20+ Dinge aus Japan, die mir in Deutschland nach meiner Reise sehr fehlen

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20+ Dinge aus Japan, die mir in Deutschland nach meiner Reise sehr fehlen
Quelle: buffed (Matthias Brückle)

Wonach sehnt man sich in Deutschland zurück, wenn man gerade noch in Japan Urlaub gemacht hatte? Nach einem Berg an Dingen! Wir verraten euch, welche Dinge Japan besonders von Deutschland abheben - und die man sich später schmerzlich zurückwünscht.

Okonomiyaki: Hier kaum zu bekommen

Doch während ich Sushi, Ramen & Co. auch in der Bundesrepublik finde, gibt es eine Spezialität aus der Region Hiroshima sowie Osaka kaum hierzulande: Das Gericht Okonomiyaki und setzt sich je nach Region aus Pfannkuchenteigmischung, Kohl und im Grunde allem zusammen, was man drin haben will. Die Hiroshima-Variante setzt sogar auf Nudeln im chaotisch aussehenden Gericht! Das Ganze dann noch mit Mayo und BBQ-Soße garniert ... Ich sabbere quasi beim Schreiben.

Okonomiyaki sieht bei der Zubereitung absolut chaotisch aus. Quelle: buffed (Matthias Brückle) Okonomiyaki im fertigen Zustand: Jedes Restaurant macht es anders, es ist aber immer lecker! Quelle: buffed (Matthias Brückle)

Wer das Gericht ausprobieren will und es nicht weit nach Frankfurt hat, dem kann ich tatsächlich das Okonomiyaki-Restaurant Konamon in Frankfurt empfehlen: Nur dort habe ich das Gericht bisher in derselben Qualität wie in Japan gefunden!

Streetfood vom Allerfeinsten!

Aber auch, wenn man nur schnell etwas auf die Hand will, wird man in Japan wunderbar fündig. Da wären die köstlichen, mit Pudding oder roter Bohne gefüllten Waffeln in Fischform - Taiyaki. Oder wer es würziger will, wie wäre es mit Onigiri (Reisbällchen) mit allerlei Füllungen - Lachs, Alge, Thunfisch, Hähnchen & Co.? Kein Favorit von mir, aber ein absoluter Liebling von vielen anderen sind noch Takoyaki: Tintenfisch-Stücke, umhüllt von einer Teigkugel! Natürlich gibt es noch Teigtaschen in sämtlichen Formen und Füllungsarten. Aber es geht noch schneller und einfacher auf die Hand ...

Bock auf einen Crepe mit Apfelmus-Füllung - schnell auf die Hand? Quelle: buffed (Matthias Brückle) Waffeln, gefüllt mit roter Bohne oder Custard (Pudding): Von diesen Taiyaki hätte ich mich teilweise am liebsten komplett ernährt. Quelle: buffed (Matthias Brückle)

Convenience Store: Der Name ist köstliches Programm

Egal wo, egal wann: Convenience Stores in Japan halten euch den Rücken frei. Am ehesten sind sie mit einem Rewe2Go oder Yormas zu vergleichen, aber sie lassen die sehr alt aussehen. Die Ketten namens Lawson (großartige Egg-Salad-Sandwiche), Seven Eleven und FamilyMart sind fast überall zu finden. Sie versorgen euch mit allerlei Hygiene-Artikeln, Alkohol, Süßigkeiten, Getränken und herzhaften Mahlzeiten. Selbst frittiertes Hähnchen findet ihr dort in unterschiedlichen Varianten! Regelmäßig hatte ich mich einfach dort bedient, wenn Restaurants schon geschlossen waren. Natürlich, schließlich sind diese Läden oft 24 Stunden lang offen!

Findet man kein offenes Restaurant, kann man sich im Notfall auch im Convenience Store allerlei Gerichte holen, die erstaunlich gut schmecken. Quelle: buffed (Matthias Brückle) Findet man kein offenes Restaurant, kann man sich im Notfall auch im Convenience Store allerlei Gerichte holen, die erstaunlich gut schmecken.

8.000 Varianten Tofu

Oh, und bevor ich es vergesse: Natürlich habe ich in Japan die vielen Käsevarianten vermisst, die man in Deutschland bekommt. Das Äquivalent in Japan waren dafür unzählige Tofu-Varianten, von denen man hierzulande nur träumen kann! Samtig weich, rauchig und robust, würzig und vollmundig - vor allem beim Nachkochen von japanischen Gerichten kommen wir in unserem Haushalt einfach an unsere Grenzen, wenn ein bestimmter Tofu am besten dafür wäre.

Auf der Insel Yakushima hatten wir zum Hauptgang noch besonders weichen Tofu bestellt - unglaublich lecker in Kombination mit der örtlichen Sojasoße. Die Insel hatte obendrein auch frittierten Tofu, der zum Sterben gut war! Quelle: buffed (Matthias Brückle) Auf der Insel Yakushima hatten wir zum Hauptgang noch besonders weichen Tofu bestellt - unglaublich lecker in Kombination mit der örtlichen Sojasoße. Die Insel hatte obendrein auch frittierten Tofu, der zum Sterben gut war!

Figuren, Merch, Shopping

Aber auch fernab von kulinarischen Einkaufsmöglichkeiten finden sich viele Läden, die sich dafür um Gaming, Anime, Anime-Figuren und sonstige Fan-Artikel drehen. Wenn ich etwa in Deutschland coole Gundam-Modelle oder One-Piece-Figuren kaufen will, kostet mich das natürlich. Die Sets sind schließlich meistens "Made in Japan". Aber dank vieler Secondhandshops für fertige Figuren und Bausätze war der Urlaub für mich ein wahres Shopping-Paradies: Mein einziges Limit war die Größe meines Koffers!

Der Garten Eden für Fans von Anime-Figuren: Läden wie Mandarake und Lashinbang versorgen euch mit Tonnen an Artikeln, die in Deutschland teurer sind. Quelle: buffed (Matthias Brückle) Der Garten Eden für Fans von Anime-Figuren: Läden wie Mandarake und Lashinbang versorgen euch mit Tonnen an Artikeln, die in Deutschland teurer sind.

Paradies für Bastler

Generell haben Japaner ein gigantisches Faible für Handwerk, Designs und Bastelarbeit. Tokyu Hands ist ein wunderbares Beispiel dafür: Ob schöne Geschenkverpackungen, Grußkarten, Puppenhäuser, Holzschnitt-Dioramen, Puzzle, Sticker oder sonstige Spielereien: Man wird fündig! Wer also eine Kultur zu schätzen weiß, die auch im 21. Jahrhundert noch auf Handwerk und Basteln steht, wird sich freuen. Kyōto ist etwa eine geniale Anlaufstelle, für alle, die Kimonos oder einfach Stoffe kaufen wollen!

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