Gaming-PCs: SSDs sowie Grafikkarten Preis-Leistungs-Übersicht

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Gaming-PCs: SSDs sowie Grafikkarten Preis-Leistungs-Übersicht
Quelle: NZXT

Wir bieten euch sechs Gaming-PC-Zusammenstellungen von 600 bis 2200 Euro sowie Tipps zur Auswahl von Komponenten und eine aktuelle Grafikkarten-Übersicht.

SSDs und Festplatten

Bei unseren PC-Vorschlägen werden wir als Basis stets auf eine SSD setzen, denn heutzutage sollte man für Windows keine klassische Festplatte mehr verwenden, wenn man einen PC neu zusammenstellt. Preislich sind SATA-Versionen mit 960 oder 1000 Gigabyte Kapazität ab etwa 70 Euro zu haben. Bei den schnelleren M.2-SSDs, die über einen M.2-Slot mit PCIe angebunden sind, kostet es zum Einstieg teils kaum mehr pro Terabyte Speicherplatz als bei SATA-Modellen. Sie können aber je nach Geschwindigkeit und PCIe-Standard (3.0 oder 4.0) auch deutlich teurer sein.

Der Vorteil von M.2 via PCIe gegenüber SATA-SSDs ist bei der Frage, wie viel Megabyte pro Sekunde fließen können, enorm - beim Laden von Spielen oder Anwendungen bringt es viel weniger, als man vielleicht denkt. Der große Vorteil beim Laden ist bei allen SSDs die im Gegensatz zu Festplatten nicht vorhandene Zugriffszeit. Ein Spiel, dass per Festplatte 90 Sekunden lädt, wird per SATA-SSD vielleicht nur noch 40 Sekunden laden. Per M.2-SSD, die beim Speed abermals über fünfmal schneller ist, gewinnt man dann aber nur weitere zwei bis drei Sekunden Ladezeit. Daher muss man nicht auf Teufel komm raus auf eine besonders schnelle SSD setzen, wenn es in Sachen Budget wehtun würde.

Es gibt aber ein Argument für den Kauf einer schnellen PCIe 4.0-M.2-SSD: Die modernen Spielekonsolen setzen auf besonders schnelle SSDs, und auch künftige Games könnten unter Umständen dann doch von PCIe 4.0-SSDs profitieren.

Hier geht es dann aber um Dinge, die nicht unbedingt zwingend nötig sind, zum Beispiel um ein Feature, mit dem man fast sofort nach Spielstart wieder mitten im aktuellen Spielstand ist, ohne diesen erst laden zu müssen, oder auch für OpenWorld-Games, die durch die sehr schnellen SSDs einen noch flüssigeren Übergang zulassen, wenn Inhalte nachgeladen werden.

Klassische Festplatten sind aber trotzdem nicht nutzlos: Für größere Datenmengen, vor allem in Sachen Archivierung, sind sie immer noch sinnvoll, und auch Games, bei denen euch die Ladezeiten nicht so wichtig sind, taugen sie natürlich weiterhin. Wer besonders viele Spiele besitzt und möglichst viele davon stets auf dem PC installiert haben will, wird froh sein, vier Terabyte Festplatten-Speicherplatz zu einem Preis zu bekommen, für den bei einer SSD nur ein Viertel der Kapazität drin wäre.

Grafikkarten: Aktuelle Preis-Leistungs-Einschätzung

Immer dienstags und freitags findet ihr seit einer Weile Artikel mit Links zu unseren Partnershops mit guten Grafikkarten-Angeboten. Dabei verwenden wir als Basis dafür, welche Grafikkarten-Reihe wir überhaupt mit in die Links aufnehmen, einen Preis-Leistungs-Index, den wir auch für Grafikkarten-Kaufberatungen nutzen.

Die gleich folgende Grafik zeigt den Leistungsindex, bei dem die GeForce RTX 3060 Ti mit 100 quasi als Basis dient, und den Preis-Leistungs-Index (PL-Index). Letzterer setzt sich aus dem aktuellen Preis geteilt durch den Leistungs-Index zusammen. Wir haben den Wert dann noch mit 10 multipliziert, damit er besser mit dem Leistungs-Wert zu vergleichen ist:
Grafikkarten Preis Leistung 2022 Juni 09 Quelle: Antonio Funes Grafikkarten Preis Leistung 2022 Juni 09 Beachtet, dass die Balken für eine bessere Übersicht erst beim Wert 30 beginnen. Da es sich bei den Preis-Leistungs-Werten im übertragenen Sinn um eine Art "Euro pro FPS"-Index handelt, sind kleinere Werte logischerweise besser. Die Nvidia-Serien ab der RTX 3080 Ti sowie die AMD Radeon RX 6950 fehlen, da sie enorm schlecht dastehen (Preis-Leistungs-Index von 83 bis über 120).

Die Unterschiede, wenn es um die Konkurrenz zwischen AMD und Nvidia geht, sind teils sehr gering. 30 bis 40 Euro Preisunterschied in einem Shop sorgen eventuell dafür, dass die Grafikkarte, die an sich beim Preis-Leistungs-Index etwas besser dasteht, plötzlich die schlechtere Wahl ist. Trotzdem könnt ihr unseren Index als Anhaltspunkt dafür nehmen, welche Grafikkarten-Reihen sich derzeit lohnen. Vergleicht aber stets auch, was Modelle aus anderen Grafikkarten-Reihen kosten, die ähnlich stark wie euer Wunschmodell sind.

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  1. Seite 1 Gaming-PCs: Einleitung und Wahl der Gehäusegröße
  2. Seite 2 Gaming-PCs: SSDs sowie Grafikkarten Preis-Leistungs-Übersicht
  3. Seite 3 Gaming-PCs: Allgemeine Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
  4. Seite 4 Gaming-PCs: Je zwei PCs für die Mittelklasse und Oberklasse
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DickePlauze NPC
        Zum 600 Euro System:
        Bei dem gewählten MB mit H610 Chipsatz habt ihr dann aber trotz Sockel 1700 wieder das Problem PCIe 3.0 in Kombination mit der RX6500XT, oder?
      • Von DickePlauze NPC
        Zum 600 Euro System:
        Bei dem gewählten MB mit H610 Chipsatz habt ihr dann aber trotz Sockel 1700 wieder das Problem PCIe 3.0 in Kombination mit der RX6500XT, oder?
      • Von Gast1736118603 Mitglied
        Mein PC :
        (1800€)

        Prozessor: AMD Ryzen 7 5700X mit 8 Kernen und 3.4GHz (4.6GHz im Turbomodus)
        Grafikkarte: Nvidia GeForce RTX 3060 Ti 8GB VRAM (GDDR6 / Raytracing / DLSS / HDMI und DisplayPort)
        Arbeitsspeicher: 16GB DDR4 3200 MHz (ADATA/Crucial/Teamgroup)
        SSD: 1 TB M.2 (Kingston/Crucial/Adata), NVMe, Lesen: bis zu 2000 MB/s, Schreiben: bis zu 1700 MB/s
        HDD: 2 TB Toshiba, SATA III, 5400 U/min
        Mainboard: MSI B450 Tomahawk (1x USB-C 3.1 (10Gb/s) / 1x USB-A 3.1 (10Gb/s) / 2x USB-A 3.0 (5Gb/s) / 2x USB-A 2.0 (480Mb/s)
        WLAN: Gigabyte GC-WB1733D-I PCI-e WLAN card/ up to 1733 MB/s / incl. Bluetooth
        Laufwerk: ohne
        Netzteil: 650 Watt, AZZA PSAZ(80+ Bronze)
        Gehäuse: AZZA Inferno 310 mit 3x 120mm Lüftern und einstellbarer RGB-Beleuchtung, 2x USB 3.0/ 1x USB 2.0
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Für die CPU und GPU hab ich selbst deutlich mehr bezahlt, als es heute der Fall wäre. Aber meinen PC hab ich letztes Jahr aufgerüstet. Preise sind gerundet:

        CPU: AMD Ryzen 7 5800X (350 Euro)
        Mainboard: MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI (165 Euro)
        RAM: 32GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600 (139 Euro)
        GPU: MSI GeForce RTX 3080 Ti Gaming X Trio (1600 Euro)
        SSD: Western Digital WD Black SN750 M.2. SSD 250GB (70 Euro)
        zweite SSD: Western Digital WD Black SN750 M.2. SSD 1TB (120 Euro)
        Gehäuse: be Quiet! Pure Base 500DX (82 Euro)
        Netzteil: be Quiet Straight Power 11 850 Watt (134 Euro)
        CPU Kühler: beQuiet! Silent Loop 2 240mm (110 Euro)

        Macht insgesamt rund 2770 Euro für meinen PC. Plus Kabelsleeves, Gehäuselüfter (3x 140mm be Quiet! Silent Wings 3) und einer 10 Jahre alten 2TB HDD als Datengrab.

        mit aktuellen Preisen wären es:
        CPU: AMD Ryzen 7 5800X (299 Euro)
        Mainboard: MSI MPG B550 Gaming Edge WIFI (167 Euro)
        RAM: 32GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3600 (149,99 Euro)
        GPU: MSI GeForce RTX 3080 Ti Gaming X Trio (1359 Euro)
        SSD: Western Digital WD Black SN750 M.2. SSD 250GB (56 Euro)
        zweite SSD: Western Digital WD Black SN750 M.2. SSD 1TB (109 Euro)
        Gehäuse: be Quiet! Pure Base 500DX (94 Euro)
        Netzteil: be Quiet Straight Power 11 850 Watt 80+ Gold (127 Euro)
        CPU Kühler: beQuiet! Silent Loop 2 240mm (110 Euro)

        Wären rund 2.470 Euro. Also noch gut im Rahmen und rein preislich nahe an dem, was PCGames vorschlägt. Als CPU Kühler könnte man auch den Dark Rock Pro 4 nehmen, der 30 Euro weniger kostet, aber fast ebenso gut kühlt. Auch Mainboards gibt es noch mal günstigere, aber nicht weniger zuverlässige.
      • Von MichaelG Mitglied
        Und 600 EUR PC für Moorhuhn. :D :D :D
      • Von andrethegiant77 Spiele-Novize/Novizin
        highend ohne rtx3090 lol
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