Headsets und Soundkarten: Surroundsound mit Stereokopfhörern
In unserem Special erfahrt ihr Wissenswertes und Kaufempfehlungen rund um Headsets und Soundkarten - damit seid ihr perfekt gerüstet, um die Feinde richtig zu orten und Euch mit Eurer Squad abzusprechen.
Dolby Headphone: Surroundsound mit Stereokopfhörern
Quelle: Logitech
Logitech G35
Früher war es nur mit einem Surroundboxenset möglich zu hören, ob die Schritte des Gegners eher von hinten oder von vorne links kommen, oder ob die Granate nun eher rechts vor oder rechts hinter euch auf dem Boden kullert. Dank neueren Technologien wie Dolby Headphone oder auf Seiten von Creative CMSS-3D ist dies nun aber auch mit ganz normalen Stereokopfhörern möglich. Man benötigt dafür nur eine entsprechend ausgestattete Soundkarte oder ein USB-Headset, dessen Soundchip eine solche Technologie beherrscht. Aber egal ob USB-Headset oder Soundkarte mit Kopfhörern: das Prinzip, aus Stereokopfhörern funktionierenden Surroundsound herauszuzaubern, ist das gleiche. Um es vereinfacht zu erklären: das Spiel berechnet den Sound so, als sei er für richtige Surroundboxen gedacht. Es entstehen als zunächst einmal sechs Soundkanäle: Sound für vorne und hinten jeweils links und rechts, dazu noch der Sound für den Subwoofer und den Center-Lautsprecher. Die Soundkarte wandelt diese Soundinformationen dann so um, dass nur zwei Kanäle übrig bleiben, also Stereo. Dabei werden kleinste Nuancen am Sound verändert und minimale Verzögerungen bei manchen Geräuschen mit eingerechnet, was in der Summe für die Illusion sorgt, dass zum Beispiel ein Schuss wirklich von hinten links kommt und nicht nur "von links".
Quelle: tt esports
tt eSPORTS Shock
Dies funktioniert gerade deswegen bei Kopfhörern recht zuverlässig, weil der Weg zwischen Kopfhörer und Ohr sehr kurz ist und nichts den Weg der Schallwellen stört. Bei Stereoboxen hingegen ist das ganze leider nicht möglich, jedenfalls nicht so zuverlässig. Denn der Schall legt bis zu eurem Ohr dabei viel größere Wege zurück als beim Kopfhörer und streut zudem im ganzen Zimmer, reflektiert dabei unberechenbar von Gegenständen und Wänden im Zimmer ab. Aus diesem Grunde ist für diejenigen Gamer, die per Surroundsound Gegner orten wollen, aber kein Geld oder keinen Platz für ein ordentliches Surroundboxenset haben, der Griff zu einem Produkt mit Dolby Headphone oder CMSS-3D eine gute Alternative. Je nach Budget oder Wunsch greift ihr dabei dann entweder zu einer Soundkarte mit entsprechender Technologie oder zu einem USB-Headset, dessen Soundchip dies beherrscht. Zu beiden Produktarten wollen wir euch dazu nun auf den folgenden zwei Seiten noch einige Kaufempfehlungen geben.

Allgemein kann man aus P/L alle empfohlenen Headsets komplett in die Tonne hauen,:-$ weil ein gleich teurer Hifi Kopfhörer plus Mikro, sehr viel mehr leistet, eine ungleich packendere Spielathmosphäre erzeugt und auch qualitativ extrem mehr bietet. Beispielsweise kannn man bei Beyerdynamic jedes Einzelteil als Ersatz kaufen. Daraus resultieren mitunter extreme Nutzungszyklen, von 20, 25 und manchmal noch mehr Jahren.
Wieso die Asus Xonar Essence STX nicht aufgeführt wurde, kann ich sowieso nicht verstehen, weil sie deutlich hochwertiger als die Fatality Gamerkarten ist.
ALs MIkro benutzt man bestenfalls ein Zalman MIkro, Speedlink Ansteckmikro oder das AntLion Audio ModMic | The Attachable Boom Microphone For Headsets
Danke für den Tip mit dem Zahlman Mikrophon. Da ich so ein Clip und Teufel Surround Boxen verwende genau das richtige für mich da mein Mikrophon langsam den Geist aufgibt. :-) Bestellung ist schon raus^^
Danke für die Antwort. Dann ist das Headset für BF3 ja perfekt :)