Officers: World War 2-Test: Strategie-Offenbarung oder Schmalspur-Taktik?
Ein als Geheimtipp geltendes Echtzeit-Strategie-Spiel entzaubert sich selbst.
Im neuen Echtzeit-Strategiespiel des Publishers Peter Games befreien Sie wie so oft das europäische Festland von den Nazis. Auf sechs riesigen Karten arbeiten Sie sich dabei von der Normandie bis zur Reichshauptstadt Berlin vor. Erfrischend: Die Entwickler haben auch eher unbekannte Kriegsschauplätze wie Trier und Bitche eingebaut. Dennoch hat man viele Gegenden schon gesehen.
Mit einigen Einheiten landen Sie meist an einer Ecke der Karte und erobern dann nach und nach neue Stützpunkte, die wiederum mehr Einheiten gewähren. Per LKWs versorgen die Basen sich gegenseitig mit Treibstoff, Munition und Nahrungsmitteln. Großen Einfluss auf das Spielgeschehen hat die Versorgungslage aber nur sehr selten. Aus diesem Detail hätten die Entwickler mehr machen müssen, um Hardcore-Strategen zufriedenzustellen.
Überhaupt kann sich das Spiel nicht für eine Zielgruppe entscheiden: Tüftler vermissen fehlende taktische Tiefe, Company of Heroes-Verwöhnte eine mitreißende Präsentation. Zwischensequenzen zeigen nämlich oft nur ein paar rollende Panzer mit einem beschreibenden Text. Zudem klingen die Stimmen der einzelnen Einheiten arg eintönig und gewöhnungsbedürftig. Die Grafik hetzt Top-Titeln mit großem Abstand hinterher.

Mal abgesehen davon sind das meiner Meinung nach völlig unterschiedliche Spiele , bis auf das 2WW Thema, allein das Schadensmodell bei Soldiers habe in keinem Spiel jemals etwas Realistischeres gesehen.
War gerade auf 4Players.de die haben dem Spiel 84 Punkte gegeben
das Game hat mich maßlos enttäuscht, nach dem genialen Vorgänger (welcher stattdessen hier erwähnt werden sollte) ein so sinnfreies Action-Spiel zu machen ist schon dreist...
Klar gibt es den "arcade-off" modus bei FoW, aber auch der ist für die Füße, denn die Steuerung und das wilde rumgerenne der eigenen Truppen ist mehr als nervig.