Jugendschutz total: So klassifiziert die Welt
Europa: PEGI und nationale Besonderheiten
Symbole der PEGI.
Der Großteil aller europäischen Nationen unterliegt den Richtlinien der PEGI (Pan-European Game Information), die von einer unabhängigen Softwareföderation getragen wird und im April 2003 eingeführt wurde. Zusätzlich zu den Klassifizierungen "ab 3 Jahren", "ab 7 Jahren", "ab 12 Jahren", "ab 16 Jahren" und "ab 18 Jahren" weist die PEGI mit Symbolen auf gefährliche Spielinhalte hin, darunter Gewaltdarstellungen, vulgäre Sprache und Diskriminierung. Deutschland übernahm das System nicht, Portugal passte zwei Altersfreigaben an die nationalen, gesetzlichen Gegebenheiten an.
Im Gegensatz zur USK spielt die PEGI-Organisation die Spiele nicht durch, ihre Einstufung basiert auf einem ausführlichen, schriftlichen Report des Herstellers. In Großbritannien vergibt zusätzlich das BBFC (British Board of Film Classification) eine Altersempfehlung, sowohl für Filme, als auch für Spiele. Die Einstufungen sind nicht verbindlich, den britischen lokalen Regierungen steht es frei, eine eigene Empfehlung auszusprechen. Die meisten halten sich aber an den Vorschlag des BBFC. Die zocken nämlich alles durch, von vorne bis hinten, so wie die USK. Das "C" in BBFC stand übrigens nicht immer für Classification. Als die Organisation 1912 gegründet wurde, lautete der Name British Board of Film Censors, die Vereinigung der Film-Zensoren, sozusagen.
Das Land der aufgehenden Sonne
Werfen wir einen Blick gen Osten. In Japan zeichnet die Computer Entertainment Rating Organization für die Einstufung von PC- und Computerspielen verantwortlich. Die CERO ist eine nicht kommerzielle Einrichtung und vergibt die Klassifizierungen "A" (alle Altersgruppen), "B" (ab 12 Jahren), "C" (ab 15 Jahren), "D" (ab 17 Jahren) und "Z" (ab 18 Jahren). Ähnlich der PEGI setzt auch die japanische Institution auf Symbole, die repräsentativ für zum Beispiel sexuelle Inhalte, Gewaltdarstellung und Wetten auf die Packungsrückseite gedruckt werden.
Quelle: PCGames
Zurück nach Deutschland
Woran scheiterte die Indizierung von Clive Barker's Jericho? Nachdem die USK dem Spiel eine Kennzeichnung verweigerte, landete Jericho auf dem Schreibtisch der BPjM, der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. Aufgabe der BPjM ist es, über eine Indizierung eines Mediums zu entscheiden, das heißt, ein Verbot der Bewerbung und des öffentlichen Verkaufs auszusprechen. Im Fall Jericho entschied das Gremium gegen eine Indizierung, jetzt prangert besagtes Logo auf der Packung. Das australische OFLC hätte das Spiel mit einer R18+-Einstufung verbieten können, ohne die zusätzliche Einbindung eines weiteren Gremiums.


Aber so ist das halt, eine Randgruppe ist natürlich viel gefährlicher, als eine völlig verblendete Main-Stream-Moral..
(Ich verzichte mal bewusst auf Smilies, die den ironischen Beigeschmack meines Textes unterstreichen würden, da mir nicht ausreichend Smilies zur Verfügung stehen, um die Komplexität der verdrehten Paradoxien symbolhaft darstellen zu können)
p.s. zum restlichen Artikel schreibe ich mal nichts, da im Grunde das Wesentliche schon unterstrichen wurde :)
ich würde in deutschland auch das Pegi system bevorzugen da ich deren einschätzugen häufig wesentlich besser finde als die der USK. desweiteren sollte die Bpjm abgeschafft werden denn ab 18 ist ab 18 diese Spiele können ruhig öffentlich stehen. Mann müsste nur mal den perso überprüfen und schon ist es gut. Außerdem sind die freigaben der USk teilweise nicht mal ansatzweise nachzu voll ziehen. So ist Soldier of Fortune 2 bis auf das allerletzte verstümmelt und geschnitten. Es wurden alle gegner gegen Roboter ausgetauscht und dann ist das noch ab 18 das wäre locker ab 16 denn das ist wirklich harmlos. ganz anders die uncut version das ist wäre absolut verdient ab 18.
Ähnlich seltsam das Schnittverhalten bei Stranglehold und El matador in beiden wurde das Blut und so entfern aber bei El Matatdor noch extra eine Begründung für seine handlung gegeben ihm zum doppelagenten ernannt um klar zus tellen das das DEA agenten nicht alles und jeden erschießen. Bei Stranglehold spielt man Inspector tequilla und der ist polizist und durfte es auch in der Deutschen Fassung bleiben. Und der ballert dich genauso durch die Level.
Noch genialer ist dann Assanins Creed wo töten für richtig erklärt und Blut fließt was in der regl für die Indiezierung reicht kam da ab 16 durch. Was ich für richtig halten denn mit 16 ist das Absolut ok aber im vergleich zu anderen Entscheidungen seltsam.
Also alles im allen kann erstmal die USk beliben auch wenn mir Pegi besser gefällt allerding sollte bei 18 schluss und die Indiezierung abgeschafft. nur die Beschlagnahmung sollte weiter bleiben fals einer auf die Schwachsinns Idee kommt ein Spiel zu entwickeln woman Juden oder auch Muslime ausrotten weil sie Muslime sind oder allgemien vöLker oder reliogionsgruppen das ghet denn odch zu etwas zuweit.
Minderjährige muss man unbedingt vor gewaltverherrlichenden Spielen schützen.
Allerdings können ach 12 Jährige sehr gut zwischen Realität und Virtualität unterscheiden. Ich habe mit 12 schon GTA 3 und das damals sehr neue GTA Vice City gespielt und Counter Strike.
Während des Spielens habe ich nichts für die Spielfiguren empfunden, aber als z.B. die Terroranschläge geschahen war ich sehr geschockt, angetan und habe mitgelitten.
Eine Abstufung der Spieler durch sog. "Ballerspiele" kann ich als lebender Gegenbeweis nicht bestätigen.
Meiner Meinung nach reichen zwei Alterseinstufungen völlig:
-Von 0-14
und
-14+
Zusätzlich eine Einstufung für wirklich übertriebene Gewaltdarstellung, die nur in Ausnahmefällen genutzt wird:
-18+
BTT: Ich halte die Arbeit der USK für zumindest zweckdienlich, man eher sollte die Händler in die Pflicht nehmen die Alterseinstufung auch zu beachten (was nicht z.Z. einfach nicht der Fall ist) und letzten Endes MÜSSEN (mit voller Absicht groß geschrieben) die Eltern ebenfalls ein oder am besten zwei Augen darauf werfen was Ihre Kinder so spielen.
Das wurde so und in ähnlicher Form bestimmt schon tausend mal gepostet, ändert aber nix an seiner Richtigkeit.
Mein Kommentar bezog sich eher auf DocX Verlangen nach der freien Wahl seiner Entscheidungen und dem nicht Vorhandensein eben dieser.
Ich glaube kaum das Beckstein (und sicherlich 99% aller politisch Verantwortlichen) irgend eine Kompetenz in Sachen Computerspiele vorzuweisen haben.
BTT: Ich halte die Arbeit der USK für zumindest zweckdienlich, man eher sollte die Händler in die Pflicht nehmen die Alterseinstufung auch zu beachten (was nicht z.Z. einfach nicht der Fall ist) und letzten Endes MÜSSEN (mit voller Absicht groß geschrieben) die Eltern ebenfalls ein oder am besten zwei Augen darauf werfen was Ihre Kinder so spielen.
Das wurde so und in ähnlicher Form bestimmt schon tausend mal gepostet, ändert aber nix an seiner Richtigkeit.