Headsets: Tipps zu Funktion, Technik, Broadcasting und Kauf sowie kleine Übersicht

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Headsets: Tipps zu Funktion, Technik, Broadcasting und Kauf sowie kleine Übersicht
Quelle: PC Games Hardware

Headsets erlauben es dem Gamer, klanglich in das Spiel einzutauchen und mit anderen Spielern direkt zu kommunizieren. Zudem bekommt man für sein Geld meist einen besseren Klang als mit ähnlich teuren Lautsprechern. In unserem Special erklären wir euch wichtige Dinge rund um Headsets: Die Bauweisen (offen und geschlossen), Anschlussmöglichkeiten, Surroundsound, das Stichwort Impedanz und mehr.

PC-Headsets

Heute geht es bei uns um Headsets für den PC. Damit meinen wir das Ohr ab- oder überdeckende Bügel-Kopfhörer, bei denen auch ein Mikrofon eingebaut oder über einen meist schwenk- oder biegbaren Arm angebracht ist. In-Ear-Headsets lassen wir bei unserem Special außen vor, obgleich viele unserer Tipps auch auf In-Ear-Modelle übertragbar sind. Bis auf die Hinweise zum Mikrofon gelten unsere Ausführungen freilich auch für normale Kopfhörer.

Headsets erfreuen sich bei Gamern einer immer größeren Beliebtheit. Zum einen kann man mit Headsets oder auch Kopfhörern tief in ein Spiel versinken, da man die reale Alltags-Umgebung zumindest von den Geräuschen mehr oder weniger gut ausblenden kann. Dank moderner Software entsteht dabei in den passenden Spielen sogar ein Raumklang - man kann Geräusche also orten und hören, ob etwas beispielsweise eher hinten rechts oder vorne links von der aktuellen Spielerausrichtung geschieht.

Bei diesem Headset von Beyerdynamik ist das Mikrofon an einem dünnen biegsamen Bügel angebracht. Quelle: beyerdynamic Bei diesem Headset von Beyerdynamik ist das Mikrofon an einem dünnen biegsamen Bügel angebracht. Zum anderen ist man nicht darauf angewiesen, Platz für PC-Boxen aufzuwenden. Denn vor allem dann, wenn man einen guten Klang sucht, nimmt ein PC-Boxenset durchaus nicht wenig Platz weg und ist auch relativ gesehen teurer als ein Headset. Hinzu kommt der anhaltende Trend zu Multiplayer-Games, in denen man auch mal mit seinen Teamkameraden oder Gegnern sprechen möchte. Und nicht zuletzt ist auch das Streamen seines eigenen Gameplays über Portale wie Twitch ein Grund, sich ein Headset zu kaufen, um die Übertragung live zu kommentieren. Wir geben einige allgemeine Tipps zu Headsets zu den Themen Anschlüsse, Surroundsound sowie Broadcasting, haben zum Abschluss aber neben ein paar hilfreichen Tipps zu Themen wie offener und geschlossener Bauweise noch eine kleine Übersicht mit aktuellen Headsets.

Anschlussoptionen

Bei Headsets gibt zwei grundlegende Typen, was den Anschluss angeht: Analog per 3,5mm-Stecker oder digital per USB. Meistens hat ein Headset (oder Kopfhörer) nur eines von beiden. Manche USB-Modelle bestehen aber aus einem Headset mit 3,5mm-Steckern, die wiederum an den mitgelieferten USB-Stick (manchmal ist es auch eine kleine USB-Box) angeschlossen werden - optional kann man das Headset in diesem Fall also auch ohne USB-Part verwenden.

Bei diesem Anschlusskabel sieht man, dass es sich am Ende auf zwei analoge 3,5mm-Stecker aufsplittet - je einer für die Kopfhörer und das Mikrofon. Quelle: beyerdynamic Bei diesem Anschlusskabel sieht man, dass es sich am Ende auf zwei analoge 3,5mm-Stecker aufsplittet - je einer für die Kopfhörer und das Mikrofon. Kommen wir zuerst zum analogen 3,5mm-Stecker: Klassischerweise bietet ein PC hinten Buchsen für Stecker im 3,5mm-Format, um den Sound analog zu übertragen. Dies bedeutet: der Sound fließt nicht in Form von Daten, sondern in Form von Spannungsschwankungen, die später die Membranen von dort angeschlossenen Boxen oder Kopfhörern zum Vibrieren bringen, damit sie Schallwellen erzeugen. Eine der Buchsen dient als Eingang für ein Mikrofon - analoge Headsets haben also einen zweiten 3,5mm-Stecker für das Mikrofon. Bei vielen PC-Gehäusen gibt es auch vorne zwei 3,5mm-Buchsen: Kopfhörer-Ausgang und Mikrofon-Eingang. Um diese nutzen zu können, muss der entsprechende interne Stecker des Frontpanels mit der Soundkarte beziehungsweise, falls man keine separate Soundkarte benutzt, mit dem passenden Anschluss des Mainboards für den Onboardsound verbunden werden. Auf diese Weise lässt sich vorne am PC-Gehäuse ein Headset mit 3,5mm-Steckern anschließen. Die Treibersoftware der Soundkarte sollte dabei erkennen, dass etwas an eine Buchse angesteckt wurde - nachdem man kurz bestätigt, was man gerade angeschlossen hat, wird die Buchse freigeschaltet, zeitgleich werden die PC-Boxen, die eventuell hinten am PC angeschlossen wurden, stummgeschaltet. Bei Bedarf kann man dies auch umkonfigurieren.

Bei USB-Headsets entsteht der Sound am Ende genau wie bei analogen Headsets - allerdings haben USB-Headsets einen eigenen Soundchip eingebaut. Der Sound kommt vom PC also per USB zunächst digital in Form von Daten zum Headset (respektive dessen USB-Stick oder -Box), und erst der Soundchip des Headsets erstellt die analogen Signale für die Membranen der Kopfhörer. Die Soundkarte oder der Onboardsound des Mainboards greifen also nicht ein - das Headset ist quasi gleichzeitig eine eigene Soundkarte und wird unter Windows auch als eigenes Gerät konfiguriert. Zum Teil bieten die Hersteller dafür eine eigene Treibersoftware mit zahlreichen Optionen, wie sie auch bei Soundkarten üblich sind.

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  1. Seite 1 Headsets: Anschlussoptionen
  2. Seite 2 Headsets: Kopfhörer oder Headset? Surroundsound
  3. Seite 3 Headsets: Streaming und Broadcasting
  4. Seite 4 Headsets: Preisbereich, offen und geschlossen
    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von McDrake Mitglied
        Meine Meinung: Headset sind wie Schuhe:
        Einmal was gutes (und teures) kaufen, aber vor Ort testen.

        Das war meine Einstellung damals im Verkauf und habe so sehr viele überzeugen können mit Sound- und Tragetests.
        Später kam man dann nur noch zum testen ins Geschäft und bestellte Online beim günstigsten Lieferanten, der das ganze dann ausnutzen konnte :P
      • Von McDrake Mitglied
        Meine Meinung: Headset sind wie Schuhe:
        Einmal was gutes (und teures) kaufen, aber vor Ort testen.

        Das war meine Einstellung damals im Verkauf und habe so sehr viele überzeugen können mit Sound- und Tragetests.
        Später kam man dann nur noch zum testen ins Geschäft und bestellte Online beim günstigsten Lieferanten, der das ganze dann ausnutzen konnte :P
      • Von Gast1661893802 Mitglied
        Zitat von mrvice
        nach dem es beyderdynmic shcon seit 1924 gibt mach ich mir da eher weniger sorgen ^^.
        Da sie wohl auch keine AG und im Famillienbesitz sind dürfte eine Übernahme da auch etwas ganz anders (ausschließlich über die Firmenführung) aussehen, ansonsten würde z.B. ein Turtle Beach die auch locker als Vorspeise "weghapsen".
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LesterPG
        Ich drück Dir die Daumen das nicht in ein paar Jahren die Firma geschluckt wird und zweifelhafte Entscheidungen die Planung zerstören.

        In den letzten Jahren ist sowas ja "in" das kleine Firmen mit Hammer Finanzmittel von Irgendwo große Firmen fressen, ist vor knapp 2 Jahren unserem Konzern! passiert von einer Investmentbude die nicht einmal 1/10 des Kapitals aufbringen könnte aber irgendwo das "Kleingeld" her hatte. :-|
        nach dem es beyderdynmic shcon seit 1924 gibt mach ich mir da eher weniger sorgen ^^.
      • Von Batze Mitglied
        Zitat von Celerex
        Dein Schreibstil ist irgendwie "jugendlich", also wenn ich das z.B. mit dem Geschreibsel meines Vaters (nur 3 Jahre älter) oder Batze (hoffentlich liest er das nie :-P) vergleiche. Ich weiß zwar nicht, ob das optisch auch zutrifft, aber gut gehalten. :-)
        Zu spät, gelesen. :-D Aber ist doch okey deine Meinung.

        Nebenbei, das MMX 300 v2 gibt es momentan Original bei Beyerdynamic für 232,97€.
      • Von Celerex Mitglied
        Zitat von Snipe2k
        Wie genau ist nun deine Empfehlung? Welches Model benutzt du aktuell?
        Meine Empfehlung ist ganz klar, die Kopfhörer selbst zu testen. Je nach Budget kannst du dir ja diverse Modelle von Beyerdynamic, Sennheiser, AKG, JBL oder B&O bestellen und bei nicht gefallen einfach wieder zurück senden. Die Akustik vieler Kopfhörer ist halt absolute Geschmacksache. Das fängt schon damit an, ob man lieber geschlossene oder offene Kopfhörer haben möchte oder wie wichtig einem der Bass ist. Auch ist es wichtig, dass man sich entweder eine externe Soundkarte mit integriertem Verstärker oder einen reinen Verstärker zulegt, den man an einer internen Soundkarte ansteckt.

        Mein aktuelles Setup ist der Sennheiser HD 700 und das Rode smartLav + Lavalier Mikrofon, angesteckt an einer Asus Xonar U7 MKII. Ich nutze das Setup seit etwa 2 Jahren und meine Ohren sind nach viel Testerei absolut zufrieden.
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