Monster Hunter Rise: Sunbreak im Test - Monster, Meisterrang und massig Content + Video
Nach dem riesigen DLC Iceborne für Monster Hunter World sind die Erwartungen an Sunbreak gigantisch, immerhin trägt auch diese Erweiterung den stolzen Preis von 40 Euro. Erfüllt Capcom wieder einmal unsere Erwartungen, oder erhalten wir diesmal zu wenig Content für unser Geld? Das zeigt unserer Review!
Über ein Jahr nach Veröffentlichung von Monster Hunter Rise (das zudem ein großer Erfolg war) erhält das Spiel nach zahlreichen kostenlosen Updates einen zahlungspflichtigen Riesen-DLC. Die Erweiterung Sunbreak muss große Fußstapfen ausfüllen, der DLC Iceborne für Monster Hunter World wurde wegen seines eindrucksvollen Umfangs von Kritikern und Fans geliebt. Sunbreak verspricht mit neuen Karten, Monstern, Rüstungen und Quests ähnlich viel Inhalt, doch knüpft die Erweiterung wirklich an den Ruhm seines spirituellen Vorgängers an? Diese Frage beantworten wir in unserer Review zum Monster-Zusatz-Paket!
Der Schauplatz von Monster Hunter Rise war sehr japanisch angehaucht, leicht zu erkennen an unserem Dorf Kamura, das von fernöstlichem Einfluss geradezu trieft. Doch auch die Jagd-Gebiete und sogar Monster waren vor der aufgehenden Sonne nicht sicher. Mit Sunbreak endet unser Trip nach Japan allerdings, das Setting in der Erweiterung orientiert sich stark am europäischen Mittelalter. Burgen, Mauern, Schatzkisten und prollige Rüstungen stehen auf der Tagesordnung!
So auch in unserem neuen Zuhause Elgado, dem die gleiche Gefahr droht wie eigentlich jedem Dorf in der Reihe: die Vernichtung der menschlichen Zivilisation durch diverse Monster. Dazu kommen die drei Herrscher-Monster, welche die Gebiete rund um Elgado im Griff haben. Wieso die Bestien anscheinend koordiniert arbeiten, erfahren wir erst im Verlauf des DLCs. Erfreulich: Ähnlich wie in Iceborne ist die Geschichte in Sunbreak interessanter verpackt als im Grundspiel - Schlüsselmomente werden mithilfe von spannenden Cutscenes in den Vordergrund gerückt, während vor allem Ritterin Fiorayne viel mit uns erlebt. Das erste Mal in dem Franchise jagen die NPCs an unserer Seite nämlich tatsächlich mit uns zusammen!
In diesem Artikel
Gemeinsam einsam
Die neuen Anhänger-Quests sind ein wahres Highlight in der Erweiterung. Zuvor haben NPCs nur mit Heldentaten geprahlt, gesehen haben wir nie etwas davon. Nun erleben wir erstmals live und in Farbe, wie die Jäger mit uns in die Schlacht ziehen. Und das funktioniert überraschend gut! Nicht nur teilen sie Schaden aus, sie reiten Monster, stellen Fallen und heilen uns in brenzligen Situationen. Außerdem können sie nicht in Ohnmacht fallen. Kassiert einer der Gefährten zu viel Kloppe, liegt er am Boden und wir können ihn retten. Klingt langweilig? Nicht jeder der Gefährten verfügen über alle Fähigkeiten, sie sind stets ausbalanciert - die einen hauen ordentlich zu, während andere als Support-Einheit dienen.
Quelle: Computec Media GmbH
Natürlich verkloppen wir weiterhin die bösen Monster. Im besten Falle mit Hilfe von noch böseren Monstern!
Wir schalten die verschiedenen Charaktere frei, indem wir vorgefertigte Quests zusammen mit ihnen bestreiten. Stehen sie erst einmal auf unserer Seite, können wir unsere Lieblingsbegleiter auf eine Vielzahl von ausgewählten Missionen mitnehmen. Schön wäre jetzt nur noch, könnten wir jede einzelne Aufgabe des Spiels mit den Begleitern angehen. So würden auch Spieler, die lediglich offline spielen wollen, die vollkommene Monster-Hunter-Erfahrung inklusive Mitstreitern erleben. Sehr erfreulich ist jedoch, dass die Gefährten-Quests unseren Meister-Rang steigern, der auch online Relevanz hat. Weiter geht's auf der nächsten Seite.
