brauchbare Titel zur Auswahl hat? Ich will's stark hoffen. Rollenspiele haben ja damals auch ihr Comeback geschafft.
Die Planungsphase hat mich übrigens nie gestört. Bei einer Geiselbefreiung gehört das einfach dazu. Die Sondereinsatzkräfte, die sowas mal eben improvisieren, möcht ich sehen. ;-)
Am besten wär's natürlich immer, wenn man es sich vorher aussuchen kann, ob man plant oder nicht oder wenn es gar für die Planungsphase Zeitdruck gäbe.
However, von "Voll die Action"-Spielen ála Vegas oder gar COD4 hab ich jedenfalls die Nase voll. Herzklopfen, Schweißausbrüche und Händezittern sind einfach das bessere Spielerlebnis.
Das Spiel das Rainbow Six sein wollte, es aber nie geschafft ist SWAT!!!
Die haben all das richtig gemacht was RS über 3 Teile verbockt hat. Daran sollte man sich orientieren.