My Time at Sandrock im Test: Die Wüste der unbegrenzten Möglichkeiten

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Test Maren Wicher - Autorin Stefan Wilhelm - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 31,49 €
My Time at Sandrock im Test: Die Wüste der unbegrenzten Möglichkeiten
Quelle: Pathea Games

Der Nachfolger von My Time at Portia verlässt den Early Access und deshalb haben wir uns die cozy Life-Sim noch einmal genauer angeschaut!

Es ist so weit: Die nächste Farming-Sim des chinesischen Entwickler-Studios Pathea Games erblickt das Tageslicht. My Time at Sandrock befand sich für eine lange Zeit im Early Access und seit unserem damaligen Check hat sich so einiges verändert. Ehemalige Spieler der My-Time-Serie wissen bereits in etwa, was sie in diesem alleinstehenden Sequel zu My Time at Portia erwartet. Wie auch der Vorgänger ist dieser Indie-Titel wieder mal ein bunter Genremix aus Farming-Simulation, Sandbox, RPG und Adventure. Liebhaber von Spielen wie Stardew Valley, Animal Crossing, aber auch Minecraft oder Satisfactory können hier auf ihre Kosten kommen. Heute feiert der ganze Spaß seinen offiziellen Release und für 35 Euro könnt ihr den Titel für alle gängigen Plattformen erwerben. Wir verraten, ob sich das lohnt.

Unsere Werkstatt in der Wüste

Genau wie damals in My Time at Portia ist wieder einmal unsere Begabung als Handwerker gefragt. Sandrock benötigt unsere Hilfe, denn inmitten der Eufala-Wüste häufen sich die Probleme. Der kleine Stadtstaat vermisst seine Bürgermeisterin, leidet unter der Wasserknappheit und wird von einer Gruppe Banditen bedroht.

Gemeinsam mit unserer Handwerkerkollegin Mi-an ist es nun an uns, diesem kleinen Fleck in der postapokalyptischen Welt wieder zu seinem vollen Glanz zu verhelfen. Alleine oder mit bis zu vier Freunden im Koop-Modus bauen wir, bis sich die Balken biegen und bewahren Sandrock somit vor dem Zerfall. Unsere kleine Werkstatt in dieser Wüste wird alsbald zum Dreh- und Angelpunkt des Geschehens.

Unsere Werkstatt in der Wüste Quelle: PC Games

Härter, besser, schneller, stärker

My Time at Sandrock (jetzt kaufen / 31,49 € ) erfindet das Rad der Farm- und Lebenssimulationen nicht neu. Es übernimmt fast all seine Gameplay-Mechaniken aus dem Vorgänger und passt lediglich Kleinigkeiten an. Die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner wird uns über zahlreiche Cutscenes und Dialoge erzählt und mit einem klassischen Quest- und Beziehungs-System sind wir umfangreich beschäftigt.

Das spannende dabei ist, dass wir dennoch nie genau wissen, was uns als nächstes erwartet. Einige Stellen im Spiel lösen ohne jede Vorwarnung das Fortschreiten der Hauptstory aus und wir finden uns plötzlich in einer Cutscene wieder. Dadurch wirkt das Ganze manchmal mehr wie ein Open-World-Adventure als ein gewöhnlicher Farming-Simulator.

Reiten in der Prärie Quelle: PC Games Aber dieser Spielaspekt kommt natürlich trotzdem nicht zu kurz. Schnell befinden wir uns in einem Gameplay-Loop aus sammeln, verwerten, herstellen, an- oder abbauen, aufwerten und besser werden. Aufgrund der speziellen Wetterbedingungen in Sandrock kommen die meisten Ressourcen durch den Wind an die Oberfläche und deshalb wühlen wir uns erst einmal durch zahlreiche Müllhaufen, bis wir richtiges Werkzeug herstellen können.

Mit unseren Tools bringen wir später dann noch mehr und bessere Items in unseren Besitz. Dennoch schmeißen wir das meiste für die Weiterverarbeitung erst einmal in den Verwerter oder Ofen. Dabei gilt es stets darauf zu achten, dass sich genug Wasser oder Brennstoff in den Vorrichtungen befindet. Außerdem sollten wir bei alledem immer einen Blick auf unsere Ausdauer haben, denn zu Beginn ist die nämlich noch Mangelware.

Haben wir uns einmal einen nachhaltigen Hof mit allerlei Maschinerie aufgebaut, verschreiben wir uns dem Anbau von Feldfrüchten oder sogar der Tieraufzucht. Das Bestellen der Felder ist in My Time at Sandrock auch äußerst simpel gestaltet: Mit Hilfe eines Pflanz-Kits bepflanzen wir den Boden ganz nach Belieben.

Hunde streicheln Quelle: PC Games Die Haltung von Hühnern, Hasen oder Yakmels (ein Hybrid aus Yak und Kamel) ist nur anfangs relativ zeitaufwendig. Wir versorgen die Tiere mit genug Futter, regelmäßiger Stallsäuberung und täglichen Streicheleinheiten. Dafür erhalten wir von ihnen frische Eier und Milch, die wir dann beispielweise an unserer Kochstation weiterverarbeiten können.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bobo3534 NPC
        Hallo ich ahb eine Frage ich möchte dass automatische ein und ausfahren der sandwände in my time at sandrock ausschalten weiß aber nicht wie ich hab irgendwo gelesen dass es unter Optionen und dann Steuerung geht aber bei mir ist nichts kann mir jemand helfen?
      • Von Bobo3534 NPC
        Hallo ich ahb eine Frage ich möchte dass automatische ein und ausfahren der sandwände in my time at sandrock ausschalten weiß aber nicht wie ich hab irgendwo gelesen dass es unter Optionen und dann Steuerung geht aber bei mir ist nichts kann mir jemand helfen?
      • Von Rhodaner Anfänger/in
        Nach vielen hundert Stunden in Sandrock und über 450 Folgen LP auf Youtube, die ich gemacht habe, kann ich euch nicht ganz recht geben. 7 von 10 ist zu wenig. Peformance Probleme und lange Ladezeiten gibt es schon lange nicht mehr, dafür dass auch eine ganze 3D Welt geladen wird und nicht nur ein Haufen Pixel wie in anderen Spielen des Genres, geht alles sehr schnell. Recht habt ihr, was einige Bugs, Übersetzungsfehler und Glitchtes angeht, die sind leider immer noch drin. Da habe ich in der Masse aber in Starfield mehr, und das kostete auch mehr. Das alles stört aber selten den Spielspaß. Die Charaktere der Haupt-NPC sind alle gut geschrieben, besser als in vielen ähnliches Games, es gibt viele Möglichkeiten von Romanzen über Kinder kriegen (!) und Kämpfen in verschiedenen Settings. Auch Humor kommt nicht zu kurz. Es ist daher auch nicht darauf angelegt, nur kurz und für wenige Stunden gespielt zu werden. Im üblichen Stardew-Valley-Klon habe ich irgendwann alles angepflanzt, alles gebaut und dann kommt die Langweile. In Sandrock kommt das aber kaum auf, da selbst nach 200 Stunden noch was zu tun ist. Wollt ihr also kritisieren, dass ein Spiel mal nicht in 20h durchgenudelt ist? Dazu bietet es viele QoL Features, die ich auch gerne in anderen Farming Games hätte. Das Spiel kann aber einen erschlagen in seinen Möglichkeiten, da man sich überfordert fühlen kann, da stimmt, aber keiner zwingt einen, alles auf einmal zu tun. Man muss sich selbst etwas bremsen. Die vielen Kämpfe und Bossfights sind vielleicht auch nicht für jeden Cozy-Gamer etwas, hier legt Sandrock relativ viel Wert auf Skills und Waffen, wem sowas nicht liegt, der sollte sich da vielleicht mal auf YT ansehen, was einen da erwartet. Es ist aber alles schaffbar und nie unfair. Für mich ist Sandrock inzwischen der neue Standard bei Farming und Life Sims und hat die Spitze im Stardew Valley Genre erklommen. Es steckt Stardew sowie viele viele Ableger komplett in die Tasche. Trotz mancher Macken.
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