Gaming-Notebooks: Hinweise zur Marktübersicht
Wir geben Tipps zum Kauf von Notebooks, und erklären euch, was die Vorteile, aber auch was die Nachteile von Laptops sind. Zudem gehen wir auch auf die Frage ein, ob ein Notebook wirklich auch Gaming-fähig sein muss beziehungsweise was dieses Feature beim Preis ausmacht. Zudem bieten wir eine Marktübersicht mit 41 Laptop-Reihen beziehungsweise Notebook-Modellen.
Marktübersicht: Hinweise zu den Tabellen
In unserer Marktübersicht werden wir zwei Tabellen mit Gaming-Notebooks bieten, und zwar getrennt nach den Größen 15,6 und 17,3 Zoll. Nach den 17,3-Notebooks werden wir auch noch einige Hersteller nennen, die hauptsächlich oder ausschließlich im Eigenvertrieb Notebooks verkaufen, die sich oft auch individuell anpassen lassen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung, Vorteile von Notebooks
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile von Laptops
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 6 Bildergalerie
Bei den beiden Marktübersichts-Tabellen findet ihr pro Zeile jeweils eine Notebook-Reihe, in seltenen Fällen auch ein explizites Einzel-Modell. Die technischen Daten bei den Notebook-Reihen beziehen sich dann wiederum auf das günstigste Modell aus der Notebook-Reihe, welches wir in die Betrachtung aufgenommen haben. Daher steht oben in den Überschriften der Tabellen auch jeweils ein "ab", wenn es um CPU, RAM, GPU und den Festspeicher geht. Bei anderen Modellen der gleichen Reihe können diese Dinge also üppiger oder leistungsstärker ausfallen. In der Spalte "weitere GPUs" seht ihr, da das Thema Grafikkarte für Gaming besonders wichtig ist, welche stärkeren GPUs die Modellreihe ebenfalls noch bietet.
Marktübersicht: Mobile Grafikkarten
Als Minimum sehen wir bei der Grafikkarte eine GeForce GTX 1650. Daher kann es vorkommen, dass es auch Notebooks aus der Notebook-Reihe gibt, die eine schwächere Grafikkarte haben, die aber natürlich keine Erwähnung in der Spalte "weitere GPUs" finden.
Quelle: MSI
MSI Alpha 15-Reihe mit AMD Radeon RX 5500M
Der Grund dafür, dass schwächere GPUs fehlen, kann aber auch der Preis sein. Bei einer Notebook-Serie, bei der ein Modell mit einer Nvidia RTX 2060 beispielsweise 1200 Euro kostet und für ein anderes Modell der gleichen Serie mit ähnlicher Ausstattung ebenfalls 1200 Euro als Preis im Raum stehen, obwohl nur eine GTX 1650 darin steckt, wird die GTX 1650 keine Erwähnung in der Tabelle finden.
Da AMD bis auf die Radeon RX 5500M keine Grafikkarte bietet, die stärker als eine Nvidia GeForce GTX 1650 ist, findet ihr fast ausschließlich Nvidia-GPUs in unserer Marktübersicht. Die 5500M kommt nur in zwei Notebooks von MSI vor und platziert sich ein klein wenig oberhalb einer Nvidia GTX 1650. Bei Nvidia sind die Modellnummern der GPUs identisch zu den Desktopversionen - für uns wichtig sind die (GTX- und RTX-GPUs) 1650, 1660, 166o TI, 2060, 2070 und 2080. Bei den Laptop-GPUs gibt es auch angepasste Modelle mit Zusatznamen wie Max-Q. Wir belassen es in der Tabelle aber bei den Modell-Nummern - es kann also von einzelnen Notebook-Reihen sowohl Modelle mit einer Nvidia RTX 2070 als auch mit einer Nvidia RTX 2070 Max-Q geben - in der Tabelle findet ihr dann aber nur die Modellnummer-Familie, also 2070.
Quelle: HP
HP Omen 15
Allgemein sind die mobilen Versionen der Nvidia-Grafikkarten etwas schwächer als die gleichnamigen Desktop-Vertreter - da die Notebookhersteller wegen der Kühlung einen großen Spielraum haben, ist man für eine genaue Einschätzung auf Tests des Wunschnotebooks angewiesen. Die Website Notebookcheck hat zu mobilen Grafikkarten und Notebooks-CPUs sehr gute genauere Informationen und Benchmarks parat.
Bevor wir auf der nächsten Seite zu unseren zwei Tabellen mit 15,6- und 17,3-Zoll-Notebooks sowie zu Herstellern mit Eigenvertrieb kommen, wollen wir noch einen wichtigen Hinweis zur aktuellen Situation wegen der Corona-Krise geben: Viele Notebooks sind besonders gefragt und derzeit ausverkauft oder teurer als üblich. Bei einigen unserer Einträge sind die Preise also eventuell schon in Kürze deutlich niedriger, zudem fehlen einige Notebook-Reihen/Modelle, die derzeit nicht lieferbar sind.
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Klar gibt's auch Notebooks für 250 Euro, nur haben die ganz sicher nichts mit Gaming zu tun. Dass dieser Punkt unter den Nachteilen ebenfalls auftaucht und sich dort auch deutlich stichhaltiger präsentiert, zeigt, dass man ihn sich unter Vorteile besser geschenkt hätte.
Vor- und Nachteile von Notebooks, nicht von Gaming-Notebooks ;) Ginge es nur um die Vorteile von Gaming-Notebooks, hätte ich auch einfach nur eine Marktübersicht mit einem kurzen Vorwort schreiben können.... Mir war es aber wichtig, dass Leser generell überlegen, ob sie ÜBERHAUPT ein Notebook wählen sollten und sich dann noch die Frage stellen, ob es "on top" auch gamingfähig sein muss.
So oder so geht es ja auch nur um MÖGLICHE Vorteile von Notebooks - für manch einen trifft auch GAR keiner der Punkte zu. Aber unterschlage ich einen Punkt, postet ein anderer Nutzer wiederum "warum nennt ihr nicht XY als Vorteil???" - da ist es mir lieber, dass manche Leser etwas lesen "müssen", das für sie unterinteressant ist. Das nehme ich gerne in Kauf. ;)
Wirklich ernst nehmen kann ich von den genannten Vorteilen eh nur einen, und das ist die Mobilität. Wer die braucht, der braucht ein Notebook; wer die nicht braucht, für den dürften die anderen Vorteile kaum kaufentscheidend sein.
Da mein Vater eh auf lange Sicht nen Laptop wollte und ich wiederum ein etwas größeres brauchte, da mein 14-Zoll-Gerät für einige Dinge zu klein ist, hab ich ihm meines gegeben, so dass er nun nen Laptop hat UND skypen kann, und mir selbst ein neues geholt, ein Aspire 7 von Acer mit einer GTX 1650 für 900€. Ich hab zwar auch nen richtigen PC, aber es ist schon nett, dass ich auch ab und an im Wohnzimmer ein wenig spielen kann, zB schaue ich im TV etwas, wo es mehr ums hinhören geht als ums Hinsehen, und spiele ein Aufbau-Strategie-Game oder so. Testweise gespielt laufen auch grafisch aufwendige Games gut genug.
Aber ein richtiges Gaming-Notebook wäre mir einfach zu teuer. Ich zahle keine weiteren 500-700€ Aufpreis, nur damit ich auch auf dem Wohnzimmertisch in 120 FPS nen modernen Shooter bei vollen Details spielen kann. Die Power von einem 1700€-Notebook bekommt man beim PC ja fast zum halben Preis, und wenn man eh schon nen PC hat nochmal viel günstiger, da man ja nur einzelne Teile aufrüsten muss, falls der PC inzwischen nicht mehr gut genug ist.
Boxen/Headset). Somit ist der Mobilitätsvorteil schnell dahin und man hat bloß ein teures Heizkissen gekauft.