PC-Boxensets: Surroundsound und Soundbars

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PC-Boxensets: Surroundsound und Soundbars
Quelle: Edifier

In unserem Lautsprecher-Special klären wir viele Begriffe wie Anlog und Digital oder aktiv und passiv und bieten 50 PC-Boxensets in einer Marktübersicht.

Surroundsound für den PC: sinnvoll?

Surroundsound über Lautsprecher hat inzwischen vor allem im Bereich des Heimkinos seine Daseinsberechtigung. Denn am PC, sofern man ein typisches Setting an einem Schreibtisch hat, macht es wenig Sinn, fünf Boxen und einen Subwoofer hinzustellen. Es ist dabei nämlich recht schwer, die Boxen so zu platzieren und anzusteuern, dass ein "korrekter" Surroundsound entsteht. Je näher die Boxen zum Hörer stehen, desto stärker verändert sich der Sound, wenn der Hörer seine Position verändert. Gerade, was die Ortung von Geräuschen zum Beispiel bei einem Shooter bei von "hinten" herannahenden Gegnern angeht, ist dies nicht gerade von Vorteil.

Hinzu kommt, dass eine Surroundsound-Simulation bei Kopfhörern inzwischen sehr gut funktioniert und die meisten Games dies auch bereits als Audioschema integriert haben. Mit halbwegs ordentlichen Kopfhörern ist man daher viel mehr im Spiel mittendrin und kann besser Gegner orten als es mit einem 5.1-Boxenset für PCs möglich wäre. Anders sieht es aus, wenn man im Wohnzimmer vom Sofa aus am PC oder auch über eine Konsole spielt - hier ist ein ordentlicher AV-Receiver mit passiven Hi-Fi-Boxen bei entsprechend nicht zu kurzen Sitzabständen eine enorme Aufwertung, obgleich die Sache auch deutlich kostspieliger ist als ein PC-Boxenset: Für einen AV-Receiver kann man mindestsens 350 Euro einrechnen, pro Eck-Lausprecher ab 100 Euro, für den Centerlautspecher ab 50 bis 60 Euro und für den Subwoofer ab 150 Euro.

Allerdings kann man ein solches Hi-Fi-Setting dann auch über Jahrzehnte behalten, zumindest was die Lautsprecher angeht. Wer mit einem solchen Setting liebäugelt, der kann auch zunächst klein anfangen und sich mit einem gebrauchten Stereoverstärker und zwei Boxen für die Front begnügen und das System nach und nach aufbauen.

Ein weiterer Vorteil: Man kann an einen Verstärker auch mehrere Dinge gleichzeitig anschließen. Moderne AC-Receiver bieten neben analogen Eingängen auch zwei oder mehr HDMI-Eingänge zum Beispiel für TV-Receiver, einen PC oder Spielekonsolen, und obendrauf zudem meist Streaming via DLNA oder auch per Bluetooth, so dass man auch nur per Smartphone Musik über die Lautsprecher der Anlage hören kann.

Das Logitech Z906 ist eines der wenigen noch angebotenen 5.1-Boxensets für den PC Quelle: Logitech Das Logitech Z906 ist eines der wenigen noch angebotenen 5.1-Boxensets für den PC Zusammenfassend gesagt raten wir also von einem kompakten 5.1-PC-Boxenset ab, zumal es inzwischen ohnehin nur sehr wenig Auswahl gibt - für zum Beispiel 150 Euro erhaltet ihr mit einem gleichteuren Stereo-Boxenset einen um Längen besseren und präziseren Sound, mit dem ihr viel mehr Spaß haben werdet. Surroundsound für den PC sollte man unserer Empfehlung nach entweder nur per Kopfhörer oder am Ende direkt über ein richtiges Heimkino-Setting verwirklichen.

Soundbars

Vor allem für Fernseher gedacht sind Soundbars. Sie sind vor allem dann beliebt, wenn man sich an sichtbaren Boxen an der Wohnzimmerwand stört oder dafür ohnehin keinen Platz hat. Klanglich sind solche Soundbars ähnlich teuren klassischen Boxen unterlegen - nicht ohne Grund hat sich das Aufstellen zweiter quaderförmiger Lautsprecher über Jahrzehnte hinweg etabliert.

Wer allerdings wirklich an Platzmangel leidet oder aus optischen Gründen lieber eine Leiste vor dem Bildschirm haben möchte, kann eine Soundbar ausprobieren. Die meisten Soundbars bieten auch eine Surroundsoundsimulation, die aber je nach den räumlichen Begebenheiten nicht oder nur mäßig funktioniert.

Bei der Simulation wird versucht, durch leichte Änderungen bei den Frequenzen und Timings bestimmter Töne und mit Hilfe von Reflexionen an den Wänden den Eindruck zu erzeugen, dass Schall nicht von vorne, sondern auch von hinten kommt. Allerdings stören Möbel und andere Gegenstände im Raum dieses Ergebnis, und auch die Abstände vom Hörer zur Soundbar kennt die Simulation nicht. Bei einer Surroundsoundsimulation für Kopfhörer, dies nur nebenbei, funktioniert die Simulation hingegen sehr gut, da es zwischen Kopfhörer und Trommelfell keine unberechenbaren Verhältnisse herrschen.

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  1. Seite 1 PC-Boxensets: Analoger und digtaler Sound
  2. Seite 2 PC-Boxensets: Digital oder analog verwenden? Kabelloser Sound
  3. Seite 3 PC-Boxensets: Passiv und aktiv, 2.0 und 2.1
  4. Seite 4 PC-Boxensets: Surroundsound und Soundbars
  5. Seite 5 PC-Boxensets: Kauftipps und Marktübersicht mit 50 Boxen-Sets
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