Genie und Wahnsinn: Geniale Menschen auf der Leinwand
Ob wahn-sinniges oder Wahnsinns-Genie, schon lange beeinflussen wahre Geschichten über geniale Menschen die Filmindustrie. Ob sie nun musikalisch begabt, intellektuell überragend oder mathematikaffin sind, die Erfolgsgeschichten echter Personen faszinieren das Publikum offenbar schon lange. Nicht selten mussten einige von ihnen für ihr Talent mit der eigenen Gesundheit bezahlen, doch hielt sie das nicht davon ab, Großes zu schaffen. Diese Woche stellen wir euch deshalb unsere Auswahl an biografischen Verfilmungen vor, die sich mit diesen Pionieren auseinandersetzen.
Shine – Der Weg ins Licht (1996)
Der Film Shine beruht auf dem Leben des David Helfgott und wurde von Scott Hicks inszeniert. In der Hauptrolle ist Geoffrey Rush zu sehen, der in diesem Drama brillant die schwierigen Verhältnisse aufzeigt, in denen der kleine Helfgott aufwächst. Sein Vater stammt aus ärmlichen Verhältnissen und will deshalb seinen Sohn zum Klavier-Virtuosen erziehen, bemerkt jedoch nicht, dass der Erfolgsdruck und die Eingeschränktheit den Jungen dauerhaft schädigen würden. Nach vielen Jahren, in denen sein Bekanntheitsgrad immer weiter ansteigt, bricht David plötzlich zusammen: Er leidet an einer schizoaffektiven Störung und wird in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Ganze 10 Jahre wird er behandelt und darf nicht mehr Klavier spielen, doch durch seine Frau Gillian schafft er es langsam zurück zu einem normalen Leben. Noch heute leidet er an Autismus, schafft es jedoch meist sich unter Kontrolle zu haben. Zum Klavierspiel hat er zurückgefunden und die Musik ist immer noch seine größte Leidenschaft.
