Headsets: Preisbereich, offen und geschlossen

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Headsets: Preisbereich, offen und geschlossen
Quelle: PC Games Hardware

Headsets erlauben es dem Gamer, klanglich in das Spiel einzutauchen und mit anderen Spielern direkt zu kommunizieren. Zudem bekommt man für sein Geld meist einen besseren Klang als mit ähnlich teuren Lautsprechern. In unserem Special erklären wir euch wichtige Dinge rund um Headsets: Die Bauweisen (offen und geschlossen), Anschlussmöglichkeiten, Surroundsound, das Stichwort Impedanz und mehr.

Wahl des Preisbereiches

Die Entscheidung, ob ihr ein Headset oder lieber Kopfhörer kauft oder es auch einfach nur davon abhängig macht, welche Angebote es aktuell gibt, sollte für euch anhand unserer bereits erfolgten Erläuterungen inzwischen einfach fallen. Trotzdem fragen sich bestimmt viele unter euch, was man nun investieren sollte. Dies kann man leider nicht so einfach beantworten, denn genau wie auch bei CPUs, Grafikkarten, Monitoren oder auch Autos und Smartphones ist es stets eine Frage der Ansprüche und des Budgets.

Was allerdings durchaus als Tipp stimmt: Für etwa 30 Euro gibt es bereits sehr ordentliche Kopfhörer, die einem ähnlich teuren USB-Headset, das auch noch eine Surroundsoundsimulation bietet, eindeutig überlegen sind.

Corsair Virtuoso Headset Quelle: Corsair Corsair Virtuoso Headset Wer ein Headset mit USB sucht, sollte sich am besten erst ab etwa 50 Euro umsehen. Nach oben gibt es wiederum kaum Grenzen, wobei man mit einem Preis von 80 bis 150 Euro schon klanglich recht weit oben mitspielen kann. Wichtig zu wissen: Viele Headsets sind auch für Konsolen gedacht. Hier müsst ihr genau darauf achten, ob ein solches Headset problemlos am PC funktioniert und ob ihr nicht für die Konsolen-Kompatibilität unnötig draufzahlt. Es macht beispielsweise keinen Sinn, ein Headset mit einer speziellen Box, die es zu mehreren Plattformen kompatibel macht, zu kaufen, obwohl ihr es am Ende auch ganz ohne Verwendung der Box an den PC anschließen könnt. Von einer kabellosen Lösung per USB-Empfänger oder Bluetooth raten wir eher ab, außer euch ist es enorm wichtig, dass das Headset kein Kabel hat. Zwar sind Lags, also Verzögerungen bei der Soundübertragung, bei modernen Modellen eher selten. Ihr bezahlt aber für das Feature "kabellos" einen deutlichen Aufpreis im Vergleich zu einem kabelgebundenen Headset - wer dies in Kauf nehmen will, kann dies natürlich tun.

Offen, geschlossen und Ohm-Wert (Impedanz)

Bei geschlossenen Kopfhörern schottet ihr euch von der Außenwelt sehr stark ab, da die Kopfhörer gut abgedichtet sind. Dies hat die beiden Vorteile, dass ihr nur durch sehr laute Umgebungsgeräusche gestört werden könnt und gleichzeitig aber auch eure Umwelt nicht viel von eurem Sound mitbekommt.

HyperX Cloud Alpha Quelle: Kingston/HyperX HyperX Cloud Alpha Die Nachteile sind, dass ihr möglicherweise zu wenig von der Außenwelt mitbekommt (zum Beispiel ein Telefonklingeln) sowie dass solche Kopfhörer tendenziell eher schwer sind. Offene Kopfhörer sind hingegen meistens nicht besonders schwer - dafür dringt Sound von außen leichter zu euch und gelangt auch leichter nach außen. Natürlich gibt es auch Modelle, die irgendwo zwischen "offen" und "geschlossen" einzuordnen sind. Und das Gewicht muss nicht zwingend den Tragekomfort beeinflussen: Es gibt bequeme, schwere Modelle, aber auch unbequeme, leichte Headsets. Ein weiterer Punkt beim Kauf ist die Impedanz, die in Ohm angegeben wird. Bei Headsets und Kopfhörern für PCs muss man in der Regel nichts beachten. Bei Kopfhörern, die sich auch an den Hi-Fi-Bereich richten und meist einen 6,3mm-Stecker bieten (in der Regel als Adapter, so dass auch eine 3,5mm-Nutzung möglich ist), kann die Impedanz aber eine Rolle spielen. Eine niedrige Impedanz, zum Beispiel 32 Ohm, bedeutet, dass auch vergleichsweise geringe Spannungen einer Audiobuchse, wie sie bei tragbaren Geräten häufig vorkommen, für einen lauten Sound ausreichen. Ein ansonsten baugleiches Modell mit einer hohen Impedanz, zum Beispiel 250 Ohm, kann etwas feiner klingen, braucht aber mehr Spannung, um den Sound zu erzeugen. Manche Soundkarten bieten daher auch eine Kopfhörer-Verstärkung für die Kopfhörerbuchse.

Zum Abschluss unseres Specials wollen wir euch noch die aktuelle Test-Tabelle unserer Kollegen der PC Games Hardware mit Headsets ans Herz legen, die allerdings bis auf ein Modell für 79 Euro eher hochpreisige Modelle (ab 139 Euro) beinhaltet. Auf eine Marktübersicht verzichten wir an dieser Stelle, da diese wegen der Vielzahl an Headsets auf dem Markt nur wenig weiterhelfen würde, außer wir würden uns auf einen kleinen Preisbereich wie beispielsweise 30 bis 50 Euro beschränken. Das würde aber wiederum vielen Lesern nicht weiterhelfen. Um euch die Vielfalt klarzumachen: Allein für den Preisbereich von 29 bis 50 Euro listet der PC Games Hardware Preisvergleich nämlich über 600 Headsets, zwei Drittel davon ohrumschließend oder das Ohr abdeckende Headsets.

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  1. Seite 1 Headsets: Anschlussoptionen
  2. Seite 2 Headsets: Kopfhörer oder Headset? Surroundsound
  3. Seite 3 Headsets: Streaming und Broadcasting
  4. Seite 4 Headsets: Preisbereich, offen und geschlossen
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McDrake Mitglied
        Meine Meinung: Headset sind wie Schuhe:
        Einmal was gutes (und teures) kaufen, aber vor Ort testen.

        Das war meine Einstellung damals im Verkauf und habe so sehr viele überzeugen können mit Sound- und Tragetests.
        Später kam man dann nur noch zum testen ins Geschäft und bestellte Online beim günstigsten Lieferanten, der das ganze dann ausnutzen konnte :P
      • Von McDrake Mitglied
        Meine Meinung: Headset sind wie Schuhe:
        Einmal was gutes (und teures) kaufen, aber vor Ort testen.

        Das war meine Einstellung damals im Verkauf und habe so sehr viele überzeugen können mit Sound- und Tragetests.
        Später kam man dann nur noch zum testen ins Geschäft und bestellte Online beim günstigsten Lieferanten, der das ganze dann ausnutzen konnte :P
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von mrvice
        nach dem es beyderdynmic shcon seit 1924 gibt mach ich mir da eher weniger sorgen ^^.
        Da sie wohl auch keine AG und im Famillienbesitz sind dürfte eine Übernahme da auch etwas ganz anders (ausschließlich über die Firmenführung) aussehen, ansonsten würde z.B. ein Turtle Beach die auch locker als Vorspeise "weghapsen".
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LesterPG
        Ich drück Dir die Daumen das nicht in ein paar Jahren die Firma geschluckt wird und zweifelhafte Entscheidungen die Planung zerstören.

        In den letzten Jahren ist sowas ja "in" das kleine Firmen mit Hammer Finanzmittel von Irgendwo große Firmen fressen, ist vor knapp 2 Jahren unserem Konzern! passiert von einer Investmentbude die nicht einmal 1/10 des Kapitals aufbringen könnte aber irgendwo das "Kleingeld" her hatte. :-|
        nach dem es beyderdynmic shcon seit 1924 gibt mach ich mir da eher weniger sorgen ^^.
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von Celerex
        Dein Schreibstil ist irgendwie "jugendlich", also wenn ich das z.B. mit dem Geschreibsel meines Vaters (nur 3 Jahre älter) oder Batze (hoffentlich liest er das nie :-P) vergleiche. Ich weiß zwar nicht, ob das optisch auch zutrifft, aber gut gehalten. :-)
        Zu spät, gelesen. :-D Aber ist doch okey deine Meinung.

        Nebenbei, das MMX 300 v2 gibt es momentan Original bei Beyerdynamic für 232,97€.
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von Snipe2k
        Wie genau ist nun deine Empfehlung? Welches Model benutzt du aktuell?
        Meine Empfehlung ist ganz klar, die Kopfhörer selbst zu testen. Je nach Budget kannst du dir ja diverse Modelle von Beyerdynamic, Sennheiser, AKG, JBL oder B&O bestellen und bei nicht gefallen einfach wieder zurück senden. Die Akustik vieler Kopfhörer ist halt absolute Geschmacksache. Das fängt schon damit an, ob man lieber geschlossene oder offene Kopfhörer haben möchte oder wie wichtig einem der Bass ist. Auch ist es wichtig, dass man sich entweder eine externe Soundkarte mit integriertem Verstärker oder einen reinen Verstärker zulegt, den man an einer internen Soundkarte ansteckt.

        Mein aktuelles Setup ist der Sennheiser HD 700 und das Rode smartLav + Lavalier Mikrofon, angesteckt an einer Asus Xonar U7 MKII. Ich nutze das Setup seit etwa 2 Jahren und meine Ohren sind nach viel Testerei absolut zufrieden.
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