Lautsprecher für den PC: aktive Boxensets; Nahfeldmonitore

3
Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Ob Stereo oder Surround: es gibt etliche PC-Lautsprechersets für jeden Geschmack und Geldbeutel
Quelle: Logitech

Neben einer Marktübersicht zu Boxen-Sets mit 2.0, 2.1 und 5.1-Sound geben wir euch auch allgemeine Kauftipps zu PC-Lautsprechern. Unsere Empfehlungen beginnen schon bei rund 30 Euro, aber natürlich haben wir auch deutlich teurere und hochwertigere Boxen für euch ausgesucht.

Aktive Boxensets

Unser Special bezieht sich ausschließlich auf aktive Boxensets. Das bedeutet, dass eine eigene Stromversorgung vorhanden und ein kleiner Verstärker bereits eingebaut ist. Somit benötigt man keinen zusätzlichen Verstärker oder AV-Receiver, wie es für passive Lautsprecher nötig wäre. Boxensets für den PC sind traditionell stets aktive Boxensets. Der Verstärker sitzt dabei in der Regel im Subwoofer, bei Stereo-Sets ohne Subwoofer in einem der beiden Lautsprecher. An aktive PC-Boxensets könnt ihr fast alle Geräte anschließen, die Ton abspielen können - es ist lediglich eine analoge Ausgangsbuchse für den Ton und im Einzelfall noch ein einfacher Adapter nötig, wie schon weiter oben geschildert.

Ihr könnt aber in jedem Falle jedes Gerät anschließen, an das ihr auch normale Kopfhörer anschließen könnt, wie ihr es vom Smartphone oder MP-Player gewohnt seid. Die Steckerart ist dort nämlich 3,5mm-Klinke, genau wie bei der Soundkarte des PCs. Auch an Geräte, die Chinch-Ausgänge haben, wie zum Beispiel viele DVD-Player oder TV-Receiver, lassen sich PC-Boxensets anschließen. Es gibt aber auch einige aktive Boxensets, die nicht speziell für den PC konzipiert sind, aber auch am PC nutzbar sind. Beispielsweise hochwertige aktive Hifi-Lautsprecher wie die Nubert NuPro A-200 (345 Euro pro Stück) oder auch Systeme, die an sich zum Anschluss an einen Fernseher oder DVD-Player gedacht sind und Gegenebenfalls auch HDMI bieten - hier wäre der Anschluss über den HDMI-Anschluss einer modernen Grafikkarte eine Option.

Nahfeldmonitore

Samson Media 5a Quelle: Samson Samson Media 5a Gerne quasi als Geheimtipp empfohlen werden so genannte Nahfeldmonitore. Was bedeutet dies? Lautsprecher, die für Musiker und Tontechniker gedacht sind, um den Sound des aktuellen Songs zu kontrollieren, werden Monitore genannt. Nahfeldmonitore wiederum sind Lautsprecher, die laut Hersteller besonders gut als Monitore für kürzere Distanzen geeignet sind, wie sie in kleineren Tonstudios, aber auch am typischen PC-Schreibtisch üblich sind. Sie versprechen dabei, den Ton möglichst unverfälscht darzustellen. Sie werden also nicht zum Beispiel den Bass zu sehr betonen - ansonsten würde der Musiker dazu verleitet, bei der Produktion seines Songs zu wenig Bass einzustreuen, da die Lautsprecher ihm bereits ausreichend viel Bass vorgauckeln. Wer einen Sound mag, der keinen Tonbereich verfälscht und auch nicht beim Bass übertreibt, um den Sound druckvoller erscheinen zu lassen und die Schwächen in anderen Tonbereichen zu kaschieren, der sollte sich unbedingt bei den aktiven Nahfeldmonitoren umsehen. Diese haben klassischerweise keinen Subwoofer, sind aber meist deutlich massiger als die Boxen eines typischen 2.1.-Sets und besitzen daher natürlich trotzdem nicht wenig Bass.
Etwa ab 80 Euro gibt es hier eine große Auswahl, allerdings sind die meisten Modelle, vor allem ab etwa 150 bis 200 Euro, nur einzeln zu kaufen. Man kauft also separat zwei Stück, die jeweils identisch aussehen und auch jeweils einen eigenen Stromstecker haben. Auch bei den Anschlusskabeln muss man je nach Bedarf selber suchen, was man benötigt. Zudem haben die einzeln zu kaufenden Modelle jeweils einen eigenen Lautstärkeregler - ein gemeinsames Regeln ist daher (sofern man dies nicht per Windows machen möchte) nur per zusätzlichem Dreh-Regler möglich, der weitere etwa 40 Euro kostet, oder über eine externe Soundkarte mit Volume-Regler. In Sachen Klang schlagen diese Nahfeldmonitore aber ein gleichteures 2.1-Set eindeutig, sofern man nicht zu den Leuten gehört, denen ein dominanter und besonders starker Bass das wichtigste ist. Die Hersteller aus diesem Bereich sind bei Durchschnittsnutzern eher unbekannt, zum Beispiel Fostex, Samson, Behringer, Adam, KRK oder Esi.

Bildergalerie

3
  1. Seite 1 Lautsprecher für den PC: Stereo und Surround
  2. Seite 2 Lautsprecher für den PC: analoge und digitale Soundübertragung
  3. Seite 3 Lautsprecher für den PC: aktive Boxensets; Nahfeldmonitore
  4. Seite 4 Lautsprecher für den PC: Marktübersicht 2.1-Boxensysteme
  5. Seite 5 Lautsprecher für den PC: Marktübersicht 2.0- und 5.1-Boxensysteme
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Denis10
        Schon sehr lange habe ich keine Berichte mehr über Soundkarten gesehen. Gibt es da überhaupt Fortschritte zu Soundkarten von vor 10 Jahren? Wie würde z.B. die Soundblaster Audigy Player von Creative im Vergleich zu neuen Soundkarten bzw. Onboard Sound heute abschneiden? Oder Stereo Lautsprecher, da ist das Alter doch auch vollkommen egal?

        Soweit ich weiß, sind viele onboard-Sounds gar nicht so schlecht, aber man kann es nicht pauschal sagen, auch ein teures Board kann schlechten Sound haben. Von der LEISTUNG her aber sind moderne PCs so schnell, dass Sound nebenbei gemacht wird. Man braucht also auf keinen Fall ne Karte zur Entlastung des PCs.

        Und bei der Qualität gibt es immer mal neue Chips - was "neu" ist sind die Karten für "Audiophile", da gibt es jetzt halt mehr - sinnvoll sin die, WENN man sehr gute Boxen oder Kopfhörer hat.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Denis10
        Schon sehr lange habe ich keine Berichte mehr über Soundkarten gesehen. Gibt es da überhaupt Fortschritte zu Soundkarten von vor 10 Jahren? Wie würde z.B. die Soundblaster Audigy Player von Creative im Vergleich zu neuen Soundkarten bzw. Onboard Sound heute abschneiden? Oder Stereo Lautsprecher, da ist das Alter doch auch vollkommen egal?

        Soweit ich weiß, sind viele onboard-Sounds gar nicht so schlecht, aber man kann es nicht pauschal sagen, auch ein teures Board kann schlechten Sound haben. Von der LEISTUNG her aber sind moderne PCs so schnell, dass Sound nebenbei gemacht wird. Man braucht also auf keinen Fall ne Karte zur Entlastung des PCs.

        Und bei der Qualität gibt es immer mal neue Chips - was "neu" ist sind die Karten für "Audiophile", da gibt es jetzt halt mehr - sinnvoll sin die, WENN man sehr gute Boxen oder Kopfhörer hat.
      • Von Denis10 Mitglied
        Schon sehr lange habe ich keine Berichte mehr über Soundkarten gesehen. Gibt es da überhaupt Fortschritte zu Soundkarten von vor 10 Jahren? Wie würde z.B. die Soundblaster Audigy Player von Creative im Vergleich zu neuen Soundkarten bzw. Onboard Sound heute abschneiden? Oder Stereo Lautsprecher, da ist das Alter doch auch vollkommen egal?
      • Von ganderc Spiele-Novize/Novizin
        Ich sage nur Audioengine 5+
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 07/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk