Infernal
Als Ryan Lennox seinen Job als himmlischer Agent verliert, bekommt er ein Angebot vom Teufel höchstselbst - und nimmt den Auftrag an.
Es hat fast den Eindruck, als wäre Ryan Lennox so sportlich wie Archäologin Lara Croft. Er hangelt sich an Rohren entlang, krabbelt an Gitterzäunen hoch oder wirft sich mit Hechtsprüngen in Deckung.
Auf der Erde tobt ein Krieg zwischen den Abgesandten der Hölle und den Heerscharen des Himmels. Die beiden Mächte, die sogenannten Agenturen, beschäftigen Agenten, die sie für ihre Sache einsetzen. Einer davon ist Ryan Lennox, ein tätowiertes Raubein, Kämpfer auf Seiten des Himmels. Als er jedoch Gefallen am sündigen Leben findet, entlässt man ihn kurzerhand.
Lennox wechselt die Fronten und greift fortan als Handlanger des Teufels in den Konflikt zwischen Gut und Böse ein. Als Spieler ist es nun Ihre Aufgabe, den Auftrag des Teufels auszuführen und mit dämonischen Kräften den Guten ordentlich einzuheizen.
Infernale Macht
Die überirdischen Fähigkeiten bekommen Sie vom Teufel persönlich geschenkt, allerdings in kleinen Häppchen. Nach und nach kommen im Laufe des Spieles neue Höllenspielereien wie etwa Telekinese oder Teleportation hinzu. Die Kräfte kosten allesamt Mana, das Sie nur sehr langsam wieder aufbauen. An Stellen, an denen dunkle Energien walten, etwa düstere Keller, geht das weit schneller. Töten Sie Gegner und dienen damit dem Bösen, füllt sich Ihr Manabalken ebenfalls.
Mit dieser Macht ausgerüstet, treten Sie gegen die Armeen des Himmels an.
Die verbergen ein dunkles Forschungsgeheimnis und scheinen gar nicht so reinen Herzens zu sein, wie man es von Vertretern Gottes auf Erden erwarten sollte. Zudem wehren sich die futuristisch gekleideten Mönche mit modernsten Waffen und einer erstaunlichen Intelligenz. Sie gehen in Deckung oder rufen Verstärkung, bringen sich mit einem eleganten Hechtsprung in Sicherheit oder greifen auch schon mal mit Schlägen und Tritten an, wenn Sie ihnen zu nahe kommen.
Später besitzen die Mönche sogar ebenfalls Spezialkräfte und machen Ihnen das Leben gehörig schwer. Besonders fies: Manche der Himmelsagenten schleudern Granaten, die ein Kraftfeld erzeugen. Darin schwinden Ihre infernalen Kräfte in Sekunden.
Allein mit Ihren gottlosen Fähigkeiten kommen Sie nicht gegen die zahlenmäßig überlegenen Gegner an. Deswegen greifen Sie zu weltlichen Waffen, um Ihren Auftrag auszuführen. Dabei reicht die Palette von kleinen Pistolen über Wurfsterne und schweren Maschinengewehren bis hin zu Laserpistolen und Flammenwerfern.
Jede Waffe ist außerdem durch eine der Spezialfähigkeiten mit Extrawumms aufmotzbar. Gegner haben gegen diese infernale Kraft nicht den Hauch einer Chance.
Befinden sich die Mönche erst einmal auf dem Weg zu ihrem Chef, schnappen Sie sich die leblosen Körper und entziehen ihnen mit einem Tastendruck die letzten Reste Lebensenergie, um Ihre eigenen Reserven wieder aufzufüllen. Dabei nehmen Sie gleichzeitig Munition und eventuell versteckte Schlüsselkarten auf. Looten auf Dämonisch also.
Nicht nur schießen
Der alte Wissenschaftler in seinem fliegenden Rollstuhl ist ein knackiger Endgegner. Wir können ihn nur mithilfe unserer Höllenkräfte besiegen.
Die Kräfte der Hölle, die Sie im Lauf der Geschichte erlernen, sind aber nicht nur Spielerei. An manchen Stellen sind sie sogar zwingend vonnöten. Höllensicht benutzen Sie, um versteckte Türcodes zu entdecken, Telekinese hilft Ihnen, den Weg freizuräumen. Die wichtigste und mächtigste Höllenkraft ist aber die Macht der Teleportation. So müssen Sie etwa mehrere Schalter gleichzeitig drücken, um ein Tor zu öffnen.

FAZIT: Meiner Meinung nach ein Action-Adventure, das Sam Fisher Konkurrenz macht!
P.S.: Lauft auf einem Core2Duo E6600 mit 2GB Ram und einer 7900GT locker und flockig in 1280x1024 und höchsten Grafikeinstellungen. Sauber programmiert Jungs!
Ein Satz stört mich allerdings:
SSA
Würden solche Shooter nur 30€ oder so kosten, wäre es okay, aber für 7 Stunden 40-45 Euro zu verlangen, das ist definitiv zu viel.
Ein Satz stört mich allerdings:
SSA
cheers