Grafikkarten: Preisentwicklung, Preis-Leistung und Kaufberatung mit AMD- und Nvidia-Grafikkarten
In unserem Special schauen wir auf die Preisentwicklung vom Herbst 2020 bis heute - denn seit dem Höhepunkt der Preisspirale gegen Ende 2021 sind Grafikkarten inzwischen etwa 50 Prozent günstiger geworden. Wir geben euch auch eine Kaufberatung, indem wir das Preis-Leistungs-Verhältnis aktueller Grafikkarten-Reihen unter die Lupe nehmen. Außerdem: eine kleine Übersicht mit 20 preislich attraktiven Grafikkarten-Modellen.
Mit einer guten Grafikkarte sind PC-Spiele bei hohen Details flüssig spielbar. Doch welche Grafikkarten-Reihen sind aktuell zu empfehlen, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht? Dies wollen wir in unserem Special klären, in dem es auch um die Preisentwicklung der letzten 14 Monate und die dabei immer weiter sinkenden Preise von Grafikkarten geht. Den Sinkflug - 50 Prozent Nachlass seit letztem Dezember - haben wir allerdings auch einer über eineinhalb Jahre andauernden Lieferkrise zu verdanken, durch den die Preise vom Herbst 2020 an bis zum Jahreswechsel 2021/22 auf ein horrendes Niveau gestiegen waren.
Für eine Grafikkarten-Kaufberatung werden wir zudem die Leistung und das Preis-Leistungs-Verhältnis aller AMD Radeon RX 6000er- und Nvidia GeForce RTX 3000er-Grafikkarten-Serien unter die Lupe nehmen und haben 20 Beispiel-Modelle in einer kleinen Marktübersicht vorbereitet. Doch welche Leistung bekommt man heute im Vergleich zu einem Grafikkartenkauf im Juni 2020? Auch das schauen wir uns an und werden das Preis-Leistungs-Verhältnis aktueller mit der damaligen in Sachen Preis-Leistung besten Grafikkarte vergleichen.
In diesem Artikel
Die Gründe für die Preis-Krise
Die Hauptursache des Preisanstiegs, der im Herbst 2020 begann und mit dem Release der ersten Nvidia GeForce RTX 3000er-Grafikkarten einherging, war im Kern die Covid-19-Pandemie. Wegen immer mehr Homeoffice und Einschränkungen bei der Freizeitgestaltung (geschlossene Clubs, Restaurants, Sportanlagen und so weiter) sowie Kontaktvermeidung stieg die Nachfrage nach (Unterhaltungs-)Elektronik im Jahr 2020 stark an.
Viele entdeckten PC-Gaming als Hobby neu oder stiegen nach einer Pause wieder ein, und auch einige, die vorher Gamer waren, wollten im Herbst 2020 sowieso eine neue Grafikkarte kaufen, da sie bewusst auf die neue Nvidia 3000er-Serie gewartet hatten - Grafikkarten waren also stärker gefragt als zuvor.
Quelle: Twitter
Hier arbeiten mehrere Grafikkarten mutmaßlich für Mining-Dienste.
Dazu kam, dass Krypto-Währungen in den unsicheren Zeiten als Investitionsoption einen rasanten Aufstieg erfuhren. Mit Grafikkarten kann man primär bei der Währung Ethereum helfen, die nötigen Algorithmen zu berechnen. Wer seine Grafikkarte dafür nutzt, bekommt dafür als Lohn einen Anteil der Krypto-Währung - man spricht vom "Schürfen" der Währung, auf Englisch "Mining".
Dabei entstanden vorrangig in Asien ganze Parks aus jeweils dutzenden PCs mit Grafikkarten, die nur dem Zweck Mining dienten und Grafikkarten aus dem normalen Markt herauszogen. Wegen der hohen Kurse lohnte sich der Kauf für Miner selbst dann noch, als die Preise mehr als doppelt so hoch wie im Sommer 2020 waren.
Nun zur Angebotsseite: Viele Fabriken für Chips und Hardware sowie auch Firmen, die an den Lieferketten beteiligt sind, mussten wegen Sicherheitsmaßnahmen deutlich langsamer arbeiten oder sogar zeitweise ihre Arbeit einstellen. Firmen, die sich nicht frühzeitig Produktions-Kapazitäten eingekauft hatten, schauten in die Röhre.
Das heißt: Anstatt die Produktion wegen der größeren Nachfrage nach Elektronikprodukten hochzufahren, musste die Produktion oftmals sogar verringert werden. Die Preise für viele Produkte und eben auch Grafikkarten stiegen signifikant an, vorrangig Basisprodukte aus dem Halbleitersektor waren Mangelware, hinzu kamen Rohstoffprobleme.
Sogenannte Scalper erhöhten die Problematik sogar noch. Scalper kaufen Produkte, von denen sie ahnen oder wissen, dass sie knapp sind oder knapp sein werden, vergleichsweise günstig und oft mithilfe von Bots, sodass sie einen Vorteil zu normalen Konsumenten haben, vor allem wenn es um terminierte Verkaufs-Starts geht.
Scalper horten diese Produkte dann und warten, verkaufen die Ware erst zu inzwischen deutlich höheren Preisen. Dies war hauptsächlich bei den im November 2020 neu veröffentlichten Spielekonsolen Playstation 5 und Xbox Series X zu beobachten, aber auch Grafikkarten waren betroffen. Welche der einzelnen Gründe für den Preisanstieg eine mehr oder weniger große Rolle spielten, lässt sich allerdings selbst im Nachhinein nicht genau beurteilen.

Deine GTX 1060 6 GB erreicht im Vergleich mit der RTX 3060 nicht wirklich Spitzenwerte.
(Preisleistungsbewertung 23.42 vs 63.01 und ein Preis von aktuell 480$ vs 452$)
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Sprich, sie ist teurer und schlechter. Aber kannst sie gerne kaufen.
Und wenn du so viel Wert auf Kostenersparnis bei der Energie legst: Was sparst du denn bitte beim Unterschied zwischen den beiden an den Stromkosten unter der Prämisse, dass du 7 Tage die Woche 24 h unter Dauerlast fährst?
(...)
Und was willst du überhaupt mit dem 8GB-Schrott? Deiner Oma andrehen, damit die damit Tetris spielen kann?
Sorry aber von PC Technik hast du so viel Ahnung wie ein Fliesenleger der der den Job eines Koches machen will ^^ Das ist wie mit deinem besten Stück das gleiche, 20cm Länge nützen dir nix wenn du nach 20 sec fertig bist ...... du verstehst den Vergleich ^^
Ansonsten: Die Preise "von früher" werden schon aufgrund der Inflation usw. nicht mehr wiederkommen, da kann man getrost einen Haken hintendran machen. Wer darauf wartet, wartet ewig.
Aber ich wäre guter Dinge dass sich das auf einem gewissen Niveau was Preise und Niveau angeht wieder einpendelt was zumindest annehmbarer ist als zu Zeiten der absoluten Grafikkarten (bzw. Hardware)-Krise.
Wenn du dich natürlich auf einen Typ von grafikarte konzentierst, die jeder haben will, kannste natürlich mehr zahlen. Selber schuld, wenn du dein Hirn auf Automodus schaltest. Aber das ist ja zu anstrengend. Ist ja leichter, nur rumzumeckern.
Ich meine: ernsthaft! Wir sind mittlerweile eine Generation weiter. Der Standard ist jetzt 12 GB. Und dann rumjammern, dass die 8 GB-Grafikkarten kaum mehr zu haben sind und zu teuer sind.....
"Verdammt! ich krieg kaum noch einen Trabbi auf dem Markt! Die Dinger sind verdammt teuer! Als mein Großvater den gekauft hat, war der Vergleichsweise günstig. Jetzt ist der richtig teuer!"..... Warum wohl, wenn man dann Sammlerpreise zahlen darf.
Wenn ich jetzt nach 12 GB-Grafikkarten schaue, gehts bei 300€ los. Eine Geforce RTX 3060 12 GB finde ich für 400€. Alles neu. Nix gebraucht.
Wo ist da jetzt das Problem?
Und was willst du überhaupt mit dem 8GB-Schrott? Deiner Oma andrehen, damit die damit Tetris spielen kann?
Ähm, es gibt leider KEINE günstigen Grafikkarten zur Zeit!
Ich habe 2019 eine Zotac GTX 1070 Amp Extreme für 330€ gekauft, DAS war seinerzeit GÜNSTIG!
Da ich heute noch alles bis 2K bestens damit spielen kann was ich möchte und 4K für mich nur ein zusätzlicher, verhältnismäßig kleiner Luxus darstellen würde, werde ich mir zu diesen angeblich "günstigen" Mondpreis-Grafikkartenpreise sicherlich keine kaufen!
Wenn es mal ne 3070 für ca. 300€ gibt werde ich mir evtl. eine holen, aber da schreckt mich auch eher der hohe Stromverbrauch, den kann man dann getrost auf den Grafikkarten-Kaufpreis draufrechnen, denn der kommt ja als Folgekosten auch noch dazu. Die 3070 ist ja noch einigermaßen moderat im Verbrauch aber 3080 und 3090 sind für mich aus diesem Grund komplett aus dem Rennen. Die Strompreise sind ja mittlerweile extrem gestiegen und da ist jetzt schon mit einen deutlichen Mehrpreis zu rechnen.
Das ist mir 4K Gaming absolut nicht wert ;)
Wenn du dich natürlich auf einen Typ von grafikarte konzentierst, die jeder haben will, kannste natürlich mehr zahlen. Selber schuld, wenn du dein Hirn auf Automodus schaltest. Aber das ist ja zu anstrengend. Ist ja leichter, nur rumzumeckern.
Ich meine: ernsthaft! Wir sind mittlerweile eine Generation weiter. Der Standard ist jetzt 12 GB. Und dann rumjammern, dass die 8 GB-Grafikkarten kaum mehr zu haben sind und zu teuer sind.....
"Verdammt! ich krieg kaum noch einen Trabbi auf dem Markt! Die Dinger sind verdammt teuer! Als mein Großvater den gekauft hat, war der Vergleichsweise günstig. Jetzt ist der richtig teuer!"..... Warum wohl, wenn man dann Sammlerpreise zahlen darf.
Wenn ich jetzt nach 12 GB-Grafikkarten schaue, gehts bei 300€ los. Eine Geforce RTX 3060 12 GB finde ich für 400€. Alles neu. Nix gebraucht.
Wo ist da jetzt das Problem?
Und was willst du überhaupt mit dem 8GB-Schrott? Deiner Oma andrehen, damit die damit Tetris spielen kann?
Ähm, es gibt leider KEINE günstigen Grafikkarten zur Zeit!
Ich habe 2019 eine Zotac GTX 1070 Amp Extreme für 330€ gekauft, DAS war seinerzeit GÜNSTIG!
Da ich heute noch alles bis 2K bestens damit spielen kann was ich möchte und 4K für mich nur ein zusätzlicher, verhältnismäßig kleiner Luxus darstellen würde, werde ich mir zu diesen angeblich "günstigen" Mondpreis-Grafikkartenpreise sicherlich keine kaufen!
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Ändert wird das akut wohl niemand können, es sei denn im Kreml löst sich versehentlich ein Schuss ;)
Das geht alles in Richtung Hobby-Vergrämung, leider :(