MIO: Memories in Orbit im Test: Starkes Metroidvania im Hollow-Knight-Stil

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Test Lukas Bohnau - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
MIO: Memories in Orbit im Test: Starkes Metroidvania im Hollow-Knight-Stil
Quelle: PC Games

MIO: Memories in Orbit schickt Spieler in eine melancholische, zerfallende Arche im All. Doch kann das Indie-Metroidvania mehr als nur Genre-Vorbilder kopieren? Unser Test klärt auf.

Neue Metroidvanias haben es meist nicht leicht! Spätestens seit Hollow Knight misst die Spielerschaft andere Genrevertreter gnadenlos an dessen Maßstab. Ein gutes Metroidvania zeichnet sich vor allem durch eine spannende Welt aus, die dazu anregt, immer weiter erkundet zu werden.

Ein verschachteltes Labyrinth, dessen richtige Wege Schritt für Schritt erarbeitet werden müssen. Eine präzise Steuerung und das ständige Erlernen neuer Fähigkeiten, die die Spielmechaniken erweitern und das Gameplay beeinflussen, sind dabei das A und O.

Mit MIO: Memories in Orbit (jetzt kaufen 54,95 € ) hält das neue Jahr gleich mal einen weiteren Konkurrenten für Hollow Knight bereit. Gerade für Fans des Indie-Hits, die nach Silksong eine neue Herausforderung suchen, könnte dieses Abenteuer eine interessante Alternative darstellen. Wie viel Potenzial MIO aber wirklich hat, um zum nächsten großen Metroidvania-Hit zu werden, klären wir für euch in unserem Test!

Eine sterbende Arche im Orbit

Wie genreüblich wird die Story recht spärlich und verworren erzählt. Ihr spielt MIO, einen kleinen, flinken Roboter, und wacht auf einer organismusähnlichen, technisch hochfortschrittlichen Arche auf. Leider wird diese mittlerweile von abtrünnigen Maschinen besetzt, die den Verfall der Arche immer weiter vorantreiben.

Verlassen und ohne Erinnerung wacht ihr als kleiner Roboter MIO auf einer dahinscheidenden Arche auf. Quelle: PC Games Verlassen und ohne Erinnerung wacht ihr als kleiner Roboter MIO auf einer dahinscheidenden Arche auf. Wie es dazu kam und warum ausgerechnet MIO aktiviert wurde, bleibt zunächst unklar. Auch die sogenannten Perlen, die einst als KI-Verwalter für Ordnung und Funktionen auf der Arche verantwortlich waren, haben aus unbekannten Gründen ihren Dienst eingestellt. Seitdem droht dem gesamten Schiff die Abschaltung und damit das endgültige Vergessen.

Das Innere der Arche, durch die ihr euch bewegt, wird auch als Gefäß bezeichnet und ist in verschiedene Abschnitte unterteilt: das Blut, das Herz, das Auge, die Hand, das Rückgrat und der Atem. Diese Bereiche gilt es nun mit MIO zu erkunden und nach der Ursache des Problems zu suchen. Die Geschichte wird dabei bewusst zurückhaltend erzählt. Statt klarer Erklärungen entdeckt ihr Fragmente, Erinnerungen und Hinweise, die sich erst nach und nach zu einem größeren Bild zusammensetzen.

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Klassisches Metroidvania-Handwerk

Metroidvania-typisch beschränken sich MIOs Fähigkeiten zu Beginn eurer Reise auf rudimentäre Grundlagen: Bewegen, Springen und Angreifen. Mit der Zeit baut ihr MIOs Aktionen aber immer weiter aus und erlernt neue Moves, die euch nicht nur in Kämpfen von Nutzen sind, sondern auch zwingend für das Vorankommen in neue Bereiche notwendig werden.

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