Indiana Jones und der Große Kreis stundenlang gespielt: So gut wird der neue Indy wirklich!

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Special Felix Schütz - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Indiana Jones und der Große Kreis stundenlang gespielt: So gut wird der neue Indy wirklich!
Quelle: Bethesda

Die Wolfenstein-Macher wollen das ultimative Indy-Abenteuer erschaffen, wir haben es stundenlang gespielt. Kämpfen, schleichen, erkunden und rätseln - in unserer Vorschau mit Video erfahrt ihr, wie sich das Abenteuer wirklich spielt.

Als Indy beginnt, seinen Reisekoffer zu packen, gelingt den Entwicklern sogar noch eine kleine Überraschung: Ein ganz bestimmtes Musikstück wird gespielt, dazu ein kurzer Dialog, der von Herzen kommt - mehr braucht es gar nicht, um eine stimmungsvolle Brücke zu Jäger des verlorenen Schatzes zu schlagen. Und nein, ich will gar nicht mehr dazu verraten! Aber ich kann euch versichern, dass der Fan in mir von einem Ohr bis zum anderen gestrahlt hat.

Schleichen ohne Frust

Kurz darauf steigt Indy auch schon in den Flieger und düst ab in Richtung Vatikan. Italien wird zu dieser Zeit bereits von den Faschisten regiert, Indy kann also nicht einfach hineinspazieren. Zeit zum Schleichen! Denn wer die Filme kennt, weiß natürlich, dass Indy zwar selten vor einem Kampf zurückschreckt, doch meistens bleibt ihm dann auch keine andere Wahl. "Natürlich besiegt er in den Filmen jede Menge Feinde. Aber wenn möglich, wird er immer versuchen, eine Auseinandersetzung zu vermeiden und lieber seinen Verstand benutzen. Er schaut sich nach Alternativen um, schnappt sich eine Verkleidung oder findet einen Weg um das Hindernis herum.", erklärt uns Axel Torvenius und lacht: "Er ist eben ein schlauer Mann."

Mit Nahkampfwaffen schalten wir unachtsame Wachen aus. Quelle: Bethesda Spielerisch ist das Schleichen im Vatikan ziemlich simpel umgesetzt. Man muss im Grunde nur um Ecken schauen, außer Sichtweite der Wachen bleiben und hier und da mal einen Gegenstand benutzen. Mit einem gezielten Flaschenwurf lässt sich ein Gegner zum Beispiel für einen Moment ablenken. Das ist mein Einsatz! Denn nun kann ich mir schnell irgendein Werkzeug schnappen, eine Schaufel oder was eben gerade herumliegt. Dann schleiche ich mich leise von hinten an und ziehe dem Faschisten das Ding über den Kopf. Danach kann ich den bewusstlosen Körper noch außer Sichtweite schleppen, damit niemand Verdacht schöpft. Sam Fisher wäre stolz auf mich.

Und wird man doch mal entdeckt, heißt es auch nicht gleich "Game Over!"wie zum Beispiel bei Star Wars: Outlaws. Laut den Entwicklern sollt ihr nämlich immer die Möglichkeit haben, euch irgendwie noch aus einer Situation heraus zu kämpfen oder ganz einfach das Weite zu suchen. "Wir wollen die Spieler da wirklich nicht bestrafen.", erklärt Torvernius.

Die Peitsche dient auch zum Klettern. Quelle: Bethesda

Abenteuer über Action

Einen ständigen Questmarker oder Kompass gibt es übrigens nicht, aber dafür kann man jederzeit eine Karte hervorholen. Dabei wird dann auch kurz das nächste Ziel eingeblendet und man kann sich besser orientieren. Und wer doch mal nicht weiter weiß, sollte einen Blick ins hübsch gestaltete Tagebuch werfen - darin werden alle wichtigen Ereignisse, Tipps und Hinweise automatisch notiert.

Trotzdem hält sich das Spiel mit Hilfestellungen zurück, darum solltet ihr immer die Augen offenhalten und die Umgebung sorgfältig absuchen. Wenn man zum Beispiel den passenden Schlüssel gefunden hat, lässt sich damit eine verschlossene Tür aufsperren, die dann vielleicht zu einem alternativen Pfad über die Dächer führt. So lassen sich ein paar Gegner ganz einfach umgehen.

Die Suche nach Schlüsseln lohnt sich. Quelle: Bethesda Hier und da findet man auch Dokumente, etwas Geld, Verbandszeug oder vielleicht sogar eines von mehreren kleinen Fertigkeitsbüchern. Die schalten dann neue passive Boni für Indy frei, zum Beispiel ein Extraleben, mehr Ausdauer, stärkere Angriffe und so weiter. Die Bücher zu finden, reicht aber nicht aus, sie müssen auch noch mit Abenteuerpunkten freigeschaltet werden. Das sind im Grunde nur stinknormale Erfahrungspunkte, wenn auch mit einer Besonderheit: Ihr erhaltet sie nicht für besiegte Gegner! Stattdessen gibt's die Punkte nur für Entdeckungen in der Spielwelt, für gelöste Rätsel, für Sammelgegenstände oder wenn ihr ein Hindernis überwunden habt - also alles, was irgendwie mit dem Thema "Abenteuer" zusammenhängt. Denn das ist nun mal der Schwerpunkt von Der Große Kreis.

Die Entwickler sprechen darum auch gerne von einem Adventure-Action-Spiel und nicht von einem Action-Adventure. Natürlich erlebt man zwischendurch immer wieder kurze Kampfeinlagen und Prügeleien. Und genau wie in den Filmen soll es ab und zu auch aufwendig inszenierte, besonders actionreiche Abschnitte geben, in denen es dann richtig zur Sache geht. Doch meistens peilen die Entwickler eher ein ruhigeres Spielgefühl an - ganz einfach, weil das besser zur Vorlage passt.

Mit dem Hammer durch die Wand: Indy sucht nach einem Artefakt. Quelle: Bethesda

So sagt man in Österreich auf Wiedersehen

Aber keine Sorge: Wer so gar keine Lust auf Schleichen hat, lässt einfach die Fäuste sprechen. Noch einfacher wird's, wenn man vorher einen Gegenstand gefunden hat, der sich als Waffe einsetzen lässt. Egal ob Kerzenständer, Rechen, Werkzeug oder Banjo, jede Nahkampfwaffe teilt zusätzlichen Schaden aus, zerbricht aber auch nach ein paar Treffern!

Aber auch mit blanken Fäusten schickt man einzelne Gegner unkompliziert auf die Matte: Machine Games hat ein zugängliches Nahkampfsystem gestrickt, mit dem ihr lässig abwehren, kontern, schnell ausweichen oder eure Gegner packen könnt. Das ist nicht knifflig, aber spaßig. Ganz wichtig: Ihr müsst vor allem auf eure Ausdaueranzeige achten, denn unser Professor ist nun mal kein Hochleistungssportler. Das gilt übrigens auch fürs Klettern, Rennen oder Tragen - nach ein paar Sekunden geht Indy die Puste aus. Dann solltet ihr euch einfach zurückziehen und kurz verschnaufen.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BurningCat Gelegenheitsspieler/in
        Sehr schöner Bericht!
        Hab es nicht noch Indiana Jones und der Turm von Babel?:)

        An sich freu ich mich auch auf das Spiel, aber irgendwie bin ich nicht wirklich abgeholt muss ich sagen. Die Animationen im Kampf wirken irgendwie albern und die Fäuste von indi viel zu überdimensioniert… die Grafik von der Dampflok in Ägypten hat mich richtig abgeschreckt, auf der anderen Seite sieht es tlw echt fantastisch aus, bspw im Museum…

        Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass das Spiel noch 3-4 weitere Monate bräuchte
      • Von BurningCat Gelegenheitsspieler/in
        Sehr schöner Bericht!
        Hab es nicht noch Indiana Jones und der Turm von Babel?:)

        An sich freu ich mich auch auf das Spiel, aber irgendwie bin ich nicht wirklich abgeholt muss ich sagen. Die Animationen im Kampf wirken irgendwie albern und die Fäuste von indi viel zu überdimensioniert… die Grafik von der Dampflok in Ägypten hat mich richtig abgeschreckt, auf der anderen Seite sieht es tlw echt fantastisch aus, bspw im Museum…

        Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass das Spiel noch 3-4 weitere Monate bräuchte
      • Von Felensis Anwärter/in
        Danke für die schöne Vorschau sowohl als Text als auch Bewegtbildern ;) Was ich da als alter Indy-Fan vernommen habe spricht mich schon sehr stark an. Bin daher schon auf euren Test gespannt.
      • Von PhalasSP Gelegenheitsspieler/in
        Bin mal gespannt in wie weit sich das Spiel von einem Tomb Raider unterscheidet.
        Hoffe nicht nur durch die Witze von Indie…
      • Von groe69 Spiele-Novize/Novizin
        Ohne jetzt recherchiert zu haben, denke ich, dass der große Kreis mit den Standorten der Pyramiden verschiedener Völker weltweit zu tun hat. Die sollen ja fast alle auf dem gleichen Breitengrad liegen. Interessanter Ansatz.
      • Von ZAM Redakteur
        Zitat von Rdrk710
        Aber 30 (!) Minuten!!! Als ich das seinerzeit gespielt habe schien mir das unmöglich :-D
        Ohne Atlantis natürlich, nur die Wege dahin 😅
      Direkt zum Diskussionsende
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