Life is Strange: Reunion: Großes Finale mit der Rückkehr von Chloe Price und Zeitkräften
Die Wiedervereinigung von Max und Chloe steht bevor: Life is Strange: Reunion setzt auf Zeitreisen, starke Entscheidungen und ein großes Finale.
Life is Strange: Double Exposure ist noch gar nicht so lange her. Daher kamen die Anfang des Jahres aufgetauchten Gerüchte zu einem neuen Teil der Adventure-Reihe durchaus etwas überraschend. Auch weil das letzte Abenteuer von Max Caulfield nicht bei allen Fans wirklich gut ankam. Bei Kritikern war es ebenfalls das im Schnitt am schlechtesten bewertete Spiel der Reihe.
Die Gerüchte sollten sich aber nun sehr schnell bewahrheiten. In einer rund 20-minütigen Präsentation haben die Entwickler von Deck Nine und Publisher Square Enix jetzt Life is Strange: Reunion vorgestellt.
Fans müssen nicht mal sonderlich lange warten, denn schon am 26. März 2026 soll das Spiel für PC, PS5 und Xbox Series S/X erscheinen. Auf den ersten Blick scheint Reunion der Versuch zu sein, alle Checkboxen für Fans des allerersten Life is Strange abzuhaken, die sie in Double Exposure noch vermisst haben. Chloe Price feiert ihre Rückkehr und Max bekommt ihre Zeitrückspulkräfte zurück. Trotzdem knüpft das Spiel an das Ende des Vorgängers Double Exposure an und setzt die darin begonnenen Ereignisse fort.
Quelle: Square Enix
Max muss in Life is Strange: Reunion erneut eine Katastrophe abwenden, die das Leben ihrer Freunde in Gefahr bringt.
Wie kann Chloe zurück sein?
Entsprechend befinden wir uns mit Max weiterhin an der Caledon Universität, wo sie als Dozentin für Fotografie arbeitet. Die vom Unglück verfolgte Protagonistin steht einer neuen Herausforderung gegenüber. Diesmal droht der Campus in einer gewaltigen Feuersbrunst zerstört zu werden. Um das Unheil zu verhindern und ihre Freunde zu retten, gelingt es Max nach langer Zeit mal wieder, durch ein Foto in die Vergangenheit zu reisen. Ihr bleiben nun drei Tage Zeit, das Inferno zu verhindern. Zum Glück kann sie sich auf ihre Freunde verlassen, die von Max' besonderen Fähigkeiten wissen und sie tatkräftig unterstützen.
Hilfe kommt aber auch aus unerwarteter Richtung, denn plötzlich taucht Chloe Price wieder im Leben von Max auf. Nun stellen sich Kenner der Story aber natürlich zu Recht eine Frage. Wie kann Chloe hier auftauchen? Schließlich gibt es ein Ende des originalen Life is Strange, das die beste Freundin von Max nicht überlebt. Haben die Entwickler etwa ein Kanon-Ende festgelegt und ignorieren den anderen Storyverlauf? Auch den Machern war offenbar klar, dass dies vermutlich eine der drängendsten Fragen der Fans sein wird, und sie gehen darauf auch als eines der ersten Themen während des Präsentations-Streams ein.
Quelle: Square Enix
Chloe wird von Erinnerungen verfolgt, die einer Chloe in einer anderen Zeitlinie widerfahren sind.
Demnach kehrt Chloe tatsächlich unabhängig von dem im ersten Life is Strange gewählten Ende zurück. Um das zu ermöglichen, nutzen die Autoren die Ereignisse von Double Exposure, wo sich Max für eine Weile in zwei verschiedenen Zeitlinien bewegt hat. Am Ende verschmilzt sie diese beiden Zeitlinien miteinander. Das hat aber nicht nur Auswirkungen auf die Geschehnisse an der Caledon Universität, sondern auch anderswo auf der Welt. Chloe in Life is Strange: Reunion (jetzt kaufen 42,49 € ) ist also das Produkt der Verschmelzung beider möglichen Enden des ersten Life is Strange. Sie hat die Erinnerungen beider Versionen von Chloe, die sie sich nicht erklären kann.
Am Anfang von Reunion können wir verschiedene Entscheidungen aus den Vorgängern festlegen. Welche Romanze Max in Double Exposure eingegangen ist und eben auch, welches Schicksal Chloe im ersten Spiel erlitten hat. Je nachdem, welches Originalende wir wählen, verändern sich die Szenen und Dialoge von Chloe in Reunion. Die Entwickler zeigen eine Szene, in der sich zunächst eine überlebende Chloe an ihren Tod in der alternativen Zeitlinie erinnert. In der alternativen Version des selben Gesprächs, erinnert sich die eigentlich gestorbene Chloe an ein zerstörtes Arcadia Bay und das Grab ihrer Mutter statt an ihr eigenes.

Hab den ersten Teil und True Colors jeweils nicht lange durchgehalten. Mich haben die Geschichten um die persönlichen Dramen oder das eigene Gepäck, sowie auch das ganze Coming to Age völlig kalt gelassen.
Vielleicht bin ich auch schon etwas zu alt dafür.
Nein, Sorry, fragt da gerne bei den Entwicklern noch mal nach, aber das wirkt fast so als wolle man die tote Kuh noch mal melken. Besser wäre es gewesen Double Exposure durch eine Zeitreise oder in Form eines Prequels zu revidieren. Ich kann bald nicht mehr verstehen, dass "noch ein Life is Strange" von allen Beteiligten immer als die beste Lösung angesehen wird. Wenn sie mir jetzt auch noch True Colors kaputt machen ... ich hab fast schon Angst.