Teure Hardware: Boxenset und Soundkarten
In unserem Special findet ihr Produkte, die wirklich nur etwas für wahre Hardwarefreaks sind, für die Geld keine Rolle spielt.
PC-Boxensystem: 500 Euro
Bei Lautsprechern ist es schwierig, das teuerste Produkt zu finden. Denn natürlich kann man an den PC auch Boxen oder Kompaktanlagen anschließen, die nicht als "PC-Boxensystem" gelistet
Quelle: Bowers & Wilkins
B&W MM1
werden. Zudem kann man sich auch hier - wie bei Soundkarten - auf dem professionellen Markt umsehen. Hier gibt es die sogenannten "aktiven Nahfeldmonitore" - das sind aktive Boxen, also genau wie PC-Boxensysteme mit eigener Stromversorgung, die zur Musikproduktion optimiert sind. Bei derartigen Boxen kann man schnell vierstellige Beträge ausgeben - pro Stück! Unter den als PC-Boxen gedachten Boxensystemen ist mit etwa 500 Euro allerdings das Bowers & Wilkins MM1 das Ende der Fahnenstange. Dieses Stereo-Boxenset kommt ohne Subwoofer aus und besteht aus zwei vom Design her leicht zylinderförmigen Boxen, die nur etwa 17 Zentimeter hoch sind. Trotzdem erzeugen sie einen sehr guten und vor allem klaren Sound, der naturgemäß aber eher etwas für Leute ist, die keinen basslastigen Bombastsound wünschen. Das Boxensystem wird per USB angeschlossen, hat also eine eigene Soundkarte integriert. Ein Kopfhöreranschluss ist auch vorhanden, zudem kann man es mit einer mitgelieferten Infrarot-Fernbedienung steuern.
Soundkarten: 175 und 1100 Euro
Die Asus Xonar HDAV1.3 ist die aktuell teuerste für den Consumermarkt vorgesehene Soundkarte. Ab 175 Euro ist sie zu haben. Die Karte wendet sich an User, die entsprechende sehr gute Boxen oder Kopfhörer besitzen, kann aber auch per HDMI das Bildsignal eines Filmes optimieren und dabei sozusagen nebenbei auch den Ton an einen passenden Receiver weiterleiten. Analog hat die Karte allerdings nur Stereoanschlüsse - ein Indiz dafür, dass sie sich vor allem an Musikliebhaber wendet. Die Karte ist zwar auch in der Lage, Surroundsound digital auszugeben. Hierbei muss
Quelle: Asus
Asus Xonar HDAV1.3
man sich aber im Klaren sein, dass eine Soundkarte auf diese Art lediglich die berechneten Sounddaten oder auch zum Beispiel die Sounddaten einer BluRay weiterleitet. Die Audiochips einer Soundkarte, welche für die Soundqualität zuständig sind, kommen aber nur zur Geltung, wenn man den Sound über die analogen Ausgänge ausgibt. Es gibt aber auch weitaus teurere Soundkarten: die augenblicklich teuerste professionelle interne Soundkarte ist die RME Hammerfall HDSP MADI, die man ab 1.100 Euro bekommt. So eine Karte wird für Musikproduktion oder auch Vertonung von Filmen und ähnlichem genutzt. Hierbei sind Kompatibilität zu Profi-Software sowie eine möglichst hohe Anzahl von hochwertigen Soundkanälen entscheidend, um einzelne Instrumente und Stimmen getrennt, aber trotzdem parallel optimal bearbeiten zu können. Speziell die Hammerfall HDSP MADI ist dazu gedacht, auf digitalem Weg mit dem sogenannten "MADI"-Standard mit anderer Soundhardware kombiniert zu werden, denn sie verfügt analog lediglich über einen Stereoausgang. Wer diese Karte ohne andere passende Hardware verfügt, kann noch nicht einmal ein Mikrofon anschließen.
In diesem Artikel
- Seite 1 Teure Hardware: Einleitung, Maus und Tastatur
- Seite 2 Teure Hardware: Boxenset und Soundkarten
- Seite 3 Teure Hardware: Gehäuse, Netzteil und Arbeitsspeicher
- Seite 4 Teure Hardware: Prozessoren, Mainboards und SSD
- Seite 5 Teure Hardware: Grafikkarte und Übersicht 12.000-Euro-PC
- Seite 6 Bildergalerie

Das ist gar nichts!
http://geizhals.de/eu/?cat=WL-246650
Der ist doch schon besser!
Zum Artikel: Mal abgesehen davon, ob die Zusammenstellung passt oder nicht. Vielleicht werden wir oder unsere Nachkommen irgendwann mal so nen PC wie selbstverständlich im Zimmer stehen haben. Vielleicht nicht zu dem Preis.
Zum Artikel: Mal abgesehen davon, ob die Zusammenstellung passt oder nicht. Vielleicht werden wir oder unsere Nachkommen irgendwann mal so nen PC wie selbstverständlich im Zimmer stehen haben. Vielleicht nicht zu dem Preis.