Medal of Honor: Warfighter im Test: Das hat uns gefallen
PC Games testet den brandneuen Shooter Medal of Honor: Warfighter von Entwickler Danger Close. Mehrere Redakteure ballern sich derzeit durch die Einzelspielerkampagne von EAs neuem Kriegsspektakel, fertigen Bildmaterial an, tauschen ihre Eindrücke aus. Wir haben die Singleplayer-Kampagne durchgespielt und verraten euch, warum sie uns enttäuscht hat - Call of Duty: Modern Warfare kann's besser! Auch der Multiplayer-Modus reißt keine Bäume aus. Jetzt mit finaler Wertung und einem Multiplayer-Test-Video!
Schnörkellose Shooter-Action, kinoreif präsentiert
Pakistan, Dubai, Sarajevo, Philippinen, Jemen, – internationaler Terror und dessen Bekämpfung stehen im Mittelpunkt der Kampagne von Medal of Honor: Warfighter. In dreizehn Missionen schlüpft ihr
abwechselnd in die Rollen von Anti-Terroreinheiten, versehen mit Decknamen wie "Preacher", "Mako" oder "Stump". Raue Charaktere, die sich mit gut vertonten Sprechern militärische Kommandos zuraunzen und verbissen dem jeweils linear vorgegebenen Missionsziel folgen. Dabei wird nicht lange gefackelt, fast hinter jeder Ecke der Levels brennt Entwickler Danger Close ein wahres Skript-Feuerwerk ab, um euch und eure KI-Kollegen bei Laune zu halten. Offene Schusswechsel, Häuserkampf, Scharfschützeneinsätze, Geiselrettung - bekanntes Terrain für jeden Veteranen von Modern-Warfare-Szenarios. Garniert mit reichlich coolen Kameraperspektiven und einem stimmigen Soundtrack hat man oft das Gefühl, einen regelrechten Actionfilm zu spielen. Spaß machten uns auch die im Spiel enthaltenen Verfolgungsjagden mit Zivilfahrzeugen, die ein wenig den Charme eines James-Bond-Spektakels versprühen – etwa, wenn wir mit einem fetzigen Sportflitzer Gegner in den engen Straßen von Karachi verfolgen und uns wild aufgebrachte Hühnervögel vor die Windschutzscheibe flattern.
Beeindruckende Technik
Shooter-Fans wissen seit Battlefield 3, welch grandiose Bilder die Frostbite 2-Engine zu leisten vermag, gepaart mit einer zerstörungsfähigen Umgebung. Das gilt auch für Medal of Honor: Warfighter – nicht selten halten wir trotz der hitzigen Schusswechsel um uns herum inne, um die bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Soldaten zu bestaunen und deren gelungene Darstellung von Haut, Haaren oder Uniformen. Auch wenn das nicht für alle Objekte im Spiel gilt – so wirken Texturen wie etwa von Blättern oder aufspritzenden Wasserfontänen einfach nur erschreckend zweidimensional und manche Wände oder Mauern erscheinen bei näherer Betrachtung sehr matschig. Das machen jedoch die insgesamt gelungenen Beleuchtungseffekte, Explosionen und Rauch-Darstellung wieder wett. Die zerstörbare Umgebung trägt ihren Teil zum effektgeladenen Spielerlebnis bei, etwa wenn Holzwände oder Mauern unter wuchtigen Geschosseinschlägen wegbröckeln, oder wenn man mit 120 Sachen mit einer Edelkarosse Marktstände im Vorbeifahren zertrümmert, Scheiben splittern, Gegenstände physikalisch korrekt durch die Gegend schleudern.
Die Entscheidung der Entwickler, bei Warfighter auf die Frostbite 2-Engie zu setzen, macht sich auf jeden Fall bezahlt, davon zehrt das Spielerlebnis, das eine ganze Ecke "wuchtiger" daherkommt, als im Vorgänger Medal of Honor. Der Vorankündigung, ein möglichst authentisches Shooter-Erlebnis zu bieten, wird Warfighter durch deutlich spürbaren Patronenschaden gerecht. Großartige Deckungsfehler dürft ihr euch sich nicht leisten, was wir beim Spielen als positiv empfanden. Das gilt zumindest bei einem Großteil der Missionen – an einigen Stellen, steckten die Gegner und auch wir selber jedoch unerklärlicherweise mehr Treffer sein, hier dürfte der inzwischen angekündigte Patch Abhilfe schaffen.
Zwei, wie Pech und Schwefel - das Fireteam-Buddy-System
Quelle: PC Games
Screenshots aus dem Multiplayer-Modus von Medal of Honor Warfighter, das im Test einige Macken aufweist. (1) (26)
Das hat uns gefallen: Maximal zehn gegen zehn Spieler treten in den Matches gegeneinander an. Teilnehmende Spieler werden dabei in Zweierteams, den Fireteam-Buddys, aufs Feld geschickt. Die Spieler in einem solchen Team versorgen sich gegenseitig mit Munition oder fungieren als Sani. Sobald ein Mitglied eines solchen Zweierteams ins Gras beißt, wird für den Kumpel der Kill-Gegner mit einer roten Silhouette umrandet für ein paar Sekunden dargestellt. Schafft man es, diesen Burschen in dieser Zeit zur Strecke zu bringen, hat man seinen Buddy "gerächt" und er spawnt sofort hinter einem. Gelingt das nicht, muss sich der überlebende Buddy ein geschütztes Plätzchen suchen, auch dann kann der gefallene Kollege wieder direkt beim Buddy ins Spiel eintreten. Das erfordert ein wenig Umdenken im taktischen Vorgehen auf den Karten, trägt aber erheblich zum Teamplay bei.
Freischalt-Zeugs, bis der Arzt kommt - Soldaten, Waffen, Gadgets, Pimp-My-Gun
Quelle: PC Games
Screenshots aus dem Multiplayer-Modus von Medal of Honor Warfighter, das im Test einige Macken aufweist. (1) (27)
Sechs Klassen (Angreifer, Pionier, Scharfschütze, SpecOps, Späher, Kanonier mit je 12 verfügbaren Soldatentypen und damit auch Primärwaffen, das ist eine Menge Holz. Dazu ist das Battlelog prall gefüllt mit Statistiken, erreichbaren Medaillen, Waffenpins, Ordensbänder und im Spiel selber lässt sich das Aussehen der Waffe mit einem Baukastensystem nach Lust und Laune verändern. Alles zusammen wahrlich keine Neuerfindung im Genre, aber dennoch motivierend. Schade nur, dass man sein nationales Wunsch-Team nicht am Stück freischalten kann. Wer etwa mit einem deutschen KSK-Spec Ops liebäugelt, muss zwangsweise bis Rang 68 leveln.


Gerade was EA angeht. EA scheisst doch auf den Kunden, denen gehts nur um dir Kohle. Sobald Du bezahlt hast, bist Du nur eine Nummer, die als lästig empfunden wird. Exakt das ist es was EA betreibt, die Mainstreamkuh so lange melken bis nichts mehr geht.
Ich überlege inzwischen zweimal, ob sich der kauf eines Spieles noch wirklich lohnt, oder ob ich doch wieder nur das selbe vorgesetzt bekomme, was anderswo schon ausgelutscht ist.
Man kommt sich dann schon sehr verarscht vor, wenn es dann Statistik und optische "updates" gibt, anstatt erst einmal "rcon" auf die Reihe zu bekommen.
Wenn es TC nicht kann, einfach DICE fragen. ;)
Sorry, ohne Server kein MOHW... was ist das für eine Firmen-Politik?
Die Community, besteht nicht nur aus noobs wie Turican76. Sorry, aber wenn man von gar nichts ne Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.
Es gibt auch Leute, die diese Games mit tragen, TC hat es versemmelt und verdient die Höchststrafe!
Wir hatten schon mit MOH2010 ne Pleite, MOHW hat es getoppt!
cya
Winzige Maps die aus Schläuchen bestehen
Moorhuhn schiessen ohne Recoil und Streuung
Das Spiel ist eine hohle CoD Kopie ohne jeglichen Anspruch oder Spaß.
Gleiche hirnlose Mist wie BF3 und Konsorten
MP hat was ?
Winzige Maps die aus Schläuchen bestehen
Moorhuhn schiessen ohne Recoil und Streuung
Das Spiel ist eine hohle CoD Kopie ohne jeglichen Anspruch oder Spaß.
Gleiche hirnlose Mist wie BF3 und Konsorten