Was sollte man aus Japan mitbringen? Erkenntnisse eines Japan-Freaks
Japan-Freak Matze ist mal wieder der Arbeit ins Land von Final Fantasy, Dragon's Dogma 2 & Co. geflohen - und ist mit einem Shopping-Guide zurück, der verrät, was man unbedingt dort kaufen sollte. Denn während es einige Sachen auch bei uns gibt, sind andere teilweise nur vor Ort erhältlich.
Die Welt bereisen, es gehört zu den großen Freuden des Lebens. Und je weiter die Reise, desto schöner das Erlebnis - zumindest für viele Menschen mit Fernweh, die einfach genug von den eigenen Tapeten haben ... und denen langsam die Decke auf den Kopf fällt. Ich würde mich nicht automatisch dazu zählen, doch ich weiß, dass es ein Land gibt, bei dem ich aus Liebe praktisch niemals Nein sagen würde: Japan, Nippon, das Land der aufgehenden Sonne, Heimat von Dragon's Dogma 2, Final Fantasy, Pokémon, One Piece & Co. Nach mehreren Wochen am anderen Ende der Welt, auf einer mir ganz besonderen Insel-Kette, bin ich zurück und will jedem helfen, der sich die Frage stellt: Was bringt man überhaupt aus Japan mit?
Und für die Beantwortung dieser Frage nenne ich jetzt nicht Kleinigkeiten, die ihr genauso für nur etwas mehr Aufpreise auch hier bekommt. Es geht um Sachen, bei denen man sich förmlich wie ein Dieb fühlt, weil man sie in Japan so günstig bekommt. Oder auch einfach Artikel, die hier so schwer zu bekommen sind, dass man sie praktisch gar nicht findet. Den Anfang machen dabei direkt Schätze der kulinarischen Art.
Bei diesen Snacks unbedingt zugreifen
Natürlich gibt's im Urlaubsalltag generell großartiges Essen in Japan - etwa das beste Sushi der Welt, großartige Ramen-Schüsseln, vegetarische Tempelküche, Kobe-Steak, tolles Streetfood wie Tako-yaki und Tayaki, sowie ganz bunte Erfindungen wie Okonimyaki. Aber zum Heimbringen finden sich geniale Snacks, hier die Highlights meiner letzten Jahre im Japan-Urlaub:
- Kandierte Yuzu-Schalen: Die Hybrid-Citrus-Frucht findet sich nur schwer außerhalb von Japan; besondere Süßigkeiten damit noch weniger. Greift also direkt zu, wenn ihr etwa in einem Supermarkt oder Convenience Store ("Konbini", also 7/11, Lawson oder Family Mart) über das süß-bittere Gold stolpert.
Quelle: buffed (Matthias Brückle)
Nichts für jedermann, aber auf jeden Fall einen Versuch wert: Kandierte Yuzu-Schalen!
- Zitrusfrüchte en masse: Gefühlt jede Region Japans ist stolz auf ihre eigenen Abwandlungen von Orangen, Zitronen und Mandarinen, dabei ist die Yuzu nur ein Beispiel von vielen. Schaut euch also auf jeden Fall um, wenn ihr auf Märkte geht oder regionale Shops besucht. Ob Yuzu-Sirup, getrocknete Mandarinen-Hybride oder in Schokolade getauchte "Iyokan". Letztere ist eine Zitrusfrucht, auf welche die Region Ehime stolz ist. Pure Früchte im Gegensatz zu Schokolade, Marmelade & Co. als Mitbringsel hingegen - wie Fleisch - bei Flügen ein No-Go. Diese müsst ihr vor Ort verkosten.
- Geniale KitKat-Varianten: Wer denkt, dass er hierzulande schon KitKat gegessen hat, der muss unbedingt die Angebote von Japan probieren. Ob "Matcha" (Grüner Tee, von sanft bis bitter), Sake, Himbeere, Erdbeer-Käsekuchen, Pflaumenwein, Wasabi (?!) oder auch Maronen - immer die Augen offenhalten, welche Sondereditionen gerade verfügbar sind. Das ist nämlich nicht nur vom Laden abhängig, sondern auch der Region und der Jahreszeit. Die Version mit Edelkastanie findet sich etwa außerhalb von Mega-Stores wie Don Quijote nämlich nur im Herbst.
Quelle: buffed (Matthias Brückle)
Welches KitKat darf es sein? Klare Antwort: Ja.
- All Things Grüner Tee! Japan ist seinem grünen Gold komplett verfallen und das merkt ihr spätestens bei Süßigkeiten. Ob Baumkuchen, Schokokeks, Nüsse im Schokomantel oder auch Käsekuchen und Mikado (wie KitKat in zig Versionen) - es gibt "Grüner Tee"-Varianten. Besonders auffällig ist das übrigens, wenn ihr die Stadt Uji besucht - die Hauptstadt des Grünen Tees in Japan. Jeder Laden lockt hier mit speziellen Matcha-Süßigkeiten, die tolle Mitbringsel abgeben.
Quelle: buffed (Matthias Brückle)
Baumkuchen mit Macha-Geschmack? Na logo.
Quelle: buffed (Matthias Brückle)
Wenn man nur noch Grün sieht, hat man entweder zu viel Absinth getrunken oder ist in einem japanischen Laden genau richtig abgebogen.
Nach den kulinarischen Genüssen geht es auf der Seite mit dekorativen Sachen weiter, die ich jedem ans Herz lege, der auch nur etwas Bastelnatur mitbringt. Denn in Japan wird Handarbeit auf einem Level verehrt, das wir in Deutschland gar nicht mehr so kennen. Also, schnell umblättern und zu Seite 2!
