Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
Wir geben Tipps zum Kauf von Notebooks, und erklären euch, was die Vorteile, aber auch was die Nachteile von Laptops sind. Zudem gehen wir auch auf die Frage ein, ob ein Notebook wirklich auch Gaming-fähig sein muss beziehungsweise was dieses Feature beim Preis ausmacht. Zudem bieten wir eine Marktübersicht mit 41 Laptop-Reihen beziehungsweise Notebook-Modellen.
Laptop: Work-Gaming-Balance
Jeder kennt den Begriff der Work-Life-Balance, also der Frage, wie ausgewogen das Berufs- und Privatleben in Relation zueinander aussieht. Bei einem Notebook, mit dem man auch PC-Games genießen will, stellt sich eher die Frage nach der Ausgewogenheit zwischen Office- und Gaming-Fähigkeiten und dem damit verbundenen Preis - quasi einer Art Work-Gaming-Balance.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung, Vorteile von Notebooks
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile von Laptops
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 6 Bildergalerie
Im Grunde genommen ist dies aber sehr einfach zu klären: jedes Notebook, das moderne Games stemmen kann, ist auch mehr als gut genug für normale Büro- und Homeoffice-Tätigkeiten. Lediglich für besondere Fälle muss man auf speziellere Dinge achten, die das Notebook ungeachtet einer Gaming-Fähigkeit bietet.
Quelle: Dell
Dell G7-Serie
So ist beispielsweise bei Foto- und Videobearbeitung ein Arbeitsspeicher von mehr als 16 Gigabyte wünschenswert, ebenso bringt hier eine gute CPU mit vielen Threads häufig einen größeren Vorteil als bei Spielen. Manch ein Nutzer braucht wiederum vielleicht eher besonders viel Festplattenspeicher. Und wieder andere könnten problemlos mit einem 400-Euro-Notebook auskommen, sofern sie nicht auf eine Gaming-Eignung bestehen würden.
Gerade dann, wenn das Budget beschränkt ist, muss man Kompromisse eingehen, falls man auch für seine Office-Ansprüche besondere Features braucht. Es gibt zwar simpel zu erfüllende Dinge wie beispielsweise bestimmte Anschlussoptionen. Aber andere Dinge können teurer werden, zum Beispiel Arbeitsspeicher: Das derzeit günstigste lieferbare Marken-Notebook mit 32GB RAM kostet 1200 Euro und hat nur eine Nvidia MX250 als GPU, die für moderne Games nicht tauglich ist. 32GB RAM sind bei den bekannten Markenherstellern ganz allgemein eher selten zu finden - man kann aber in vielen Fällen auch selbst nachrüsten, oder man sucht bei Herstellern mit Eigenvertrieb, bei denen es auch Modelle mit 32GB und einer Grafikkarte wie der Nvidia GeForce GTX 1660 Ti ab etwa 1200 Euro gibt - solche Hersteller erwähnen wir auch später noch in der Marktübersicht.
Muss es ein Gaming-Notebook sein?
Am Ende sollte man es sich genau überlegen, ob man wirklich ein Notebook benötigt und falls ja: ob es auch Gaming-fähig sein soll. Ein Rechenbeispiel: Ein Notebook mit einem ordentlichen Prozessor, 16GB RAM, einer SSD und einer guten Grafikkarte wie der GeForce RTX 2070 kostet mindestens 1600 Euro. Ein PC mit dem starken Ryzen 5 3600, 16GB RAM, einer 1TB-SSD und einer RTX 2060 Super oder AMD RX 5700 XT (die schneller als eine mobile RXT 2070 ist) kostet euch nur etwa 1000 Euro, mit dem Griff zu einem günstigen Mainboard, Gehäuse und Netzteil noch weniger.
Quelle: PC Games Hardware
Asus TUF Gaming FX505D
Das heißt (falls ihr bereits einen Monitor besitzt): Für den Preis des Gaming-Notebooks bekommt ihr einen PC, der noch stärker als das Gaming-Notebook ist und der sich bei Bedarf problemlos aufrüsten lässt, und oben drauf wäre auch noch ein Office-Notebook für 600€ drin, falls ihr wirklich einen Laptop abseits von Gaming benötigt. Bei 600 Euro beginnt schon beinahe der Bereich, in dem eine GTX 1650 geboten wird. Solltet ihr bereits einen Desktop-PC haben, reicht oftmals eine Aufrüstung völlig aus. Dabei bleibt am Ende so viel Geld von den (im Beispiel angenommenen) 1600 Euro übrig, dass als Notebook in jedem Falle ein Modell bezahlbar bleibt, das eine Einsteiger-Grafikkarte hat, mit der moderne Games zumindest auf niedrigeren Detailstufen gut laufen.
Fazit: man sollte sich genau überlegen und es im Zweifel durchrechnen, ob man ein Notebook benötigt und ob man, wenn die Antwort "ja" lautet, wirklich auch Gaming-Power verlangt oder nicht lieber das Geld in seinen Desktop-PC steckt. Wer die Wahl hat und trotzdem ein Gaming-Notebook kauft, muss sich im Klaren sein, dass es in dem Falle eher Luxus ist. Ab der nächsten Seite haben wir nun noch eine ausführliche Marktübersicht mit Hinweisen und 41 Gaming-Notebooks beziehungsweise Notebook-Reihen.
- Seite 1 Gaming-Notebooks: Einleitung, Vorteile von Notebooks
- Seite 2 Gaming-Notebooks: Nachteile von Laptops
- Seite 3 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?
- Seite 4 Gaming-Notebooks: Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 5 Gaming-Notebooks: Work-Gaming-Balance; Gaming-Fähigkeit sinnvoll?

Klar gibt's auch Notebooks für 250 Euro, nur haben die ganz sicher nichts mit Gaming zu tun. Dass dieser Punkt unter den Nachteilen ebenfalls auftaucht und sich dort auch deutlich stichhaltiger präsentiert, zeigt, dass man ihn sich unter Vorteile besser geschenkt hätte.
Vor- und Nachteile von Notebooks, nicht von Gaming-Notebooks ;) Ginge es nur um die Vorteile von Gaming-Notebooks, hätte ich auch einfach nur eine Marktübersicht mit einem kurzen Vorwort schreiben können.... Mir war es aber wichtig, dass Leser generell überlegen, ob sie ÜBERHAUPT ein Notebook wählen sollten und sich dann noch die Frage stellen, ob es "on top" auch gamingfähig sein muss.
So oder so geht es ja auch nur um MÖGLICHE Vorteile von Notebooks - für manch einen trifft auch GAR keiner der Punkte zu. Aber unterschlage ich einen Punkt, postet ein anderer Nutzer wiederum "warum nennt ihr nicht XY als Vorteil???" - da ist es mir lieber, dass manche Leser etwas lesen "müssen", das für sie unterinteressant ist. Das nehme ich gerne in Kauf. ;)
Wirklich ernst nehmen kann ich von den genannten Vorteilen eh nur einen, und das ist die Mobilität. Wer die braucht, der braucht ein Notebook; wer die nicht braucht, für den dürften die anderen Vorteile kaum kaufentscheidend sein.
Da mein Vater eh auf lange Sicht nen Laptop wollte und ich wiederum ein etwas größeres brauchte, da mein 14-Zoll-Gerät für einige Dinge zu klein ist, hab ich ihm meines gegeben, so dass er nun nen Laptop hat UND skypen kann, und mir selbst ein neues geholt, ein Aspire 7 von Acer mit einer GTX 1650 für 900€. Ich hab zwar auch nen richtigen PC, aber es ist schon nett, dass ich auch ab und an im Wohnzimmer ein wenig spielen kann, zB schaue ich im TV etwas, wo es mehr ums hinhören geht als ums Hinsehen, und spiele ein Aufbau-Strategie-Game oder so. Testweise gespielt laufen auch grafisch aufwendige Games gut genug.
Aber ein richtiges Gaming-Notebook wäre mir einfach zu teuer. Ich zahle keine weiteren 500-700€ Aufpreis, nur damit ich auch auf dem Wohnzimmertisch in 120 FPS nen modernen Shooter bei vollen Details spielen kann. Die Power von einem 1700€-Notebook bekommt man beim PC ja fast zum halben Preis, und wenn man eh schon nen PC hat nochmal viel günstiger, da man ja nur einzelne Teile aufrüsten muss, falls der PC inzwischen nicht mehr gut genug ist.
Boxen/Headset). Somit ist der Mobilitätsvorteil schnell dahin und man hat bloß ein teures Heizkissen gekauft.