Flight Simulator 2024: Flüssig auf einer 4060 Ti? Mit unseren Tuning-Tipps auf jeden Fall!
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Wir haben mit den neuen Flight Simulator im Zusammenspiel mit dem R76-796 von Captiva getestet und Benchmarks erstellt. Wir geben euch auf dieser Basis Tuning-Tipps, mit denen der Grafikknaller auch bei euch besser läuft!
Wir haben uns ins virtuelle Cockpit gesetzt und sind mit dem neuen Microsoft Flight Simulator 2024, kurz MFS 2024, in die Lüfte gestiegen - aber nicht nur aus purem Spaß am Fliegen, sondern um zu analysieren, wieviel FPS wir in den virtuellen Wolken vorfinden. Mit FPS sind natürlich nicht Flüge pro Stunde, sondern Frames Per Second, also Bilder pro Sekunde gemeint. Denn wir haben das Spiel mit einem PC unseres Partners Captiva in verschiedenen Auflösungen und Detailstufen getestet, um euch Tuningtipps für euren eigenen PC zu geben. Vor dem Abheben mussten wir allerdings eine Menge Warteschleifen drehen - vielleicht habt ihr von den Release-Problemen gehört.
So hatte sich unser Autor eigentlich den kompletten Abend des Releases freigehalten, erlebte aber vom Releasezeitpunkt (19. November, 17 Uhr) bis um 2 Uhr morgens nur einen Bildschirm, der auf eine Warteschlange hinwies. Auch Neustarts des MFS 2024 halfen nicht. Am folgenden Nachmittag gelang es dann zwar, bis ins Hauptmenü zu kommen - doch noch vor dem ersten Flug fror das Spiel entweder komplett ein oder machte mit uns einen direkten Abflug zurück auf den Desktop. Den MSF 2024 schob unser Autor daher in eine Warteschleife und vollendete zuerst ein Tuning-Special zu S.T.A.L.K.E.R 2, das bereits online ist. Mittlerweile sind nun auch unsere Tuning-Tipps zum MFS 2024 angekommen.
Unser Test-PC von Captiva
Doch vergessen wir die anfänglichen Probleme und kommen zu unserem Test-PC, dem Captiva Advanced Gaming R76-796. Diesen hatten wir bereits in mehreren weiteren Tuning-Specials genutzt, nämlich zu Black Myth: Wukong, Star Wars: Outlaws, Frostpunk 2 sowie Call of Duty: Black Ops 6 und auch, wie erwähnt, zu S.T.A.L.K.E.R 2. Bei unserem Test-PC sind die beiden wichtigsten Eckpunkte der Prozessor und die Grafikkarte. Die CPU ist ein Ryzen 9 5900X, der uns eine solide Basis zu Verfügung stellt, so dass wir bei unseren Tests keine CPU-bedingten Nachteile erwarten. Viel wichtiger ist bei PC-Spielen für die Frage, wie viel FPS ihr bei eurer Wunschauflösung nutzen könnt, die Grafikkarte. In unserem Falle ist es eine Nvidia GeForce RTX 4060 Ti mit 16GB Videospeicher. So sieht unser Test-PC von Captiva, der Advanced Gaming R76-796, im Detail aus:
| Komponte | Modell | Details |
|---|---|---|
| Prozessor | Ryzen 9 5900X | 12 Kerne, 24 Threads, 3,7-4,8 GHz |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce RTX 4060 Ti | 16GB Video-RAM |
| Mainboard | MSI B550-A PRO | B550-Chipsatz |
| RAM | 32GB DDR4-3200 MHz | Zwei Riegel zu je 16GB |
| SSD | M.2-SSD, 2000GB | |
| Gehäuse | Captiva Gaming HG101 RGB TG | BxHxT: 210x445x430mm, mit Glasfenster |
| Lüfter | Im Gehäuse vorverbaut | 4x 120mm mit RGB-Beleuchtung |
| Netzteil | Captiva Power G650W | 650 Watt Nennleistung |
| CPU-Kühler | Xilence Performance M705D | 150mm hoch, 2x 120mm-Lüfter |
| Windows | Windows 11 (64 Bit) Home | Bereits vorinstalliert |
Unsere Vorgehensweise
Der MFS 2024 bietet umfangreiche Grafikoptionen, die unseren Test-PC unterschiedlich stark belasten. Hinzu kommt, dass es einen großen Unterschied machen kann, wo, wie und womit wir fliegen. Daher war es für uns schwierig bis unmöglich, allgemeingültige FPS-Werte zu ermitteln. Allein schon, wenn ihr tiefer fliegt, können die FPS-Werte bei ansonsten identischen Details extrem abnehmen, wie die Beschreibung der beiden folgenden Screenshots euch verdeutlicht:
Quelle: Screenshot Microsoft Flight Simulator 2024
Bei WQHD und hohen Details über Kanada in Baumwipfelhöhe mit 25 FPS.
Quelle: Screenshot Microsoft Flight Simulator 2024
MIt identischen Einstellungen, aber 8000 Fuss höher waren es 47 FPS.
Die gemessenen 47 FPS in 8000 Fuß Höhe bedeuten übrigens mehr als 85 Prozent Leistungszuwachs im Vergleich zum Tiefflug. Da die FPS also selbst bei identischen Einstellungen je nach Ort, Flughöhe, Situation und Fluggeschwindigkeit völlig unterschiedlich ausfallen können, geht es uns in unserm Special vor allem um die relativen Leistungsunterschiede zwischen verschiedenen Einstellungen bei einer ansonsten relativ gleichmäßigen Umgebungssituation. Dafür haben wir für die Haupttests mehrfach einen etwa zehnminütigen Flug durchgeführt, den wir euch später genauer erläutern. Wir flogen jeweils in allen vier vom Spiel gebotenen Grafik-Voreinstellungen und in drei 16:9-Auflösungen. Unsere Testwerte kamen zuerst ohne KI-Upscaling zustande - Messungen mit KI-Upscaling haben wir auch noch durchgeführt und kommen zu den Ergebnissen aber separat. Die nächste Seite nimmt sich aber zunächst die Grafikoptionen vor.
