Metal Gear Solid 5 Vorschau: Metal Gear Online
Jetzt, da endlich ein Releasetermin für Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain bekannt ist, hat sich Serienexperte Thorsten Küchler noch einmal intensiv mit dem Actionkracher beschäftigt. Snakes grandioses Abenteuer in der XXL-Vorschau - von der Spielwelt über die Online-Funktionen bis hin zur exzellenten Next-Gen-Technik.
Metal Gear Online
Neben den Story-Missionen wird das kommende Metal Gear Solid auch einen umfangreichen Multiplayer-Modus bieten. Dieser wird von einem eigenen, extra gegründeten Kojima-Team in Los Angeles entwickelt und soll dementsprechend fast schon als eigenes, komplettes Spiel durchgehen. Im Mittelpunkt der geselligen Schießerei stehen Team-Scharmützel für bis zu 16 Online-Teilnehmer.
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Jede Mannschaft besteht dabei entweder aus sechs oder acht Mitgliedern. Die Missionsziele variieren je nach Karte und Modus: Mal sollen Daten geklaut, mal Objekte zerstört werden. Außerdem gibt es eine Team-Sneaking-Variante, bei der eine Infiltrationstruppe mit Betäubungswaffen gegen Verteidiger mit tödlichen Knarren antreten muss.
Die Wahl der Waffen
Zu Beginn jeder Partie entscheidet man sich für das Aussehen seines Söldners: Neben Standard-Skins stehen auch die Helden der Solo-Kampagne wie etwa Snake oder Ocelot als Spielfiguren bereit. Noch wichtiger ist jedoch das Equipment, mit dem man in die Schlacht zieht: Metal Gear Online bietet nicht nur zahlreiche Knarren, sondern auch innovative Gadgets, mit denen man seine Widersacher narren kann. Darunter eine Scanner-Granate, die alle versteckten Gegner in der näheren Umgebung sichtbar macht und auf der Minikarte markiert – dieser Radar-Sprengsatz erinnert ein wenig an das Pendant aus Call of Duty: Advanced Warfare.
Quelle: Play 4
Das Stoffhündchen ersetzt die aus den Vorgängern bekannten Schmuddelmagazine und dient somit als Ablenkungsmanöver - wer darauf reinfällt, ist selbst schuld!
Allerdings geht es im Gegensatz zu Activisions Ego-Schießerei hier deutlich taktischer zu: Nur wer sich clever tarnt, hat eine Chance aufs virtuelle Überleben. Zumal die Wetterverhältnisse dynamisch wechseln: Ein Sandsturm kann beispielsweise durch die Map ziehen und so die Sichtverhältnisse verschlechtern – ein Riesenvorteil für alle, die im braunen Kampfanzug unterwegs sind. Wer sich unbemerkt an einen Opponenten heranschleicht, der kann die serientypischen Nahkampf-Manöver nutzen: Vom Würgegriff über Schlagkombinationen bis hin zum Selfie! Ja, richtig gehört: Der Online-Trend hält auch in Metal Gear Solid Einzug: Gegner in den Schwitzkasten nehmen, digitalen Fotoapparat zücken und ein möglichst erniedrigendes Foto zum Angeben knipsen – großartiger Gag!
Von Robotern und Rüden
Wie es sich für ein Kojima-Spiel gehört, schreckt auch Metal Gear Online nicht vor Albernheiten zurück: So werden zuckersüße Plüschhunde als Ablenkungsmanöver verwendet und Ballonfallen hieven unvorsichtige Soldaten ruck, zuck kopfüber in den Himmel. Weitaus sinnvoller erscheint aber der Einsatz der herumstehenden Metal Gears: Die ikonischen Roboter können bemannt und als Waffe verwendet werden. Aber Achtung: Kluge Widersacher rupfen euch per Nahkampf-Move wieder aus dem Cockpit!
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Die Kommunikation innerhalb der Online-Teams soll laut den Entwicklern mittels vorgefertigter Codec-Nachrichten funktionieren, wir hoffen aber inständig, dass zusätzlich auch klassischer Voice-Chat angeboten wird. Ebenso unklar ist die Infolage in Sachen Levelaufstiege – es dürfte aber in jedem Fall eine motivierende Upgrade-Komponente geben.
