Lords of the Fallen im Test: Da können sich andere Souls-Klone eine Scheibe abschneiden!

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Test Annika Menzel - Redakteurin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 26,99 €
Lords of the Fallen im Test: Da können sich andere Souls-Klone eine Scheibe abschneiden!
Quelle: CI Games

Mit dem neuen Reboot bekommt das Universum von Lords of the Fallen eine zweite Chance. Ob das Soulslike seinen Vorbildern gerecht wird, erfahrt ihr in unserem Test.

Nur knapp einen Monat nach dem Release von Lies of P steht bereits das nächste Soulslike vor der Tür. Mit einer neuen Marke haben wir es allerdings nicht zu tun, denn Lords of the Fallen ist ein Reboot des 2014 unter dem gleichen Namen erschienenen Spiels. Das Original kam damals eher durchwachsen an, trotzdem wagte Publisher CI Games nun den Schritt, das Universum durch ihr hauseigenes Entwicklerstudio Hexworks neu aufleben zu lassen. Herausgekommen ist ein Soulslike, das zwar viel von seinen Vorbildern übernimmt, aber trotzdem eigene Ideen mit sich bringt. Auch wenn sich der Titel einige Handlungselemente mit dem ursprünglichen Spiel teilt, hängen die beiden nicht zusammen, weshalb ihr kein Vorwissen für den Ausflug in die Spielwelt Mournstead benötigt.

Eine Welt am Rande des Abgrunds - wie immer

Die Geschichten des Originalspiels und des Reboots unterscheiden sich zwar, jedoch ist die Prämisse gleich: Der böse Gott Adyr, der die Welt einst unterworfen hat und schlussendlich gestürzt werden konnte, droht zurückzukehren. Als einer der dunklen Kreuzritter ist es eure Aufgabe, ihn aufzuhalten und Mournstead vor Unheil zu bewahren.

Dazu reist ihr quer durch das Reich und sollt insgesamt fünf schützende Leuchtfeuer bereinigen, die Adyr mit seinen Mächten verdorben hat. Dabei kämpft ihr euch in bester Soulslike-Manier durch lineare Gebiete, die durch Abkürzungen und zunächst verschlossene Wege miteinander verknüpft sind.

Zwischendurch kehrt ihr in eure Basis zurück, in der euch verschiedene NPCs zur Seite stehen, um euch bei eurer Mission zu unterstützen - die Ausgangssituation ist also altbekannt.

Ein Überblick über ein Gebiet mit einem Leuchtfeuer Quelle: CI Games Wie wir es vom Genre gewohnt sind, wird keine stringente Geschichte erzählt. Stattdessen muss diese aus Gesprächen mit anderen Charakteren, Notizen und der Gestaltung der Spielwelt selbst zusammengesetzt werden.

Wie viel ihr von der Handlung mitbekommt, hängt also stark davon ab, wie sehr ihr mit eurer Umgebung interagiert und ob ihr euch auf die Erzählweise einlasst. Wenn ihr bereits Dark Souls und Co. gespielt habt, wird das aber nichts Neues für euch sein.

Zusätzlich zum Verständnis tragen Erinnerungssequenzen bei, die in den Gebieten verteilt sind und frühere Ereignisse behandeln. Dabei handelt es sich allerdings nicht um große Schlachten oder ähnliches, sondern um eher unscheinbare Momente, die zur Atmosphäre beitragen. Insgesamt ist die Geschichte solide und erfüllt ihren Zweck, rückt durch die Art der Präsentation allerdings eher in den Hintergrund.

Willkommen im Reich der Toten

Die Spielwelt erinnert stark an Dark Souls und Demon's Souls. Das Entwicklerstudio hat sich bezüglich der Gestaltung primär an diesen beiden Werken From Softwares orientiert und setzt auf ein düsteres Fantasy-Setting.

Der dunkle Kreuzritter befindet sich im Umbral. Quelle: CI Games Um sich dennoch von den Vorbildern abzugrenzen, gibt es ein besonderes Element, welches zugleich das Herzstück des Spiels ist: die Kombination der beiden Reiche Axiom und Umbral. Dabei handelt es sich um parallel existierende Welten, von denen eine den Lebenden und eine den Toten gehört.

Mithilfe eurer Laterne könnt ihr jederzeit einen Blick in das bedrohliche Umbral werfen, was für euer Fortschreiten im Spiel an vielen Stellen notwendig ist

Denn häufig ist in Axiom, sozusagen der normalen Spielwelt, kein Pfad vorhanden oder er wird blockiert, obwohl erkennbar ist, dass ihr an einer Stelle vorbeimüsst. Die Unterwelt ist ein wenig anders aufgebaut und führt euch über andere Wege, auch wenn diese gelegentlich hinter kleinen Rätseln versteckt sind.

Bildergalerie

Eure grauen Zellen müsst ihr dafür aber nicht allzu sehr anstrengen, denn um richtige Puzzles handelt es sich nicht. Stattdessen müsst ihr mit der Lampe Wesen angreifen, die den Durchgang blockieren oder auf dieselbe Weise Plattformen verrücken, um voranzukommen. Damit ihr euch nicht die ganze Zeit in Umbral versteckt, lauern dort hinter fast jeder Ecke (nicht besonders starke) Feinde. Anhand eines Symbols lässt sich erkennen, wie viel Aufmerksamkeit ihr bereits auf euch gezogen habt - je länger ihr dortbleibt, umso stärkere Gegner fallen euch an.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        So, mit deutlichem Abstand folgt jetzt auch mein Testeindruck.

        Kann man das neue Lords of the Fallen empfehlen? Kurz: Ja, wer Dark Souls, Bloodborne und co mochte, sollte unbedingt reinschauen! Ich hab das Spiel auf der PS5 gespielt und hatte Stand Anfang Dezember keine (kaum) technischen Probleme, in der Hinsicht Entwarnung. Wie siehts sonst aus?

        Die Pros:
        Lords of the Fallen fühlt sich wie ein Dark Souls 4 an. Die Steuerung ist flüssig, präzise und direkt. Waffen, Gadgets, Menüs und Movement Set sind sofort vertraut, im positiven Sinne. Auch die in den Gebieten verteilten Gegner und Bosse könnten Problemlos aus den genannten From Software-Spielen stammen, was erst einmal positiv gemeint ist - die alte Dark Souls-Rezeptur hat nichts von ihrem Reiz eingebüßt, im Gegenteil: Sie macht einen ordentlichen optischen Sprung! Vor allem die Beleuchtung und die tollen atmosphärischen Nebel- und Raucheffekte sorgen für echtes Next-Gen feeling, was wegen der eher durchschnittlichen Texturen und der kontrastarmen Tristesse der Umgebung auf Screenshots nur unzureichend zur Geltung kommt - in Bewegung und auf großem Bildschirm weiß das Spiel aber definitiv zu beeindrucken.

        So ganz bei Dark Souls in schön belassen es die Entwickler aber doch nicht, die angepackten Stellschrauben überzeugen grundsätzlich: Da wäre zunächst einmal die Parallelwelt Umbral, zu der man nahtlos springen kann und durch die sich manchmal neue Passagen in der "echten" Welt öffnen lassen. Umbral erweitert so vor allem den Erkundungs-Aspekt des Spieles, statt vertikales Mapdesign eben multidimensionales Mapdesign - auch cool. Die Erkundungs-Abschnitte, also die Wege zwischen den Lampen, wurden im Vergleich zu Dark Souls (und erst Recht Elden Ring) erhöht und wirken, gerade im Zusammenspiel mit der Umbral-Ebene, fordernder. Das Leveldesign ist oft verwirrend angelegt, auf den längeren Abschnitten kommen zudem auch mehr Gegner zusammen. Das mag nicht jedem gefallen, ich habe mir so etwas allerdings schon lange gewünscht und ich finde den Ansatz von Lords of the Fallen ziemlich perfekt getroffen! Die 18 (?) Bosse waren abwechslungsreich und mal mehr, mal weniger fordernd & kreativ. Insgesamt ist das Spiel eines der leichteren Soulslike (leichter, nicht leicht!), zudem mit ordentlichem Umfang: Ich habe etwas über 50 Stunden bis zum Abspann gebraucht.

        Klingt ja großartig. Gibt es ein aber?
        Ein kleines. Lords of the Fallen fühlt sich eben wie Dark Souls 4 an Von den Waffen über das Movement zum Artdesign bis hin zu Charakterwerten, Menüs und Sounddesign ("Viel Glockengebimmel, das war immer dabei! Mach viel Glockengebimmel rein, so alt und klösterlich!!") wirkt wirklich alles ein Tick zu vertraut. Burg, dunkle Burg, Sumpf, Dorf mit Mühle, außen an der Mauer/Felswand entlang, durch die Katakomben..das inhaltsleere/mysteriöse Gebrabbel der Questgeber, aus dem eh niemand ohne Guide die eigentliche Questaufgabe herauslesen kann; aufstehende Trick-Truhen, die einen vernaschen wollen. Es ist alles da, es ist alles perfekt umgesetzt. Aber die Parallelwelt Umbral alleine mag Soulslike-Veteranen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie das alles jetzt schon oft gesehen haben. Mehr Mut und Eigenständigkeit hätte Lords of the Fallen vielleicht gut getan.

        Gut getan hätten dem Spiel auch eine größere Auswahl an Gegnern. Dafür, dass die Gebiete größer wirken und man auch noch immer wieder Zeit in Umbral verbringt, setzt Lords of the Fallen auf ein Arsenal an Mobs, dass zwar grundsätzlich ordentlich ist, sich am Ende aber zu häufig wiederholt (Dass das Spiel einige der Bosse in Mini-Form als spätere Mobs bringt, verdient immerhin Anerkennung!). Wenn man die Abschnitte zwischen den Bossen 30% größer macht, braucht man nicht nur 30% mehr Mobs, man braucht auch 30% neue, andere Mobs - das mag die banale Erkenntnis des Spiels sein. Ein wirklich störender Nachteil ist es aber nicht. Dafür qualifiziert sich schon eher die Kamera, genauer gesagt, der Lock-On Mechanismus. Dieser schaltet sich nämlich gefühlt zu häufig auf die falschen Gegner auf. Könnte man jetzt einfach manuell durch die Gegner tappen, wäre das noch verschmerzbar. Zumindest auf der Playstation funktionierte aber auch das häufiger nicht. Falscher Lock-on->fehlerhafter Tap-Versuch->Lock-Off->Nochmal Lock-On->Jetzt kann der Kampf beginnen - das ist zu viel für ein Spiel, dass vom Spieler Präzision erwartet. Man lernt, sich damit zu arrangieren und eventuell wird hier noch ein Patch helfen.

        --

        Das klingt aber alles dramatischer, als es ist - Ich wurde von dem Spiel positiv überrascht und kann es empfehlen. Ich mag die From Software Spiele, die meisten Kopien dagegen mochte ich nicht, weil sie sich irgendwie nie ganz richtig anfühlen. Hier fühlt sich dagegen alles richtig an, die perfekte Kopie, mehr vom Alten, aber in neuem Gewand. Für mich seit Elden Ring die beste Reise in ein Soulslike und auch (vielleicht sogar gerade!) Spielern, die bisher noch einen Bogen um das Genre gemacht haben und nach einem guten Einstiegstitel suchen, zu empfehlen. Ob das dann etwas für einen ist, findet man nach spätestens einer Stunde beim ersten echten Boss, Pieta, heraus :-D
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        So, mit deutlichem Abstand folgt jetzt auch mein Testeindruck.

        Kann man das neue Lords of the Fallen empfehlen? Kurz: Ja, wer Dark Souls, Bloodborne und co mochte, sollte unbedingt reinschauen! Ich hab das Spiel auf der PS5 gespielt und hatte Stand Anfang Dezember keine (kaum) technischen Probleme, in der Hinsicht Entwarnung. Wie siehts sonst aus?

        Die Pros:
        Lords of the Fallen fühlt sich wie ein Dark Souls 4 an. Die Steuerung ist flüssig, präzise und direkt. Waffen, Gadgets, Menüs und Movement Set sind sofort vertraut, im positiven Sinne. Auch die in den Gebieten verteilten Gegner und Bosse könnten Problemlos aus den genannten From Software-Spielen stammen, was erst einmal positiv gemeint ist - die alte Dark Souls-Rezeptur hat nichts von ihrem Reiz eingebüßt, im Gegenteil: Sie macht einen ordentlichen optischen Sprung! Vor allem die Beleuchtung und die tollen atmosphärischen Nebel- und Raucheffekte sorgen für echtes Next-Gen feeling, was wegen der eher durchschnittlichen Texturen und der kontrastarmen Tristesse der Umgebung auf Screenshots nur unzureichend zur Geltung kommt - in Bewegung und auf großem Bildschirm weiß das Spiel aber definitiv zu beeindrucken.

        So ganz bei Dark Souls in schön belassen es die Entwickler aber doch nicht, die angepackten Stellschrauben überzeugen grundsätzlich: Da wäre zunächst einmal die Parallelwelt Umbral, zu der man nahtlos springen kann und durch die sich manchmal neue Passagen in der "echten" Welt öffnen lassen. Umbral erweitert so vor allem den Erkundungs-Aspekt des Spieles, statt vertikales Mapdesign eben multidimensionales Mapdesign - auch cool. Die Erkundungs-Abschnitte, also die Wege zwischen den Lampen, wurden im Vergleich zu Dark Souls (und erst Recht Elden Ring) erhöht und wirken, gerade im Zusammenspiel mit der Umbral-Ebene, fordernder. Das Leveldesign ist oft verwirrend angelegt, auf den längeren Abschnitten kommen zudem auch mehr Gegner zusammen. Das mag nicht jedem gefallen, ich habe mir so etwas allerdings schon lange gewünscht und ich finde den Ansatz von Lords of the Fallen ziemlich perfekt getroffen! Die 18 (?) Bosse waren abwechslungsreich und mal mehr, mal weniger fordernd & kreativ. Insgesamt ist das Spiel eines der leichteren Soulslike (leichter, nicht leicht!), zudem mit ordentlichem Umfang: Ich habe etwas über 50 Stunden bis zum Abspann gebraucht.

        Klingt ja großartig. Gibt es ein aber?
        Ein kleines. Lords of the Fallen fühlt sich eben wie Dark Souls 4 an Von den Waffen über das Movement zum Artdesign bis hin zu Charakterwerten, Menüs und Sounddesign ("Viel Glockengebimmel, das war immer dabei! Mach viel Glockengebimmel rein, so alt und klösterlich!!") wirkt wirklich alles ein Tick zu vertraut. Burg, dunkle Burg, Sumpf, Dorf mit Mühle, außen an der Mauer/Felswand entlang, durch die Katakomben..das inhaltsleere/mysteriöse Gebrabbel der Questgeber, aus dem eh niemand ohne Guide die eigentliche Questaufgabe herauslesen kann; aufstehende Trick-Truhen, die einen vernaschen wollen. Es ist alles da, es ist alles perfekt umgesetzt. Aber die Parallelwelt Umbral alleine mag Soulslike-Veteranen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie das alles jetzt schon oft gesehen haben. Mehr Mut und Eigenständigkeit hätte Lords of the Fallen vielleicht gut getan.

        Gut getan hätten dem Spiel auch eine größere Auswahl an Gegnern. Dafür, dass die Gebiete größer wirken und man auch noch immer wieder Zeit in Umbral verbringt, setzt Lords of the Fallen auf ein Arsenal an Mobs, dass zwar grundsätzlich ordentlich ist, sich am Ende aber zu häufig wiederholt (Dass das Spiel einige der Bosse in Mini-Form als spätere Mobs bringt, verdient immerhin Anerkennung!). Wenn man die Abschnitte zwischen den Bossen 30% größer macht, braucht man nicht nur 30% mehr Mobs, man braucht auch 30% neue, andere Mobs - das mag die banale Erkenntnis des Spiels sein. Ein wirklich störender Nachteil ist es aber nicht. Dafür qualifiziert sich schon eher die Kamera, genauer gesagt, der Lock-On Mechanismus. Dieser schaltet sich nämlich gefühlt zu häufig auf die falschen Gegner auf. Könnte man jetzt einfach manuell durch die Gegner tappen, wäre das noch verschmerzbar. Zumindest auf der Playstation funktionierte aber auch das häufiger nicht. Falscher Lock-on->fehlerhafter Tap-Versuch->Lock-Off->Nochmal Lock-On->Jetzt kann der Kampf beginnen - das ist zu viel für ein Spiel, dass vom Spieler Präzision erwartet. Man lernt, sich damit zu arrangieren und eventuell wird hier noch ein Patch helfen.

        --

        Das klingt aber alles dramatischer, als es ist - Ich wurde von dem Spiel positiv überrascht und kann es empfehlen. Ich mag die From Software Spiele, die meisten Kopien dagegen mochte ich nicht, weil sie sich irgendwie nie ganz richtig anfühlen. Hier fühlt sich dagegen alles richtig an, die perfekte Kopie, mehr vom Alten, aber in neuem Gewand. Für mich seit Elden Ring die beste Reise in ein Soulslike und auch (vielleicht sogar gerade!) Spielern, die bisher noch einen Bogen um das Genre gemacht haben und nach einem guten Einstiegstitel suchen, zu empfehlen. Ob das dann etwas für einen ist, findet man nach spätestens einer Stunde beim ersten echten Boss, Pieta, heraus :-D
      • Von bushgegner Mitglied
        Zitat von OldMCJimBob
        Was für ein zusammenhangsloser Rant. Dich interessieren Wertungen nicht mehr, Vorbestellen machste auch nicht mehr, weil ein Magazin Spiel a) mit 7 und Spiel b) mit 8 Punkten bewertet, wobei Du ja mit Spiel a) viel mehr Spaß hattest. Dass dann ein paar Tage später von selben Magazin ein Kommentar veröffentlicht wird, der neue Ideen in Soulslike fordert, hat mit all dem zwar gar nichts zu tun, setzt dem ganzen aber die Krone auf. Lol. Merkste selber? Wahrscheinlich nicht. Am Ende ja auch egal, stampf halt mit dem Fuß und sei anderer Meinung, who cares...
        So Zusammenhänge erkennen ist nicht so deins oder? Anway. Schönen abend für dich.
      • Von OldMCJimBob Mitglied
        Zitat von bushgegner
        Nö ist es nicht. Es ist ich zahle zwischen 50 und 70 Euro für ein Spiel und erwarte das es fertig ist denken. Und wir reden nicht von unspielbar, sondern von Spaß machen. Ich zocke Phanton Liberty gerade, aber ich zocke es nur durch, einzig die Story lässt es mich weiterspielen. Spaß wie bei Lies of P habe ich hier keinen, weil wie du schon richtig sagst es nach so langer Zeit immer noch nicht richtig läuft. Ich bleibe dabei. Verbuggten Spiele hohe Wertungen geben führt zu nix, außer dass sich Publisher & Entwickler weiter keine Gedanken machen, weil es wird ja eh gekauft und gut bewertet. Für mich selbst bleibt es dabei. Die Wertungen von PC Games und Co interessieren mich nicht mehr. Ich bestelle nichts mehr vor und warte den Release ab und schaue auf die Bewertungen in Steam und Co, da das die ehrlicheren Bewertungen sind und erst dann weiß ich ob ich kaufe oder auf einen Sale warte. Und warum, weil ein Spiele Magazin Lies of P 7/10 gibt, Lords of The Fallen 8/10 und ein paar Tage später nen Artikel bringt wo irgendwas von neuen Ideen & Settings im Soulslike Genre schreibt. Ah ja. Neue Ideen werden wohl kaum kommen, wenn man altbewährtes 8/10 gibt.
        Was für ein zusammenhangsloser Rant. Dich interessieren Wertungen nicht mehr, Vorbestellen machste auch nicht mehr, weil ein Magazin Spiel a) mit 7 und Spiel b) mit 8 Punkten bewertet, wobei Du ja mit Spiel a) viel mehr Spaß hattest. Dass dann ein paar Tage später von selben Magazin ein Kommentar veröffentlicht wird, der neue Ideen in Soulslike fordert, hat mit all dem zwar gar nichts zu tun, setzt dem ganzen aber die Krone auf. Lol. Merkste selber? Wahrscheinlich nicht. Am Ende ja auch egal, stampf halt mit dem Fuß und sei anderer Meinung, who cares...
      • Von bushgegner Mitglied
        Zitat von OldMCJimBob
        So würde ich das auch sagen, ja. Ist halt hartes schwarz-weiß-Denken. Bugs können sich auf den Spielspaß auswirken, mal mehr, mal weniger; sie müssen es aber nicht zwangsläufig. Würd hier nochmal Cyberpunk als prominentes Beispiel nennen. Das Spiel ist ja selbst jetzt, nach all den Jahren und Patches immer noch weit davon entfernt, wirklich sauber zu laufen und es gibt zahlreiche kleinere Bugs. Wird das Spiel dadurch unspielbar? Nö. Es hat offenbar sogar ziemlich viele Fans, die es großartig finden. Ist am Ende natürlich subjektiv, bleibt aber die Erklärung für Deine Frage "Spiel X hat mehr Bugs als Spiel Y, wurde aber trotzdem besser bewertet - wie kann das sein?"
        Nö ist es nicht. Es ist ich zahle zwischen 50 und 70 Euro für ein Spiel und erwarte das es fertig ist denken. Und wir reden nicht von unspielbar, sondern von Spaß machen. Ich zocke Phanton Liberty gerade, aber ich zocke es nur durch, einzig die Story lässt es mich weiterspielen. Spaß wie bei Lies of P habe ich hier keinen, weil wie du schon richtig sagst es nach so langer Zeit immer noch nicht richtig läuft. Ich bleibe dabei. Verbuggten Spiele hohe Wertungen geben führt zu nix, außer dass sich Publisher & Entwickler weiter keine Gedanken machen, weil es wird ja eh gekauft und gut bewertet. Für mich selbst bleibt es dabei. Die Wertungen von PC Games und Co interessieren mich nicht mehr. Ich bestelle nichts mehr vor und warte den Release ab und schaue auf die Bewertungen in Steam und Co, da das die ehrlicheren Bewertungen sind und erst dann weiß ich ob ich kaufe oder auf einen Sale warte. Und warum, weil ein Spiele Magazin Lies of P 7/10 gibt, Lords of The Fallen 8/10 und ein paar Tage später nen Artikel bringt wo irgendwas von neuen Ideen & Settings im Soulslike Genre schreibt. Ah ja. Neue Ideen werden wohl kaum kommen, wenn man altbewährtes 8/10 gibt.
      • Von Toni Autorin
        also bei technischen Problemen kommt es ganz auf die Art an, wie die im Spiel auftauchen. Wenn die Probleme so groß sind, dass das Spielgeschehen signifikant darunter leidet, dann fließt das in der Regel schon in die Wertung ein, eben weil der Spielspaß dann auch nicht mehr gegeben ist. Das erwähnen wir dann aber normalerweise auch in den Tests. Wenn es wenige Ruckler sind, dann geht das nicht unbedingt in die Wertung ein, wenn sie aber schon auffallen (das Spielgeschehen aber nicht wirklich beeinflussen) steht es oft im Test, muss aber nicht in die Wertung einfließen. Was aber spiel-beeinträchtigend ist und was nicht - das ist halt auch ein Stück weit persönliche Ermessenssache

        Womit ich bei meinem Lieblingsargument ankomme: Eine Zahlenwertung kann nicht ohne den Text alleine stehen, denn der gibt Aufschluss darüber, wie sich die Wertung zusammensetzt. Wenn überhaupt müssen Wertungsdurchschnitte herangezogen werden, denn das Mittel vieler Meinungen ist dann ungefähr, wie der durchschnittliche Spieler, einen Titel wahrnimmt. Aber ich bin als einzelner Spieler halt selten der Durchschnitt, weswegen es ja auch die einzelnen Tests gibt: Durch die Texte kann ich mir viel besser ein Bild davon machen, wie das Spiel wirklich ist und ob es zu mir passt.
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