Steuerung, Bosse, Schwierigkeitsgrad, Fazit, Wertung

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Test Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Steuerung, Bosse, Schwierigkeitsgrad, Fazit, Wertung
Quelle: PC Games

Metroid: Samus Returns im Test: Samus Aran ist wieder da und beschert dem Nintendo 3DS auf seine alten Tage ein Spielspaß-Feuerwerk! In unserem Test zum Spiel klären wir, was das Abenteuer vom Game-Boy-Original unterscheidet und welche Neuerungen es an Bord hat. Und natürlich, ob Samus nach Metroid: Other M wieder die knallharte Kopfgeldjägerin ist, die wir kennen und lieben!

Samus Aran und die 40 Metroids

Neben den 40 Metroids erwartet uns auch eine Handvoll anderer Bosse. Es hätten mehr sein dürfen, sie sind aber toll gestaltet. Quelle: PC Games Neben den 40 Metroids erwartet uns auch eine Handvoll anderer Bosse. Es hätten mehr sein dürfen, sie sind aber toll gestaltet. Der Nahkampf-Konter kommt übrigens auch in den Bosskämpfen zum Einsatz und auch hier macht er einem das Leben deutlich leichter. Allerdings gibt es der großen Auseinandersetzungen relativ wenige. Klar, uns erwarten stattliche 40 Metroid-Kämpfe, die unterscheiden sich bis auf die verschiedenen Kampfarenen aber nicht voneinander. Die Entwickler bringen soweit es geht Abwechslung rein, indem uns vier unterschiedliche Metroid-Varianten erwarten - gegen Ende hin leisten diese ganz schön Widerstand -, ganz gelingt es ihnen aber nicht, diesen durch das Originalspiel unabwendbaren Monotonie-Makel auszugleichen. Andere Bosskämpfe sind wie gesagt rar gesät, dafür aber durch die Bank sehr beeindruckend gestaltet. Das Motto "Nicht an die Hand nehmen" greift auch hier: Besonders einen Kampf im letzten Drittel des Spiels mussten wir mehrere Male starten, bis wir einerseits die Angriffsmuster des Fieslings durchschaut hatten und andererseits durch visuelle Hinweise endlich verstanden hatten, was das Spiel in den verschiedenen Phasen der Auseinandersetzung von uns erwartet. Leicht zu besiegen war der Boss und waren fast alle Bosse aber trotzdem nicht!


Exkurs: Amiibo-Stelldichein auf SR388

Sogar im Weltraum müssen wir uns mit Plastik-Kram auseinandersetzen. Und die Einbindung der Kunstoff-Figuren ist auch noch richtig frech. Seufz.

Die Amiibo-Funktionen in Metroid: Samus Returns sind leider ziemlich unverschämt. Quelle: Nintendo Die Amiibo-Funktionen in Metroid: Samus Returns sind leider ziemlich unverschämt. Erinnert sich noch jemand daran, als es hieß, durch Amiibo würde keinem Spieler etwas vorenthalten, sondern es ginge nur um kleine Gimmicks, die man damit freischalten kann? Lang, lang ist's her. Die zwei neuen Plastik-Dinger schalten im Falle von Samus Aran einen zusätzlichen Energiecontainer und eine exklusive Artwork-Gallerie frei, im Falle des Metroids zeigen wir damit die Verstecke von Metroids auf der Map an und schalten nach Abschluss des normalen Schwierigkeitsgrades einen zusätzlichen, härteren Schwierigkeitsgrad frei. Hierbei trägt man den aus Metroid Fusion bekannten Fusion Suit. Die Samus-Figur aus der Smash Bros.-Charge bringt euch zusätzliche Raketen und ebenfalls exklusive Artworks. Zero Suit Samus aus Smash Bros. zu schlechter Letzt kommt mit einem weiteren Energiecontainer und freischaltbarer Musik daher. Wie wäre es, diese Dinge das nächste Mal einfach direkt ins Spiel zu stecken, Nintendo?



Exkurs: AM2R - des Remakes erster Versuch

Schon im vergangenen Jahr konnten wir auf den Metroid-Planeten SR388 zurückkehren - damals allerdings noch in einem inoffiziellen Fan-Remake.

Lange, bevor Nintendo die Arbeit an Samus Returns offiziell machte, entwickelte der Hobby-Programmierer Milton Guasti in Eigenregie AM2R (kurz für Another Metroid 2 Remake) und veröffentlichte es im August 2016 kostenlos zum Herunterladen für den PC. Nicht nur, weil man insgeheim natürlich schon am offiziellen Remake arbeitete, sondern auch, weil Nintendo beim Schutz der eigenen Marken keinen Spaß versteht, folgte flugs nach dem Release die Unterlassungserklärung, sodass es inzwischen recht schwer ist, an den Titel zu kommen. Das ist sehr schade, denn was Guasti hier auf die Beine gestellt hat, kann sich echt sehen lassen. Technisch ungefähr auf Metroid: Zero Mission-Niveau, überarbeitete er sinnvoll die Welt, fügte neue Features wie eine Map und zahlreiche neue Items ein und lieferte auf diese Weise einen inoffiziellen Serienableger, der qualitativ fast mit den "echten" Teilen mithalten kann. Eine reife Leistung!
AM2R ist nur ein Fanprojekt, aber nichtsdestoweniger ein verdammt gutes Spiel! Quelle: PC Games AM2R ist nur ein Fanprojekt, aber nichtsdestoweniger ein verdammt gutes Spiel!


Wem der Schwierigkeitsgrad des Abenteuers nichtsdestotrotz zu gering ist, der schaltet nach Abschluss der Standard-Kampagne eine weitere, noch härtere Stufe frei. Wer einen entsprechenden Metroid-Amiibo besitzt, kann sich sogar an zwei verschiedenen, noch herausfordernderen Schwierigkeitsgraden versuchen (siehe Extrakasten zu den Amii­bo). Bis man erst einmal in der Situation ist, sich dieser Challenge stellen zu können, vergeht aber einige Zeit: Nach Abschluss des Abenteuers und mit knapp 60 Prozent der Items im Gepäck hatten wir schon stolze zwölf Stunden auf SR388 verbracht, was Metroid: Samus Returns zu einem der längsten 2D-Serienableger macht. Als wir die magische 100-Prozent-Fortschrittsmarke erreicht hatten, standen sogar satte 15 Stunden auf unserem Zähler! Gute Technik, viel Abwechslung, perfekte Steuerung, smarte Designentscheidungen, sehr gut umgesetztes Metroid­vania-Gameplay und wenige, kleine Kritikpunkte: Was bleibt uns noch zu sagen, außer, dass Samus Returns die Erwartungen vollumfänglich erfüllt und der Reihe alle Ehre macht? Wir wünschten, alle Remakes wären dermaßen genial!

Meinung

Wertung zu Metroid: Samus Returns (3DS)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Extrem spaßige Gameplay-MischungBrillante SteuerungGeheimnisse an allen Ecken und EndenTeilweise ziemlich herausforderndNimmt einen nicht an die HandGute Grafik, famoser SoundGroßer Umfang
Übermächtiger Nahkampf-Konter und ScannerMetroid-Kämpfe auf Dauer ermüdendRelativ wenige andere Boss-Kämpfe
Fazit

Spielspaß pur mit nur einigen wenigen Makeln. Schön, dass du zurück bist, Samus!

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  1. Seite 1 Story, Technik, Spielwelt, Backtracking
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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Memph Stille/r Leser/in
        Macht zur Anfang schon sehr viel Spaß, bin gespannt ob es bis zum Ende so gut bliebt.
      • Von Memph Stille/r Leser/in
        Macht zur Anfang schon sehr viel Spaß, bin gespannt ob es bis zum Ende so gut bliebt.
      • Von linktheminstrel Mitglied
        bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem spiel, aber mir gehen die Protokolle von samus aus am2r schon jetzt ab...
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von linktheminstrel
        @spiritogre:
        na zu diesen preisen wirst du keine neuen spiele abseits von den Indies bekommen. im übrigen: ob samus Returns als select rauskommt, hängt vom erfolg des spiels ab.
        Doch, sogar so ziemlich alle nach einiger Zeit. Auf Konsole halt im Zweifel gebraucht aber es gibt auch immer wieder Angebote oder Grabbelkisten. Auf PC gibt es die meisten Titel ja ohnehin nach ein paar Monaten für'n Appel und'n Ei. Bei Samus Returns gehe ich aber ohnehin stark von aus, dass der irgendwann als Select kommt.
      • Von linktheminstrel Mitglied
        Zitat von nevermind85
        Ist das bei MM nicht eher umgekehrt? Also Online günstiger als im Laden. Kenne mich da leider nicht mit der Preispolitik aus, aber wenn ich mir die Onlinepreise generell so ansehe, würde ich da eher zu nem Sonderangebot tendieren, dass Du erwischt hast.
        bei mediamarkt hat jeder laden seine eigenen preise, nur online ist alles geregelt. so kosten bei uns im mediamarkt die metroid-amiibos ganze 20 €, während der kluge vorbesteller via online-shop nen fünfer weniger zahlt. das grundspiel hingegen hab ich heute im laden abgeholt (die legacy Edition) und hab wieder nen fünfer weniger als auf mediamarkt.at gezahlt (64,99€).

        @spiritogre:
        na zu diesen preisen wirst du keine neuen spiele abseits von den Indies bekommen. im übrigen: ob samus Returns als select rauskommt, hängt vom erfolg des spiels ab.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von linktheminstrel
        was ist dieses "nicht viel"? das spiel beschäftigte 2 jahre mehrere leute (die Entwicklung startete 2015). das spiel wurde von grund auf neu designt und entwickelt. es ist ein vollwertiger titel für den 3ds und diese kosten halt 40€, take it or leave it! ich höre dann immer wieder dieses ewige "das sind 3ds-spiele, das sind billig-Produktionen, nintendo macht nur low-budget", während du aber lustigerweise bei spielen wie dem secret of mana-remake, den optisch im vergleich zu referenztiteln alles andere als opulenten persona-spielen komplett in's schwärmen gerätst und scheinbar dafür die 40- bzw- 70€ ohne weiteres zahlen würdest... hier ist es jetzt aber eben so, das das "ja nicht viel gekostet" haben kann und das ganze quasi um das doppelte verkauft wird, was es eigentlich wert ist.
        sagt dir der begriff "mit zweierlei maß messen" was? es ist auf jedem fall kein guter Charakterzug und nimmt dir jegliche Glaubwürdigkeit.
        Sorry, ich messe nicht mit zweierlei Maß. Ich habe mehr oder minder feste Geldsummen, die ich bereit bin für ein Spiel auszugeben. Persona 5 war eine Ausnahme (und technisch ist es durchaus einiges aufwendiger als Samus Returns wenn auch natürlich fernab großer Triple A Produktionen). Titel wie Persona, also Vollpreisspiele, kaufe ich maximal noch ein- zweimal im Jahr, eben wenn so ein Spiel kommt, das ich unbedingt sofort zocken will.
        Ansonsten unterscheide ich deutlich bei Plattform und Aufwand. D.h. 3DS Spiele kaufe ich für 10 bis 20 Euro. Konsolenspiele bis zu 25 Euro (Retail) oder 15 Download. PC Spiele bis zu 5 Euro für kleinere Titel, bis zu 10 Euro normale, richtige Spiele und bis 15 Euro große Spiele wie GotY Editionen. Das ich 50 oder mehr Ausgebe, das passiert eben alle Jubeljahre für absolute Ausnahmespiele auf Konsole (PC würde ich das nicht mehr machen, da war mein letztes Vollpreisspiel Guild Wars 2 und mein letztes Retail Spiel die Skyrim Legendary Edition für 25 Euro vor ein paar Jahren).

        Der Grund ist einfach. Der Markt ist komplett überschwemmt und ich habe einen riesigen Pile of Shame, ich bräuchte eigentlich gar nichts mehr kaufen und wäre auf Jahre mit guten Titeln versorgt. Aber nett wie ich bin kaufe ich dann eben doch noch immer neue Titel, die mich interessieren. Aber da es auch so vieles gibt, was mich interessiert, nehme ich eben die günstigeren Games. Wenn dann andere mehr kosten, dann haben sie eben erst mal Pech gehabt.

        Ähnliches gilt auch für die PS4, obwohl ich sie mir schon vor Jahren hätte kaufen wollen habe ich es nicht getan, weil ich erst mal wenigstens den Großteil meiner PS3 und Wii U Spiele, durchgespielt haben will (wobei ich bei den beiden Konsolen zumindest inzwischen praktisch alle Spiele habe, die mich interessieren). Bei der Switch kommen neben einem Stapel nicht durchgespielter 3DS Games (sind halt meist alles 40 bis 100 Stunden (J)RPGs, die ich da habe) natürlich noch hinzu , dass die Konsole aktuell viel zu teuer für ihre Leistung ist und das am 1. Dezember mit Xenoblade Chronicles 2 überhaupt erst das erste Spiel erscheint, das für mich ein "must have" ist. Wobei ich allerdings sowieso Xenoblade Chronicles X auch lange noch nicht durch habe. Die Konsole steht also erst mal ganz hinten an.

        Ist halt auch ein wenig das Leid des Multiplattformspielers, so viele tolle Spiele aber zu wenig Zeit.

        PS: Secret of Mana wäre für mich so ein 5 Euro vielleicht Kandidat. Nur weil ich ein Spiel gut gemacht finde heißt es nicht, dass es für mich wichtig wäre oder ich es kaufen täte. Ich habe ja letztlich auch das Original hier stehen (ja, in dem großen Karton) und kenne das zu genüge, brauche da also nicht unbedingt das Remake spielen. Remakes / Remaster hole ich mir eigentlich nur dann, wenn ich die Originale damals verpasst habe oder im Notfall, wenn es wirklich eine extreme Aufwertung darstellt und ich es tatsächlich noch mal zocken möchte (was aber selten ist, spiele lieber neue Titel). Final Fantasy VII wäre etwa so ein Kandidat.
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