Imperium Romanum - Den Römern auf der Spur

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Imperium Romanum - Den Römern auf der Spur Das Spielprinzip ist selbst für mittelprächtige Aufbau-Strategen intuitiv verständlich: Sie errichten Behausungen, die Arbeiter für Betriebe beherbergen, die wiederum mit Waren wie Nahrung und Diensten bürgerliche Bedürfnisse befriedigen. Gut gelaunte Bewohner steigen gesellschaftlich auf, stellen dann höhere Ansprüche, etwa an Religion und Unterhaltung. Abgesehen von diesem bekannten System entdecken Sie einige am Rande spielrelevante Besonderheiten: Sie sollten ausreichend Sklavenunterkünfte bauen, denn die Diener übernehmen den Warenverkehr und Bauarbeiten, begehren aber bei zu viel Arbeit auf. Auch locken nur ausreichend attraktive Metropolen genügend Siedler an, ohne welche Betriebe nicht funktionieren. Statthalter erweitern gegen Bares stufenweise ihren Palast, der dann bessere Gebäude erlaubt sowie mehr Funktionen erfüllt, und dürfen pro Aufstieg einmalig Steuern eintreiben. Jedes Haus besitzt ein eigenes Vermögen, verarmte Einwohner werden zu Kriminellen, die schlimmstenfalls Häuser anzünden - eine Finanzspritze aus der Stadtkasse hilft hier weiter. Im Gegenzug verbannen fiese Herrscher wohlhabende Familien aus der Stadt und streichen deren Geldbestände ein.

Gegen horrende Summen erweitert Sie das Forum, das dann nicht nur neue Gebäudearten ermöglicht. Hier besänftigen zusätzlich integrierte Brunnen und Tempel den Pöbel. Gegen horrende Summen erweitert Sie das Forum, das dann nicht nur neue Gebäudearten ermöglicht. Hier besänftigen zusätzlich integrierte Brunnen und Tempel den Pöbel. Was aus dem Vorhaben der Entwickler geworden ist? Fakt ist: Imperium Romanum zieht den Spieler ins Geschehen, zu tun gibt's eine Menge, zu einfach ist das Spiel nicht - bereits Genua, die zweite Mission unserer Wahl, war happig. Oft haben Sie zu Beginn eines Levels eine großeHürde zu meistern: zum Beispiel weil Ihre Leute schon so weit fortgeschritten sind, dass sie Tempel fordern, Ihr Forum aber noch zwei Stufen zu niedrig ist und Sie nicht genug Geld zusammenbekommen. Bei allzu argen Verfehlungen zünden rebellierende Sklaven, Bürger oder plündernde Barbaren Häuser und womöglich den Palast an, dessen Niedergang mit dem Ihren einhergeht. Der Clou sind Ereignistäfelchen, die Sie - statt wie oft üblich eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten - beliebig aufdecken, bis zu drei Stück hintereinander. Darunter: Pflicht- und Zusatzaufgaben (baue 100 Gebäude), Schicksalsschläge (Feuer), aber auch Boni (Geschenk aus Rom: 20 Einheiten Marmor). Selten, jedoch enervierend: Ihre Sieldung geht unabwendbar vor die Hunde, wenn gezogene oder zeitlich vorgegebene Ereignisse wie Barbarenüberfälle zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommen. Pech. Das heißt, Sie scheitern zwei-, dreimal in den ersten 20 Minuten, wissen schließlich, was wann passiert, und umgehen das. Dafür wurden Wartezeiten, in denen nichts geschieht, gegenüber Die Römer deutlich reduziert.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gasoline Mitglied
        trotz aller negativpunkte war imperium romanum noch der glaubwürdigste vertreter in der kategorie der aufbausimulationen in römisch-antikem setting, die ich bis dato spielen durfte.
      • Von Gasoline Mitglied
        trotz aller negativpunkte war imperium romanum noch der glaubwürdigste vertreter in der kategorie der aufbausimulationen in römisch-antikem setting, die ich bis dato spielen durfte.
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