30 Jahre PC Games: 30 Jahre in 30 Spielen - das Jahr 2018
30 Jahre PC Games, das feiern wir natürlich gebührend! Mit Spielen im Fokus werfen wir im neunten Teil der Reihe einen Blick auf die Jahre 2016 bis 2018.
Man soll die Feste ja feiern, wie sie fallen, also halten wir uns auch daran: Die PC Games wird 30 Jahre alt und die meisten von uns in der Redaktion waren vorher bereits jahrelang als Leser an Bord, einige sogar seit der Erstausgabe 10/92. Dementsprechend wollen wir in dieser Artikelreihe diese 30 Jahre Spielegeschichte ausgiebig feiern. Wir machen eine Reise durch alle 30 Jahrgänge, von den Anfängen des Heftes bis heute, mit dem Fokus auf das, was wirklich wichtig ist: die Spiele. Daher schnappte sich jeder Redakteur die Jahre, mit denen er besondere Erinnerungen verbindet - das erste Spiel überhaupt, das Entdecken der Genre-Liebe, erste Online- oder Mehrspieler-Gehversuche, der erste Kontakt mit der Lieblingsreihe. Viel Spaß beim Schmökern!
2018: Gehyptes Mittelmaß und überdurchschnittlicher Kleinkram
Von Antonia Dreßler
Die wichtigsten Titel des Jahres
- Forza Horizon 4
- Pillars of Eternity 2
- Monster Hunter: World
- Rimworld
- Dragon Quest 11
- Shadow of the Tomb Raider
- Celeste
- Battlefield 5
- Assassin's Creed: Odyssey
- Hitman 2
- Kingdom Come: Deliverance
- Frostpunk
- Two Point Hospital
- Dead Cells
- Dusk
- Subnautica
In diesem Artikel
Wenn ich was mit Rennspielen anfangen könnte, würde ich hier sicherich ausschweifend über Forza Horizon 4 reden und wie mich der Titel das ganze Jahr über beschäfftigt hielt. Stattdessen dürft ihr euch etwas zu meinen eignen Highlights anhören, also den einzig wahren. Denn obwohl ich Angst vor offenem Wasser habe, einer echten Phobie, die wohl jeder nachvollziehen kann, hatte es mir Subnautica sehr angetan.
Quelle: PC Games
Wie innere Dämonen in der heutigen Zeit aussehen können, macht Celeste eindrucksvoll vor.
Von kleinen technischen Schwierigkeiten mal abgesehen, war die Art der Erkundung und Einsicht in die Spielwelt und die rätselhafte Vergangenheit des wasserlastigen Planeten eine tolle Erfahrung. Diese Art Storytelling, die mich Krimi-mäßig selbst puzzeln lässt, tut es mir immer wieder an, auch wenn ich auf die Herzattacken hätte verzichten können, wenn ich aus meinem U-Boot ins offene Meer teleportiert wurde von den doofen Aliens.
Quelle: PC Games
Kingdom Come: Deliverance konnte dem Hype nicht wirklich gerecht werden.
Apropos Phobien: Während meine eigenen Weh-Wehchen natürlich sehr ernst zu nehmen sind, war es doch sehr erheiternd, in Two Point Hospital einen humoristischeren Blick auf das Tagewerk eines Arztes zu werfen. Zumindest oberflächlich, denn im grunde handelt es sich bei dem Titel um Satire, die dem Gesundheitssystem einen leider viel zu realen Spiegel vorhält.
Quelle: PC Games
Subnautica wirft uns zu Anfang über Bord
und lässt uns dann selbst rätselraten.
An anderer Stelle eskalierte die Frage nach der Realität in einer hitzigen Debatte um Rassismus, Diskriminierung und kulminierte in einem Historiker-Streit, der es über die Spielepresse hinweg in etliche Tageszeitungen schaffte. Natürlich geht es um Kingdom Come: Deliverance. Das Mittelalter-Rollenspiel sollte nicht nur neue Maßstäbe setzen, sondern wogte auf der Hypewelle als neuer Heilsbringer.
Der Riesenbohei darum, ob es im mittelalterlichen Böhmen nun Menschen verschiedener Hautfarben gab, verschwand zusammen mit dem Hype, als sich das Spiel als nur solide, aber keineswegs herausragend entpuppte. Generell ist 2018 ein Jahr gewesen, in dem sich die größten Ankündigungen als durchschnittlich herausstellten, wie AC: Odyssey und auch Battlefield 5 bewiesen.
Die Knaller blieben aber nicht aus, mit Frostpunk, das statt auf Kriege zwischen Fraktionen auf den Kampf gegen Witterung und die eigene Moral setzte.
Das PC-Highlight Nummer eins des Jahres ist aber Celeste. Die Heldin entführt uns in eine Welt voller persönlicher Abgründe, die aktueller nicht sein kann. Der Plattformer beweist einmal mehr, dass fotorealistische Grafik nicht nötig ist, um eine immersive Welt zu erschaffen, die uns staunend und sprachlos zurückklässt.

bei 443,733 Rezensionen
Kaum ein Spiel von 2016 hat wohl mehr Reviews (negative: Toxische Community oder zu viele teure DLCs), als Killer gut, als Survivor auf Freunde angewiesen (3 Negativen)
17 der 20 Hilfreichsten Reviews positiv. Nicht schlecht.
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