Overdrive: Filmkritik zur rasanten Auto-Action
Die begnadeten Autodiebe Andrew und Garret Forster haben sich diesmal mit dem Falschen angelegt. Für Gangster Jacomo Morier müssen sie den Coup ihres Lebens landen.
Haben Sie ihn gesehen? Scott Eastwood (Sohnemann von Legende Clint) spielte in Fast & Furious 8 eine Nebenrolle mit dem bezeichnenden Namen Little Nobody. Voll gemein! Also: Aus Mr. Nobody eine große Nummer machen und die PS-Boliden auspacken.
Die Gebrüder Forster sind draufgängerische Autodiebe. Bei ihrem letzten Coup geraten sie allerdings an den Falschen. Sie klauen eine teure Kiste von Gangster Jacomo. Der fackelt nicht lange, lässt die beiden entführen und stellt sie vor die Wahl: abkgeknallt werden oder ein besonderes Auto "besorgen" ...
Was in Overdrive gut funktioniert sind die Actionszenen. Die bieten zwar nicht viel Neues, lassen das Geschehen aber rasant über die Leinwand brettern. Das war's dann aber auch schon. Die Figuren bleiben blass oder nerven. Die Story wirkt so gewollt konstruiert, dass sie beinahe körperliche Schmerzen verursacht. Das Ganze erinnert an eine schwache Fast & Furious-Kopie, angereichert mit Oldtimern. Optisch reizvoll, mehr leider nicht.
Fazit
Taffe Typen in ihren rasenden Kisten! Fast & Furious trifft auf Heist-Movie, allerdings gerät der Motor dabei gehörig ins Stottern.
