Officers: World War 2-Test: Strategie-Offenbarung oder Schmalspur-Taktik?
Ein als Geheimtipp geltendes Echtzeit-Strategie-Spiel entzaubert sich selbst.
Trotzdem ist Officers ein motivierendes Spiel. Das verdankt das Spiel hauptsächlich dem klugen Missionsdesign. Denn neben den vier bis fünf Hauptzielen bietet jede Karte eine Vielzahl von optionalen Nebenaufgaben. Wer eine kleine Radarstation einnimmt, verhindert Luftangriffe des Gegners. Wer einen Bauernhof befreit, schnappt sich damit die dort versteckten Panzereinheiten. Wer sich Bonusmissionen und damit alle Vorteile sichern will, ist mit einer Karte gut drei bis sechs Stunden beschäftigt. Der Titel bietet also ausreichend Beschäftigung für kalte Winterabende.
Allerdings dürfte die besinnliche Strategie-Stimmung reichlich schnell sinken, wenn Ihre Version von Officers ähnlich instabil läuft wie unsere, die auf dem Testrechner dreimal abstürzte und einige Grafik- und Logik-Bugs produzierte. Beispiel: Das Programm nahm uns nach einer Bug-Meldung alle Spezialaktionen weg.
Außerdem gehört die künstliche Intelligenz nicht zu den besten des Genres. Wenn Sie Ihren Panzern nicht explizit vorgeben, die Straßen zu benutzen, fahren die Kettenungetüme gern mal ins Wasser und zerstören sich dadurch selbst. So etwas darf in einem ausgeklügelten Strategiespiel einfach nicht vorkommen. Einiges an Leidensfähigkeit müssen Sie also definitiv mitbringen.
Werbung:
Officers jetzt bei Sqoops.de kaufen!
Officers jetzt bei Gamesvote.de bewerten!

Mal abgesehen davon sind das meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Spiele , bis auf das 2WW Thema, allein das Schadensmodell bei Soldiers habe in keinem Spiel jemals etwas Realistischeres gesehen.
War gerade auf 4Players.de die haben dem Spiel 84 Punkte gegeben
das Game hat mich maßlos enttäuscht, nach dem genialen Vorgänger (welcher stattdessen hier erwähnt werden sollte) ein so sinnfreies Action-Spiel zu machen ist schon dreist...
Klar gibt es den "arcade-off" modus bei FoW, aber auch der ist für die Füße, denn die Steuerung und das wilde rumgerenne der eigenen Truppen ist mehr als nervig.