Mario Kart 8 Deluxe: DLC-Welle 3 auf Nintendo Switch im Test - wieder nur Mittelmaß ...
Die 3. DLC-Welle mit neuen Strecken im Booster-Streckenpass ist endlich für Mario Kart 8 Deluxe auf Nintendo Switch erschienen! Was taugen die DLC-Pisten? Wir haben die Neuzugänge direkt zum Release ausprobiert!
Ihr könnt endlich durchatmen, liebe Mario-Kart-Fans, denn Nintendo hat Mitleid mit euch: Wie schon vor einiger Zeit angekündigt gibt es rechtzeitig vor Weihnachten noch mal frische Strecken für Mario Kart 8 Deluxe auf der Switch im Rahmen des sogenannten Booster-Streckenpass! Das heißt, ihr werdet rechtzeitig vor winterlichen Feiertagen und trögen Familienbesuchen mit Pisten-Nachschub im erfolgreichsten Mario Kart aller Zeiten versorgt. Zwei Cups mit je vier Strecken stehen auf der Nintendo-Konsole ab sofort für alle bereit, die den Season-Pass für rund 25 Euro im eShop gekauft oder Nintendo Switch Online + Erweiterungspaket für circa 40 Euro pro Jahr abonniert haben.
Wir haben uns nur wenige Minuten nach Release der neuen DLC-Strecken der 3. Welle hinters virtuelle Steuer gesetzt und die acht neuen Strecken auf der Switch ausprobiert. Nach der eher enttäuschenden ersten und der bereits deutlich besseren zweiten DLC-Welle hoffen wir diesmal natürlich auch eine weitere Qualitätssteigerung - und genau die hat Nintendo diesmal allein schon mit der starken Auswahl an Strecken geliefert. Froh sind wir als langjährige Mario-Kart-Fans ohnehin mal wieder, dass es überhaupt neue Strecken gibt. Doch nutzt Nintendo diese zuvorkommende Dankbarkeit wieder einmal aus?
In diesem Artikel
Das sind die neuen Strecken der 3. DLC-Welle
Die acht neuen Strecken der 3. DLC-Welle entspringen wieder verschiedenen älteren Mario-Kart-Spielen inklusive des Mobile-Games Mario Kart Tour, das für Geräte mit Android und iOS kostenlos erhältlich ist. Neu im Booster-Streckenpass im Dezember 2022 sind Blätterwald (Mario Kart Wii), Regenbogen-Boulevard (Mario Kart DS), Buu-Huu-Tal (Mario Kart: Super Circuit), Pflaster von Berlin (Mario Kart Tour), Gebirgspfad (Mario Kart 7), Peachs Schlossgarten (Mario Kart DS), London-Tour (Mario Kart Tour) sowie Bergbescherung (Mario Kart Tour).
Quelle: PC Games
Mario Kart 8 Deluxe: DLC-Welle 3 auf Nintendo Switch im Test - wieder nur Mittelmaß ... (4)
Damit sind nun die Hälfte, nämlich insgesamt 24 DLC-Strecken des Booster-Streckenpass für die Switch erschienen. Weitere 24 Pisten kommen über das Jahr 2023 verteilt in erneut drei Release-Wellen zu je acht Strecken noch hinzu. Bis Ende 2023 wächst die Gesamtzahl der Strecken in Mario Kart 8 Deluxe (jetzt kaufen ) damit auf 96 Pisten an. Doch werfen wir jetzt mal einen genauen Blick auf die neuen Strecken der neu erschienenen dritten DLC-Welle.
Fels-Cup: London-Tour
Der erste der beiden neuen DLC-Cups, der Fels-Cup, ist leider ein schwacher Einstieg in die dritte Welle des Booster-Streckenpass, offenbart sich doch erneut ein bereits aus den beiden vorherigen Wellen bekanntes Problem: Die Stadt-Strecken aus Mario Kart Tour, in diesem Fall London-Tour, sind einfach nicht für das "richtige" Mario Kart gemacht, sondern wurden ursprünglich für ein Mobile-Game mit völlig anderen Ansprüchen entworfen.
Dass sich der Streckenverlauf in jeder der drei Runden etwas ändert, ist ja nett, aber die Strecke ist einfach viel zu simpel und bietet kaum Abwechslung. Da nützt auch die nette Kulisse der englischen Hauptstadt wenig, wenn sich die eigentlich kurze Zeit eines Mario-Kart-Rennens zieht wie Kaugummi. Es mangelt an jeglichen Unterwasser-, Flug- und Antigravitations-Passagen und die Streckenproportionen sind ganz andere als bei den "normalen" Mario-Kart-Pisten. Schade, mehr Anpassungen beim Portieren von Mobile auf die Switch hätten sicher Abhilfe schaffen und London-Tour spannender machen können.
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Fels-Cup: Buu-Huu-Tal
Wesentlich besser sieht da die zweite Strecke im Fels-Cup aus, Buu-Huu-Tal, ursprünglich vor über 20 Jahren für Mario Kart: Super Circuit auf dem Game Boy Advance erschienen. Wer das Game damals gezockt hat, erkennt die DLC-Strecke eigentlich nur noch am Namen und Streckenverlauf, denn alles andere wurde massiv überarbeitet und geizt auch an neuen Features wie Unterwasser-Passagen nicht. Dazu gibt's einen orchestralen Soundtrack auf die Ohren, der an düster-atmosphärische Szenen aus Filmen wie Harry Potter erinnert. Sehr schön!

Zumindest in Hinblick auf die ersten beiden Wellen.