Kaufberatung AM3 und AM3+: Arbeitsspeicher, acht Mainboards als Kauftipp
In unserer Kaufberatung findet ihr neben Tipps zu AMD Sockel AM3 und AM3+ auch acht Mainboards zwischen 60 und 120 Euro. AMD ist eine gute Alternative für Spieler, da sie ein sehr gute Preis-Leistungsverhältnis bieten.
Passender Arbeitsspeicher
Für AMD ist DDR3-Arbeitsspeicher mit 1333MHZ-DDR-Takt passend. Schnellerer RAM bringt keine merkbaren Vorteile. Die neueren 900er-Chipsätze sind generell für bis zu DDR3-1866 geeignet, laufen aber auch mit dem deutlich günstigeren DDR3-1333-RAM einwandfrei. In unserem PC-Games-Preisvergleich haben wir für euch vorgefiltert: einmal Kits mit 4 Gigabyte, die man ab etwa 17 Euro bekommt, und Kits mit 8 Gigabyte ab etwa 30 Euro.
Kauftipps: Acht Mainboards zwischen 60 und 120 Euro
Quelle: Gigabyte
Gigabyte GA-970A-UD3
Für AMDs Sockel AM3 und AM3+ gibt es zahlreiche Mainboards um die 80 bis 100 Euro. Viel mehr muss man selbst dann nicht ausgeben, wenn man Übertakten will. Der Vorteil von richtigen High-End-Platinen ist zwar vorhanden, ist aber für die meisten User nicht nötig. Daher haben wir uns für Motherboards ab 60 und nicht über 120 Euro entschieden. Um alle Optionen offen zu halten, sind auch alle Mainboards für Sockel AM3+ geeignet und bieten auch Crossfire zum Betrieb von zwei AMD-Grafikkarten im Verbund. Unser erstes Mainboard ist das ASRock 870 Extreme3 R2.0 und auch das einzige mit einem "alten" Chipsatz, nämlich dem AMD 870-Chipsatz in einer für AM3+ modifizierten Variante. Es bietet jeweils zwei Slots für PCIe x16, PCIe x1 und PCI. USB2.0 ist extern und intern je sechs Mal verfügbar, für USB3.0 sind extern zwei Ports vorhanden. Auch auf Firewire und eSATA muss man nicht verzichten. Mit einem Preis von 65 Euro ist das ASRock 870 Extreme3 R2.0 auch sehr günstig.
Quelle: ASRock
ASRock 870 Extreme3
Um die etwa 80 Euro bekommt ihr zwei sehr ähnliche Mainboard mit dem AMD 970-Chipsatz: das Gigabyte GA-970A-UD3 und das MSI 970A-G45. Ihr könnt bei beiden bis zu sechs Laufwerke mit SATA 6Gb anschließen. Beide bieten auch je zwei PCIe x16 und PCI-Slots und sowohl extern als auch intern je sechs USB2.0 und zwei USB3.0-Anschlüsse, wobei das Modell von Gigabyte extern sogar acht USB2.0-Ports bietet. Auch bei zwei anderen Kleinigkeiten bietet das Gigabyte GA-970A-UD3 etwas mehr als das Modell von MSI: Firewire ist extern und intern vorhanden, und für PCIe x1 sind es drei Slots statt nur zwei wie beim MSI 970A-G45.
