CoD: Black Ops 6: Flüssig auf einer 4060 Ti? Mit unseren Tuning-Tipps auf jeden Fall!
Wir haben Call of Duty: Blacks Ops 6 vor allem im Mehrspielermodus mit dem Gaming-PC R76-796 von Captiva getestet, Benchmarks erstellt und geben euch auf dieser Basis Tuning-Tipps, mit denen der Shooter auch bei euch besser läuft!
Call of Duty: Black Ops 6, oder kurz auch CoD BO6, versetzt euch in der Einzelspieler-Kampagne in die frühen 1990er-Jahre, dürfte aber bei den meisten Shooter-Fans eher wegen des Multiplayer-Modus im Warenkorb gelandet sein, beziehungsweise von Abonnenten des Xbox Game Pass Ultimate am PC gezockt werden. Mit einem Gaming-PC, der uns von Captiva zur Verfügung gestellt hat, haben wir den Shooter unter die Lupe genommen, um euch Tuning-Tipps für die PC-Fassung des Spiels zu geben.
Da der PC mit einer Nvidia GeForce RTX 4060 Ti eine gute Mittelklasse-Grafikkarte hat, bietet er sich gut dazu an, relevante Leistungsunterschiede zu entdecken, die durch verschiedene Einstellungen der Grafik zustande kommen. Wir konzentrieren uns dabei auf den Multiplayer-Modus, die Tipps lassen sich aber auch auf die Kampagne anwenden. Getestet wir den Shooter in verschiedenen Auflösungen und Einstellungen. Wir versuchen dabei herauszufinden, ob auch bestimmte Menüpunkte abseits der Grafik-Voreinstellungen einen nennenswerten Einfluss auf die Leistung haben können. Zuerst schauen wir uns aber den Test-PC genauer an.
Captiva-PC Advanced Gaming R76-796
Mit unserem Test-PC von Captiva hatten wir bereits drei Tuning-Specials veröffentlicht, nämlich zu Frostpunk 2, Star Wars: Outlaws und Black Myth: Wukong. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir unser Special wegen des zur Verfügung gestellten PCs als Werbefeature kennzeichnen, unsere Tests für die drei genannten Specials und auch unseren heutigen Tuning-Artikel aber völlig unabhängig durchgeführt haben. Die Hardware des Captiva Advanced Gaming-PC R76-796 sieht wie folgt aus:
| Komponte | Modell | Details |
|---|---|---|
| Prozessor | Ryzen 9 5900X | 12 Kerne, 24 Threads, 3,7-4,8 GHz |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce RTX 4060 Ti | 16GB Video-RAM |
| Mainboard | MSI B550-A PRO | B550-Chipsatz |
| RAM | 32GB DDR4-3200 MHz | Zwei Riegel zu je 16GB |
| SSD | M.2-SSD, 2000GB | |
| Gehäuse | Captiva Gaming HG101 RGB TG | BxHxT: 210x445x430mm, mit Glasfenster |
| Lüfter | Im Gehäuse vorverbaut | 4x 120mm mit RGB-Beleuchtung |
| Netzteil | Captiva Power G650W | 650 Watt Nennleistung |
| CPU-Kühler | Xilence Performance M705D | 150mm hoch, 2x 120mm-Lüfter |
| Windows | Windows 11 (64 Bit) Home | Bereits vorinstalliert |
Unser Test-PC repräsentiert dabei nur einen von vielen Gaming-PCs, die Captiva im Portfolio hat. Mit seiner CPU, die zwar nicht zur neuesten Ryzen-Generation gehört, aber stark und reich an Kernen ist, hat er eine sehr gute Basis, damit wir vor allem die Grafikleistung unter die Lupe nehmen können. Denn wenn, dann ist es bei PCs meist die Grafikkarte, die hohen FPS-Werte im Weg steht. Da die Nvidia GeForce RTX 4060 Ti eher in der Mittelklasse zu verorten ist, kann es ja nach Spieletitel und Auflösung durchaus schon schwierig werden, höhere FPS-Werte zu erzielen. Dies ist ideal, um ein wenig am Grafiktuning zu arbeiten. An dieser Stelle fügen wir einen erster Slider-Vergleich aus einer Multiplay-Map für euch ein, der die Voreinstellung für maximale und minimale Details zeigt:
Vorgehensweise und Hinweise zu minimalen Details und DLSS
Für unsere Tests haben wir die drei Auflösungen Full-HD (1920x1080 Pixel), WQHD (2560x1440 Pixel) und 4K (3840x2160 Pixel) jeweils mit den fünf vom Spiel angebotenen Voreinstellungsmodi getestet und die FPS (Bilder pro Sekunde) gemessen. Hinweis: Da der minimale Modus beinhaltet, dass der PC nur die halbe Auflösung berechnet, haben wir sowohl für unsere Screenshots als auch für eine zusätzliche Stufe der Leistungstests die Rechenauflösung auf 100 Prozent umgestellt. Getestet haben wir neben den Voreinstellungsmodi auch weitere Einstellungen, um herauszufinden, ob einzelne Untermenüpunkte des Grafikmenüs einen besonderen Einfluss auf die Leistung haben. Denn jeder der fünf Voreinstellungs-Modi verstellt mehrere Untermenüpunkte, die ihr aber auch einzeln selbst umstellen könnt. Softwareseitig verwendet haben wir die aktuellen Nvidia-Treiber 566.03 und die aktuelle Version von Windows 11. Wichtig: Tests mit Upscaling-Techniken wie DLSS haben wir zwar durchgeführt, die Ergebnisse aber nicht miteinbezogen. Denn es gibt bislang hier noch Bugs, bei denen die DLSS-Leistung schwach ausfällt oder die Einstellungen nicht im Menü übernommen werden. Sobald diese Probleme beseitigt sind, dürften aber die Features wie DLSS oder auch AMDs FSR ein sehr gutes Mittel sein, um bei zu niedrigen FPS-Werten Leistung dazuzugewinnen - diese KI-unterstüztten Techniken sind daher stets ein guter Tuning-Tipp, wenn sie denn fehlerfrei funktionieren.
