Teure Hardware: Grafikkarte und Übersicht 12.000-Euro-PC
In unserem Special findet ihr Produkte, die wirklich nur etwas für wahre Hardwarefreaks sind, für die Geld keine Rolle spielt.
Grafikkarte: 3000 Euro
Mit 3000 Euro ist die PNY Quadro 6000 die aktuell teuerste, in gängigen Onlineshops verfügbare Grafikkarte. Die Grafikkarten der Quadro-Serie basieren auf Grafikchips, die für die GeForce-Grafikkarten von Nvidia entwickelt werden. Im Falle der Quadro 6000 ist dies der GF100-Chip, welchen ihr auch auf der Nvdia GTX 470 oder 480 findet. Allerdings sagt der Preis rein gar nichts über die Spieleleistung aus, denn die Taktraten bei der Quadro 6000 sind sogar geringer als die bei der
Quelle: Asus
Asus P6T7 WS
GTX 470. Die Chips und die Architektur der Quadro-Grafikkarten sind dafür allerdings speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen von professionellen Grafikanwendungen wie zum Beispiel CAD-Software angepasst. Es werden vor allem die Kompatibilität zu bestimmten Funktionen professioneller Software und dabei eine hohe Stabilität gewährleistet. Teilweise gibt es auch eine Optimierung der Leistung für bestimmte Profi-Software. Zudem steckt im Preis solcher Grafikarten auch ein besonders umfangreicher Support. Denn für ein Unternehmen, das beispielsweise eine Brücken-Konstruktionen durch eine Computersimulationen testet, wären Probleme mit den Treibern sofort eine teure Angelegenheit. Als Spieler ärgert man sich über einen Absturz des neuen Games und legt es dann eben eine Woche beiseite, bis ein neuer Treiber oder ein Spieleupdate erscheint - eine Firma, die professionelle Grafiksoftware nutzt und wegen eines solchen Absturzes pausieren muss oder gar Daten verliert, erleidet aber schnell einen Schaden in vierstelligem Bereich oder höher.
Zum Schluss der teilweise kuriosen Hardware-Komponenten haben wir für euch in einer Tabelle einen PC zusammengestellt, bei dem wir (bis auf die Soundkarte) stets die teuerste Variante der von uns zuvor beschriebenen Komponenten verwendet haben. Natürlich lässt sich der PC noch weiter verteuern, indem man zum Beispiel eine Wasserkühlung oder besondere Schnittstellenkarten und so weiter dazukauft - was allerdings vermutlich ohnehin nicht mehr sehr viel ausmachen würden, denn unsere Edel-PC-Konfiguration schlägt auch schon jetzt mit etwa 12500 Euro zu Buche. Zum Vergleich: Ein Hartz IV-Empfänger müsste von diesem Geld fast drei Jahre lang leben.
| Komponente | Produkt | Preis |
|---|---|---|
| Prozessor | Intel Xeon DP X5690 | 1400 Euro |
| Mainboard | EVGA Classified SR-2 | 530 Euro |
| Arbeitsspeicher | Kingston DDR3 ECC 16GB | 400 Euro |
| Grafikkarte | PNY Quadro 6000 | 3000 Euro |
| Soundkarte | Asus Xonar HDAV1.3 | 175 Euro |
| Gehäuse | Origenae S21T | 900 Euro |
| Netzteil | Chieftec MRG-5800V | 430 Euro |
| Festplatte | OZC VeloDrice 1200GB | 4800 Euro |
| opt. Laufwerk | Standard BluRay-Brenner | 70 Euro |
| Maus | Razer Naga Epic | 100 Euro |
| Tastatur | Cherry STRAIT Exclusive | 145 Euro |
| Boxenset | Bowers & Wilkins MM1 | 500 Euro |
| SUMME | 12450 Euro |
In diesem Artikel
- Seite 1 Teure Hardware: Einleitung, Maus und Tastatur
- Seite 2 Teure Hardware: Boxenset und Soundkarten
- Seite 3 Teure Hardware: Gehäuse, Netzteil und Arbeitsspeicher
- Seite 4 Teure Hardware: Prozessoren, Mainboards und SSD
- Seite 5 Teure Hardware: Grafikkarte und Übersicht 12.000-Euro-PC
- Seite 6 Bildergalerie

Das ist gar nichts!
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-246650
Der ist doch schon besser!
Zum Artikel: Mal abgesehen davon, ob die Zusammenstellung passt oder nicht. Vielleicht werden wir oder unsere Nachkommen irgendwann mal so nen PC wie selbstverständlich im Zimmer stehen haben. Vielleicht nicht zu dem Preis.
Zum Artikel: Mal abgesehen davon, ob die Zusammenstellung passt oder nicht. Vielleicht werden wir oder unsere Nachkommen irgendwann mal so nen PC wie selbstverständlich im Zimmer stehen haben. Vielleicht nicht zu dem Preis.