Monster Hunter Rise: Sunbreak im Test - neue Monster und Meisterrang
Monster Hunter Rise: Sunbreak findet komplett auf dem neuen Meisterrang statt. Wie anspruchsvoll ist das, und wie lange dauert es, Stufe 100 zu erreichen? Wir haben die Antworten.
Meistere das Spiel!
Der neue Meister-Rang macht seinem Namen alle Ehre. Viele Spieler bemängelten an Rise, dass der Titel ihnen zu einfach war. Das ändert sich nun gewaltig! Der gesamte DLC findet auf dem neuen Rang statt. Hier fressen selbst die schwächsten Monster einen respektablen Teil unserer Lebensleiste weg. Klar, wir bekommen auch bessere Rüstung, die späteren Viecher setzen uns aber trotzdem mehr zu, als wir es aus dem End-Game von Rise gewohnt sind.
Das sorgt selbst bei alten Monstern für einen ganz anderen Anspruch, denn ohne Plan draufzuhauen, ist jetzt ein Ding der Vergangenheit. Wir kämpfen uns also die Ränge hoch, um immer mehr Monster freizuschalten. Dies geschieht anfangs rasant, jedoch fühlt sich das Farmen, besonders von Meister-Rang 70 bis hin zu 100, ziemlich repetitiv an. In diesem Zeitraum schalten wir nämlich keine neuen Gegner frei, erst am Schluss wartet ein gewaltiges Monster auf uns. Bis dorthin vergingen zumindest in unserem Fall insgesamt etwa 90 Stunden. Wahrscheinlich könnt ihr den Rang in der finalen Version jedoch schneller freischalten, wir waren die meiste Zeit nämlich allein unterwegs. Glücklicherweise konnten wir zwischendurch ein wenig mit den Speedrunnern von Team Darkside auf die Jagd gehen und merkten so mal wieder: Die gemeinsame Jagd ist immer noch die beste!
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Anpassungsfähiger denn je!
Schon in Rise konnten wir Anpassungen vornehmen, die es so noch nie in der Serie gab. Zum ersten Mal konnten wir unseren Kampfstil mit jeder Waffe justieren, inklusive Special-Moves. Nun nehmen wir sogar zwei Sets an Fähigkeiten mit und wechseln im Vorbeigehen zwischen ihnen, während wir für jede Waffe noch mehr Möglichkeiten bekommen, um unseren Jäger weiter zu personalisieren. Auch unsere tierischen Begleiter wurden nicht außen vor gelassen, sie verfügen ebenfalls über mehr Fähigkeiten, um uns tat(z)kräftig bei der Jagd zu unterstützen! Dazu kommen kleine Änderungen, die sich groß auswirken, beispielsweise, dass wir Berge auch ohne Seilkäfer hochrennen können. Klingt einfach, macht aber einen gewaltigen Unterschied.
Aus alt mach neu und neu bleibt neu!
Um die Frage direkt zu klären: Es gibt 17 neue Monster zu besiegen, während es in Iceborne 27 waren. Ja, das ist eine geringere Anzahl, jedoch sind die völlig neuen Monster unglaublich kreativ gestaltet. Im Vordergrund stehen natürlich die drei Herrscher, die an Dracula, Frankensteins Monster und einen Werwolf angelehnt sind. Die drei Ganoven wurden unglaublich gut umgesetzt. Ihre Kampfstile passen perfekt zu ihrem Auftreten - ein Prinzip, das sich in allen neuen Monstern zeigt. Zu den großen Haupt-Ungeheuern gesellen sich sogenannte Unterarten von bekannten Feinden.
Quelle: Computec Media GmbH
Unsere neuen Attacken teilen, gezielt eingesetzt, ganz schön heftigen Schaden aus.
Diese greifen in den meisten Fällen mit anderen Elementen an, als wir es gewohnt sind und haben dazu andere Farben. Mit frischen Elementen kommen natürlich auch frische Attacken, die uns in nahe zu allen Fällen dazu zwingen, ein Monster neu zu lernen und auf andere Art und Weise anzugehen. Schön zu sehen: Die Ungeheuer, die wir aus dem Grundspiel kennen, haben auch ein paar neue Moves spendiert bekommen! Diese ändern die Kämpfe zwar nicht komplett, studieren müssen wir die neuen Angriffe trotzdem. Als I-Tüpfelchen erhalten wir alte Bekannte aus der traditionsreichen Reihe als Gegner obendrauf, hier hat sich Capcom nicht nehmen lassen, die absoluten Fan-Favoriten zu implementieren, darunter der lang erwartete Gore Magala, der zuletzt in Monster Hunter 4 seinen Auftritt hatte. Weiter geht's mit der Wertung auf der nächsten Seite.
