Trotz genialer Künstler, Nintendo, Square Enix und mehr: So hat die Leipziger Buchmesse 2025 meine schönen Erinnerungen aus der Schulzeit ruiniert
Nach den neusten Erfahrungen auf der Leipziger Buchmesse trauere ich meinen schönen Erinnerungen daran hinterher und stelle es ernsthaft infrage, ob sich ein weiterer Besuch noch lohnt.
Wenn sich der März dem Ende neigt, stehen nicht nur der Frühling, wärmere Tage, besseres Wetter und die verhasste Zeitumstellung vor der Tür, am letzten März-Wochenende öffnet auch die Leipziger Buchmesse (LBM) alljährlich ihre Pforten. Mit einer überdachten Fläche von 111.900 m² und einem Freigelände von 70.000 m² (zusammen also 181.900 m²) ist die LBM nach der Frankfurter Buchmesse die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands. Trotz der geringeren Fläche ist sie aber die mit Abstand besucherstärkste Messer dieser Branche.
Als Schüler durfte die Oberstufe unseres Gymnasiums jedes Jahr einen Ausflug auf die Messe unternehmen und einen Tag lang die Aussteller und Neuerscheinungen des Büchermarkts erkunden. Vollgepackt mit jeder Menge Werbegeschenken, von Kugelschreibern über Notizbücher bis hin zu ganzen Romanen und tonnenweise Leseproben, konnte ich schon auf der Heimfahrt den Messebesuch im nächsten Jahr kaum erwarten. Nachdem ich die ganzen Proben in Ruhe durchgeschmökert hatte, landeten natürlich auch zahlreiche Neuerscheinungen auf meiner Wunschliste oder direkt im Warenkorb.
Nachdem diese Zeit inzwischen schon seit einigen Jahren hinter mir liegt und ich noch immer mit einem guten Gefühl an die Messetage zurückdenke, ließ ich mir auch jetzt die Gelegenheit zum Messebesuch nicht entgehen, immerhin waren sogar Videospiele von Nintendo, Bandai Namco und Square Enix vertreten. Doch als ich in diesem Jahr nach den Strapazen meines Besuchs, und ja, es waren nichts anderes als Strapazen, ohne neue Impressionen zu Verlagen oder Bücher den Heimweg antrat, musste ich enttäuscht feststellen, dass diese Messe inzwischen zu einer einzigen Katastrophe verkommen war, und mein inneres Schulkind weinte bitterlich.
Schlechte Organisation und Planung
Als Mitglied der PC Games kam ich sogar in den Genuss einiger Pressevorteile der Messe, also einem Presseticket und der Möglichkeit, den Presseparkplatz zu nutzen. Mit dem hohen Besucheraufkommen im Hinterkopf bin ich also extra deutlich früher, als nötig gewesen wäre, aufgebrochen, um dem Gedränge zuvorzukommen. Dementsprechend kam ich über eine Stunde vor offiziellem Messebeginn am Gelände an, nur um festzustellen, dass alle Presseparkplätze bereits restlos belegt waren, und erhielt die freundliche Bitte vom Sicherheitspersonals, zu versuchen, auf einem regulären Besucherparkplatz fündig zu werden.
Während ich also versuchte, mich in den Stau rund um das Messegelände einzuordnen, hatte eine Mitarbeiterin der Messe ein noch viel größeres Problem. Wie ich aus ihrem Gespräch mit dem Sicherheitspersonal heraus hören konnte, wurden offenbar aus den Parkplätzen für die Angestellten der Veranstaltung kurzerhand Plätze für Presse und Content Creator gemacht, da diese wie bereits erwähnt schon lange voll waren, und so war es dieser Mitarbeiterin nicht möglich, ihren Arbeitsplatz zu erreichen und ihren Dienst pünktlich anzutreten. Aus meiner Sicht ein Versagen auf ganzer Linie in Bezug auf Planung und Organisation.
Dass die Plätze begrenzt sind, ist eine Tatsache, an der die Veranstalter nichts ändern können. Allerdings ist das auch kein Problem, das plötzlich aus dem Nichts auftaucht. Die Anzahl der verfügbaren Plätze sowie der eingeteilten Mitarbeiter ist im Vorfeld bekannt. Da stellt sich mir die Frage, warum die Vergabe der Tickets nicht im Vorfeld auf die verfügbaren Plätze beschränkt wird. Auch Hinweise, dass man mehrere Stunden früher da sein oder ggf. gleich auf einen anderen Platz ausweichen sollte, hätten geholfen, um dieses Ärgernis zu vermeiden.

also ich bin jedes Jahr mit dem kompletten Jahrgang meiner ganzen Schule da. Und ich sage den Schülern immer im Vorfeld: "Ladet euch die App runter, sucht euch aus, was euch interessiert, schaut im Hallenplan in der App schon WOCHEN vorher nach, wo der Stand sich befindet und macht euch im Zweifel eine Notiz in der App." Das funktioniert bei den Schülerinnen und Schülern WAHNSINNIG gut. Eine Schülerin hat sich sieben Autogramme dieses Jahr geholt, 8 hatte sie geplant.
Ich selbst bin mit 4 prall gefüllten Beuteln mit Materialien, Büchern und Krimskrams von der Buchmesse gegangen, und nur ein Buch (LTB 547) habe ich bezahlt.
Ich empfinde den ganzen Artikel nicht als Meinungsäußerung über die Buchmesse, sondern nur als Jammern über die eigene Unzulänglichkeit.
Wie gesagt, ich finde es schade dass, dein Bericht über die LBM25 so negativ klingt.
Mit kolumne meint man sowohl eine Spalte in der Zeitung als auch ein kurzer Kommentar, und kein Frust auslassen über mehrere Seiten.
Leider ist der Beitrag weder kurz noch wirklich sauber aufgearbeitet und viele ignorieren das Wort Kolumne weil sie damit nicht viel anfangen können. Wenn man dick und fett als Überschrift Meinung hinklatscht wissen die Leser sofort das der oder die "Journalisten" ihren Frust und umut freien Lauf lässt.
Als erstes nehm ich mal stark an das du am Samstag warst den schon immer Besucher stärksten Tag von allen 4 Tagen?! Es war absehbar das der Samstag zur Hölle wird, jeder der sich etwas informiert hat wusste das. Darum wird schon seit Jahren eindringlich von Messe und Besuchern geraten den Samstag möglich zu vermeiden.
Zum thema stände: sind dir nur die rosa roten Erinnerungen geblieben oder auch noch etwas was deine Lehrer euch zur Messe definitiv beigebracht haben? Eher ersteres, den eigentlich solltest du wissen wie man stände sucht und findet. JEDER stand hat eine Nummer, zum Beispiel "Halle 5 stand C509".
Durch diese Nummerierung die auch in der Messe App aufgeführt wird kann man die stände nicht verfehlen.
Zum thema Messe exklusive "Gegenstände": du verlangst also das Autoren und Autorinnen die auf jedes verkaufte Exemplar angewiesen sind nur für die Messe ein Buch schreiben? Die Buchmesse war noch nie wie die Agra wo du mit stiften, eimern und Plakaten zugeworfen wirst und dafür war ich schon immer dankbar.
Vorallem was diese von dir erwähnten leseproben sein sollen ist auch fraglich. Vielleicht meinst du die Vorlesungen von neuen Büchern der Autoren.
Zum thema schlechte Organisation:
Ja sie hätten den Vorverkauf schon 2 oder gar 3 Wochen stoppen müssen und nicht erst 1 Woche Zufuhr.
Was den Einlass angeht, da hatten sie am Donnerstag bis zum Samstag ein neues System ausprobiert was nicht gut lief aber dafür war es ein test und ist somit verkraftbar.
Am Donnerstag, Freitag und Sonntag war der Ansturm nicht so doll wie am Samstag und da lief es äußerst geschmiert. Am Freitag musste man von den drei Tagen am längsten anstehen (beim einlass) aber im Schnitt auch nicht mehr als eine halbe Stunde.
Was sehr traurig ist das du hier nur den einen Tag, den Samstag der mies lief hier als gesamt Katastrophe nimmst was für eine Journalistin absolut schlecht ist.
Beim nächsten mal nicht Kolumne hinschreiben sondern Meinung, den das hier ist eine reine Meinung.